Das kostenlose Girokonto der comdirect – mit Bonus und Zufriedenheitsgarantie

Wohl jeder hat schon einmal die Werbung der comdirect gesehen. Es gibt bei der Eröffnung eines Girokontos einen Bonus von 50 Euro – ist man unzufrieden, dann erhält man noch einmal 50 Euro. Dies nennt sich Zufriedenheitsgarantie. Klingt unglaublich? – Ist aber so.

Der Slogan lautet: „50 Euro, wenn Sie uns mögen. 100 Euro, wenn nicht.“

Das Tochterunternehmen der Commerzbank ist vor allem bekannt für ihre kostenlosen Girokontos und auch bei vielen Kunden Ansprechpartner für Depot- oder Tagesgeldkonten. Aber auch das Studentenkonto der comdirect wird angeboten.

Bei der comdirect Bank AG handelt es sich um eine Direktbank, bei der man sämtliche Bankgeschäfte online erledigen kann. Daher sind die Konditionen etwas kundenfreundlicher gestaltet, als bei vergleichbaren Filialbanken.

Das derzeitige Angebot der comdirect befasst sich mit der Neueröffnung eines kostenlosen Girokontos – dem comdirect Girokonto mit Zufriedenheitsgarantie.

Was bietet dieses comdirect Girokonto?
•    Es ist weltweit an allen Geldautomaten mit einem VISA-Zeichen mit der VISA-Karte das kostenlose Bargeldabheben möglich. In Deutschland stehen dafür rund 9.000 Bankautomaten zur Verfügung.
•    Die Kontoführung ist kostenlos, ebenso die Kontoschließung oder aber die Bereitstellung der Kontoauszüge – die Kontoführung geschieht online.
•    Ein monatlicher Mindestgeldeingang ist nicht erforderlich
•    VISA-Karte und EC-Karte sind kostenlos
•    Das Tagesgeld-Plus Konto ist inklusive
•    Comdirect bietet einen sehr schnellen Service rund um die Uhr per Email oder Telefon

Wer sich bereits auf die Suche nach einem kostenlosen Girokonto gemacht hat, der könnte bei comdirect fündig geworden sein. Das Angebot klingt sehr verlockend.

Allerdings sollte noch geklärt werden, wie sich das mit der Zufriedenheitsgarantie überhaupt verhält.

Denn zu den 50 Euro Starterbonus bei Eröffnung des comdirect Girokontos möchte man sicherlich auch wissen, was es mit den weiteren 50 Euro auf sich hat, die man bekommen soll, wenn man absolut nicht zufrieden ist.

Zufriedenheitsgarantie:

  • „50 Euro, wenn Sie uns mögen“

Die 50 Euro für die Kontoeröffnung erhält man, wenn man nach der Eröffnung innerhalb der ersten 3 Monate mindestens 5 Transaktionen über 25 Euro oder auch mehr durchgeführt hat.

Hierzu zählen Überweisungen, Ein- und Auszahlungen, Zahlungen per Lastschrift, Abheben am Geldautomaten, Wertpapierkauf und -verkauf, Kartenumsatz oder aber Sorten- und Reisescheckkäufe.

Die 50 Euro Bonus werden anschließend im 4. Monat auf das jeweilige Girokonto überwiesen.

  • „100 Euro, wenn nicht“

Sollte man mit dem Comdirect Girokonto nicht zufrieden sein, werden dem Kunden weitere 50 Euro überwiesen.

Hierfür ist eine Kündigung des Girokontos notwendig, die man frühestens 12 Monate, spätestens 15 Monate nach der Neueröffnung des Girokontos durchführen kann. Die Kündigung sollte begründet werden.

Weitere Voraussetzungen:

Man hat die 50 Euro im 4. Monat erhalten, das Girokonto auch weiterhin genutzt und monatlich mindestens 5 Transaktionen über jeweils 25 Euro oder mehr durchgeführt.

Dieses Angebot ist nur für Kunden gültig, die bisher noch kein Girokonto bei der comdirect Bank AG haben bzw. hatten.

Girokonten von Finanztest unter die Lupe genommen – gibt es kostenlose Girokonten?

Betrachtet man die Umfragen, dann sind viele Deutsche bereit, mit ihrem Girokonto zu wechseln oder ein neues Girokonto zu eröffnen. Leider herrscht oft noch Ungewissheit und viele sind sich ihrer Möglichkeiten gar nicht recht bewusst.

Die Banken konnten sich freiwillig dem Test unterziehen. Insgesamt wurden 1610 Banken, die ein Gehalts- oder Rentenkonto in ihrer Produktpalette aufwiesen, von Finanztest angeschrieben. Knapp die Hälfte, also rund 800 Banken haben darauf reagiert.

Rund 800 Banken stellten sich dem Test

In ihrer aktuellen Ausgabe hat die Zeitschrift Finanztest von diesen insgesamt 811 Geldinstituten die Angebote der Girokonten näher betrachtet, davon kamen 586 in die Wertung. Das Ergebnis: Gerade bei Sparkassen oder bei Genossenschaftsbanken findet man die kostenlosen Girokonten eher selten.

Nur 73 Girokonten, die auch wirklich kostenlos waren, konnten die Tester ausfindig machen. Kostenlos bedeutete im Test übrigens: keine Mindesthöhe beim monatlichen Geldeingang, eine kostenlose Girocard und keine monatliche Grundgebühr. Allerdings war es bei den meisten Konten notwendig, dass das Konto online genutzt wurde.

Doch auch wer auf den persönlichen Kontakt in einer Filiale Wert legen sollte, findet diesbezüglich einige Angebote. So ergab der Test, dass beispielsweise die Norisbank und auch die regionalen PDS Banken in ihren Filialen diese Konten anbieten.

Fazit des Tests

Noch immer ist es nicht gerade einfach, bei Volks- und Raiffeisenbanken oder Sparkassen Angebote über kostenlose Girokonten zu erhalten. Von den 300 getesteten Sparkassen konnten nur 20 Sparkassen die Testvorgaben erfüllen. Ähnlich sah es bei den Volks- und Raiffeisenbanken aus. Hier wurden 500 getestet und nur 44 Gratiskonten konnten ermittelt werden.

Auf die Gebühren am Fremdautomaten achten

Wollen Kunden wechseln, sollten diese, nach Einschätzung von Finanztest darauf achten, dass vor Ort eine Möglichkeit besteht, an einem geeigneten Automaten Bargeld abzuheben. Denn sonst könnten durch die Abhebung an einem Fremdgeldautomaten unnötige Kosten entstehen, die das kostenlose Girokonto wieder belasten würde.

Für Kunden an fremden Bankautomaten variieren die Gebühren ebenfalls beträchtlich. So sind für eine Barabhebung am fremden Geldautomaten von Volksbanken und Sparkassen rund 4 Euro fällig, teilweise auch 7,50 Euro. Am „Günstigsten“ war die Bargeldabhebung bei dem Test bei den PDS-Banken und bei den Privatbanken. Hier war höchstens eine Gebühr von 1,95 Euro fällig.

Den ausführlichen Girokonten-Test von Finanztest kann man in der Ausgabe für Februar 02/2012 nachlesen, alternativ steht dieser den Lesern auch online unter Test.de zur Verfügung.

ING-DiBa belohnt Neueröffnung eines Extra-Kontos mit einer 20 Euro Gutschrift

Wer in den Genuss eines Bonusses bei der Eröffnung eines kostenlosen Tagesgeldkontos kommen möchte, der hat noch bis zum 31.03.2012 Zeit. So lang dauert nämlich die Aktion der ING-DiBa, die ihre Neukunden bei der Eröffnung von einem Extra-Konto mit einer Gutschrift in Höhe von 20 Euro belohnt.

Derzeit bietet die ING-DiBa 2,50 % Zinsen p. a. ab der Eröffnung des ersten Kontos für eine Dauer von 6 Monaten an. Im Anschluss wird das Extra-Konto zum bis dahin aktuellen Zinssatz (derzeit liegt dieser bei 1,75 %) weitergeführt.

Weitere Vorteile des ING-DiBa Extra-Konto:

  • Das Geld ist jederzeit und täglich verfügbar
  • Das Konto kann sehr schnell eröffnet werden und die Nutzung des Kontos ist recht einfach. Die Kontoführung erfolgt bequem per Brief, per Internet oder per Telefon
  • Dieses Tagesgeldkonto ist sehr gut geeignet für regelmäßige Sparbeträge oder aber für flexible Einzahlungen
  • Es gelten keine Mindest- oder Höchstbeiträge

Welche Bedingungen müssen erfüllt werden, um in den Genuss der 20 Euro Gutschrift zu gelangen?

Die Eröffnung des Extra Konto der ING-DiBa muss bis zum 31.03.2012 erfolgen.

Zudem muss eine Starteinlage von 5.000 Euro auf dem Konto gutgeschrieben werden.
Es muss sich hierbei um die Ersteinzahlung handeln und in einer Summe innerhalb von 4 Wochen nach der Kontoeröffnung auf dem Konto eingehen.

Auch das Post-Ident Verfahren sollte bis dahin zwingend erfolgreich durchgeführt worden sein.

Die Gutschrift in Höhe von 20 Euro wird im Anschluss innerhalb von 3 bis 4 Wochen auf dem Konto gutgeschrieben.

Ratingagentur S & P stuft nun auch den Rettungsfonds EFSF ab

Nun hat es auch den Rettungsfonds EFSF selbst getroffen. Die US-Rating-Agentur Standard & Poor´s hat ebenfalls die Kreditwürdigkeit des EFSF Rettungsfonds herabgestuft. Die ehemalige Bestnote von AAA wurde auf AA+ gesenkt.

Damit macht die Agentur da weiter, wo sie erst am vergangenen Freitag aufgehört hatte. So wurden Ende der Woche bereits die Länder Frankreich und Österreich um zwei Schritte abgestuft, sodass auch diese beiden EU-Länder ihre erstklassige Bewertung verloren haben. Auch sieben weitere Länder waren, wenn auch nicht ganz so drastisch, von einer Herabsetzung betroffen. Hierzu zählten beispielsweise Portugal, Spanien und auch Slowenien.

Die Herabstufung ist teilweise nicht nachvollziehbar

Auch wenn man dieses Tun nicht ganz verstehen kann, nehmen es die betroffenen Länder relativ gelassen. Im Umkehrschluss allerdings werden sich die Länder darauf einstellen müssen, in Zukunft nur noch unter erschwerten Bedingungen und zu erhöhten Konditionen an frisches Kapital zu gelangen.

Die Ratingagenturen sind sich nicht einig

S & P ist immerhin nur eine von insgesamt 3 Ratingagenturen. Die beiden anderen haben noch nicht erkennen lassen, dass sie das Top-Rating des EFSF Rettungsfonds ebenfalls verändern wollen. Moody´s und Fitch halten sich auch weiterhin noch bedeckt. Es sei derzeit laut Aussage der Verantwortlichen bei diesen beiden Agenturen mit keinerlei Herabstufung zu rechnen.

Es ist fast schon eine Kettenreaktion, denn durch die Abstufung der zahlreichen Länder ist natürlich auch die Bonität des Rettungsschirms gesunken. Inzwischen verfügen in der EU neben Deutschland nur noch 3 weitere Länder über eine S & P Bestnote. Hierzu zählen Luxemburg, Finnland und die Niederlande.

Ist der Rettungsschirm EFSF in Gefahr?

Im schlimmsten Fall könnte durch die Rettungsschirm Herabstufung die Handlungsfähigkeit, die für die Geldbeschaffung notwendig ist, eingeschränkt sein. Soll dies verhindert werden, gäbe es nur zwei Möglichkeiten, diesem entgegen zu wirken.

Entweder werden die Hilfskreditangebote für die verschuldeten Länder entsprechend gekürzt oder aber die Euro-Länder müssen mit höheren Garantien den Fonds absichern.

Man muss abwarten, wie sich diese Nachrichten auswirken. Nach zuletzt eher positiven Signalen aus den Finanzmärkten könnte dies durchaus wieder einen kleinen Dämpfer auslösen, aber definitiv nicht alle Bemühungen der letzten Monate zunichtemachen.

Das Jahr 2012 beginnt mit Zinsveränderungen im Bereich Festgeld

Gleich im Januar haben zahlreiche Anbieter ihre Konditionen beim Festgeld verändert. Daher heißt es, sich die Angebote der Einzelnen noch einmal näher zu betrachten. Gerade bei den längeren Laufzeiten sollten man die Banken genau miteinander vergleichen.

Credit Europe Bank

Die Credit Europe Bank hat zu Beginn des Jahres an ihren Zinssätzen für das Festgeld gedreht. Heraus kamen dabei sowohl Zinssenkungen aber auch eine Zinserhöhung. Insgesamt sind 4 Festgeldlaufzeiten von den Änderungen ab dem 04.01.2012 betroffen.

Bei den Festgeldlaufzeiten von 1 Jahr, 2 Jahren und 3 Jahren wurden die Zinsen gesenkt.

1 Jahr – von 3,00 % auf 2,25 % p.a.
2 Jahre – von 3,35 % auf 2,75 % p.a.
3 Jahre – von 4,00 % auf 3,50 % p.a.

Bei der Festgeldlaufzeit von 4 Jahren gab es eine Zinserhöhung.

4 Jahre – von 3,00 % auf 3,50 %

Alle anderen Laufzeiten für den Bereich Festgeld bleiben bei der Credit Europe Bank bis auf Weiteres gleich.

MoneYou

Überrascht hat in der aktuellen Ausgabe (01/12) der Zeitschrift „Finanztest“ das Festgeld von MoneYou. Der Anbieter wurde beim Festgeld mit einer Laufzeit von 6 Monaten zum Testsieger erklärt.

So bietet MoneYou für die Laufzeit von 6 Monaten eine Festgeld-Verzinsung von 2,90 % p.a. an. Dies sogar schon ab einem kleinen Anlagebetrag von nur 500 Euro.

Natürlich hat “Finanztest” auch andere Festgeldangebote genauer betrachtet und miteinander verglichen.

VTB Bank

Bei der Festgeld-Laufzeit von 3 Jahren konnte sich laut „Finanztest“ die VTB Bank durchsetzen. Die bietet ihren Kunden für 4 Jahre Anlage einen Zinssatz von 4,00 % p.a. an.

Dies ist derzeit die höchste Verzinsung für die Geldanlage von Festgeld bei der VTB Bank mit der 3 jährigen Laufzeit und wird derzeit zu diesen vergleichbaren Konditionen nur noch von der IKB und der Bank of Scotland angeboten.

Wer sein Geld für einen längeren Zeitraum entbehren kann, für den eignen sich die Festgeldanlagen bestens. Wer allerdings kurzfristig auf sein Geld zurückgreifen möchte, für den wäre ein Tagesgeldkonto mit ebenfalls attraktiven Konditionen empfehlenswerter.

Das TAN-Listen Verfahren gehört bald der Vergangenheit an

Bereits seit einiger Zeit haben die Banken begonnen, das bisherige TAN-Verfahren mit den Papierlisten gegen andere Verfahren auszutauschen.

Die neuen TAN-Verfahren sollen das Onlinebanking sicherer machen und somit den zahlreichen Onlinebetrügern die Möglichkeit nehmen, Schindluder mit fremden Girokonten zu treiben.

Allerdings haben die neuen Verfahren für den Bankkunden auch einen Nachteil. In vielen Fällen muss der Kunde die Kosten für die neuen Verfahren selbst übernehmen.

chipTAN und mobileTAN werden die neuen Verfahren genannt

Nachdem die alten Listen für das Onlinebanking bald nicht mehr nutzbar sind, kann bzw. muss man sich für eines der beiden neuen Verfahren entscheiden.

Viele Banken, darunter Volksbanken und Sparkassen haben bereits auf das chipTAN Verfahren oder das mobileTAN Verfahren umgestellt. Auch die Sparda-Bank, die Norisbank oder aber auch die Deutsche Bank sind bereits dabei, das sichere Onlinebanking einzuführen.

Grund hierfür sind die Schadensfälle im Bereich Onlinebanking, die in den letzten Jahren verstärkt aufgetreten sind. So hat sich die Zahl der Betrügereien laut dem Bundeskriminalamt in diesem Bereich im Vergleich von 2009 zu 2010 fast verdoppelt.

Das chipTAN Verfahren

Hier erhält der Bankkunde einen TAN Generator für den heimischen PC. Dieses Gerät verfügt über einen Karteneinschub und sieht ähnlich aus wie das Gerät, mit dem man in den Geschäften bargeldlos bezahlen kann. Mit diesem kleinen Kästchen werden die TAN-Nummer (Transaktionsnummern) eigenständig generiert. Diese einmaligen Nummern können dann für das Onlinebanking genutzt werden.

Das mobileTAN Verfahren

Für das mobileTAN Verfahren muss man im Besitz eines Handys sein. Denn hier werden dem Bankkunden nach seiner Anforderung die TAN-Nummern direkt per SMS auf das Handy gesendet und zur Verwendung freigegeben.

Die Kosten für die einzelnen Verfahren

Es gibt einige Bankinstitute, die für diese Verfahren von ihren Kunden Geld verlangen. Die Stiftung Warentest hat einmal einige Anbieter getestet. Hier wurde ermittelt, dass bei der Hälfte der Banken bis zu 15 ct pro Überweisung, sprich pro übermittelter TAN Nummer im mobileTAN Verfahren berechnet wurde.

Auch der TAN-Generator ist in vielen Fällen nicht kostenlos. Hier müssen die Bankkunden für die Anschaffung eines solchen Gerätes bezahlen. Dies ist vielleicht auch eine entscheidende Kostenfrage, die man bei der Suche nach einem neuen Girokonto berücksichtigen sollte. Doch es gibt auch einige Bankinstitute, die den Generator ihren Kunden kostenfrei zur Verfügung stellen. Hierzu zählen beispielsweise die Volksbanken und auch die Sparkassen.

Ganz gleich, für welches Verfahren man sich entscheidet. Wer schon ein Girokonto hat, aber noch das ListenTAN verwendet, sollte sich bis spätestens März 2012 entschieden haben und wechseln. Denn dann haben die Listen definitiv ausgedient.

Trotz Finanzkrise – laut Finanztest hohe Verzinsung bei sicheren Geldanlagen

Die Zeitschrift Finanztest hat sich einmal mehr mit den derzeitigen Geldanlagen beschäftigt und hat sich Anbieter sowie Zinssätze einmal genauer angesehen.

Auch in Zeiten der Finanzkrise allerdings kann sich das Ergebnis sehen lassen, denn die Zinssätze sind doch höher als man derzeitig annehmen konnte.

Getestet wurden insgesamt knapp 100 Anbieter und ihre Anlagemöglichkeiten mit einer einmaligen Anlagesumme zwischen 1 Euro und 50.000 Euro.

Der Zinstest brachte es ans Licht

Mit dem Ergebnis hat man nicht unbedingt rechnen können, doch es gibt tatsächlich Anbieter, die ihren Kunden doch einen recht hohen Zinssatz gewähren.

Zu den Gewinnern zählte hier eindeutig die VTB Direktbank. Aber auch die IKB Direkt schreibt zu den gleichen Konditionen seinen Kunden für die Einlage mit einer Laufzeit von 3 Jahren stolze 4,00 % p. a. gut.

Die Laufzeit ist entscheidend

Wer sich für die Festgeldanlage entscheidet, kann natürlich einen besseren Zinssatz erreichen als beispielsweise mit einem Tagesgeldkonto oder aber mit einem verzinsten Girokonto. Allerdings ist hier auch die Laufzeit entscheidend.

So erhält man für sein Festgeld mit 1-jähriger Laufzeit beispielsweise 3,15 % Zinsen gutgeschrieben. Wird das Geld 2 Jahre festgeschrieben, sind bis zu 3,50 % möglich. Bei 3 Jahren können es dann durchaus die oben erwähnten 4,00 % sein. Von einer längeren Anlage wird derzeit abgeraten, denn dies wirkt sich nicht wesentlich in Form von höheren Zinsen aus.

Einlagensicherung bei den europäischen Anbietern

Die getesteten Anbieter bieten im Übrigen auch hier eine Einlagensicherung an. So sind Anlagebeträge bis zu 100.000 Euro je Anleger gesichert. Dies wäre für den Fall einer Bankenpleite im EU-Raum bzw. bei einer Pleite eines europäischen Instituts.

Inflationshöhe nicht außer Acht lassen

Ganz gleich, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Man sollte bei den Angeboten die Inflationshöhe mit einbeziehen. Im Oktober lag diese bei stolzen 2,50 %. Daher sollte der Zinssatz darüber liegen.

Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass man das Festgeld über den gewählten Zeitraum nicht zur Verfügung hat. Denn der Vertrag kann nicht gekündigt oder vorzeitig aufgelöst werden.

Nähere Informationen hat die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Januar-Ausgabe zur Verfügung gestellt

30 Euro Startguthabenaktion bei der Bank of Scotland wird verlängert

Erst kürzlich wurde von der Neukundenaktion der Bank of Scotland berichtet.

Hier konnte man für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos bis zum 15.12.2011 ein Startguthaben in Höhe von 30 Euro erhalten.

Aufgrund der der hohen Nachfrage und der Beliebtheit des Produkts wurde diese Aktion nun verlängert.

Die Aktion geht nunmehr nicht nur noch bis zum 15.12.2011, sondern wurde bis zum 31.01.2012 über Weihnachten verlängert.

Für Neukunden als wie auch für Bestandskunden bedeutet dies also auch weiterhin einen derzeitigen attraktiven Zinssatz auf das Tagesgeld von 2,70 %.

Natürlich gibt es auch hier eine Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 250.000 Euro pro Kunde. Der Zinssatz für das Tagesgeld ist hier recht hoch. Nicht viele andere Anbieter bieten ihren Kunden derzeit einen höheren Zinssatz an.

Wer sich also bisher noch nicht für ein Tagesgeldkonto bei der Bank of Scotland entschieden hat, aber gleichzeitig noch das Startguthaben von 30 Euro in Anspruch nehmen will, der hat nun noch einmal bis zum 31.01.2012 Zeit.

70 Euro Weihnachtsprämie für Neukunden auf das Netbank Girokonto

Wer sich als Neukunde jetzt kurz vor Weihnachten noch für das Netbank Girokonto entscheidet, der kann mit einer attraktiven Neukundenprämie von 70 Euro rechnen.

Erst im vergangenen Monat konnte die Netbank mit einer ähnlichen Aktion Neukunden gewinnen.

Dieses Weihnachtsspecial ist allerdings ebenfalls zeitlich befristet nur noch bis zum Jahresende gültig. Bis spätestens 31.12.2011 muss ein Girokonto eröffnet werden, möchte man in den Genuss der Prämie gelangen.

Allerdings muss man in Folge das Netbank Giro Loyal Girokonto als Gehaltskonto nutzen. Dies ist die einzige Voraussetzung, die vom Neukunden erfüllt werden muss.

Selbstverständlich bietet das Netbank Giro Loyal Konto dem Kontoinhaber auch einige Vorteile an:

  • Die Kontoführung ist kostenlos, ebenso die Durchführung von Überweisungen und Daueraufträgen.
  • Man kann mit der zur Verfügung gestellten Mastercard deutschlandweit und auch auf der ganzen Welt bargeldlos Geld abheben.
  • Der Kunde erhält 1,50 % Zinsen p. a. auf das Tagesgeldkonto (der Zinssatz ist variabel).
  • Bei einem Gehaltseingang auf das Girokonto Giro Loyal erhält man eine Top-Verzinsung von 1,60 % (der Zinssatz ist variabel).
  • Es ist kein Mindestgehaltseingang erforderlich.
  • Das Girokonto ist auch für Selbstständige und Freiberufler geeignet, wenn ein regelmäßiger Zahlungseingang verzeichnet werden kann.
  • Die Sicherheit beim Online-Banking ist sehr hoch (No-Risk-Garantie).
  • Die Aktion ist befristet: Denn nur Kunden, die das Giro Loyal Girokonto der Netbank bis zum 31.12.2011 eröffnen, erhalten eine Gutschrift in Höhe von 70 Euro.

Deutsche sind wegen der Schuldenkrise verunsichert

Die Deutschen haben Angst vor einer Inflation – dies geht aus einer Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest hervor, die von der Allianz Bank Money Trends in Auftrag gegeben wurde.

Insgesamt wurden im November 2277 Menschen ab 18 Jahren befragt, die sich mit eigenen finanziellen Fragen beschäftigen müssen oder im Haushalt darüber mitentscheiden dürfen.

Angst vor einer Geldentwertung

Die Deutschen befürchten, dass in absehbarer Zeit eine massive Geldentwertung durchgeführt werden könnte. Daher ist man sich unsicher, wo man sein eigenes Vermögen möglichst verlustfrei anlegen kann.

Das Vertrauen in die gemeinsame europäische Währung hat stark nachgelassen, aber trotzdem ist eine Vielzahl der Deutschen mit der eigenen Vermögenssituation zufrieden. Ein gewisser Optimismus ist definitiv noch vorhanden.

Die Angst vor einem Wertverlust des Vermögens und damit vor einer Inflation ist für rund 45 % der Befragten vorhanden. Im Frühjahr waren es im Vergleich nur 37 %. Auch die Verunsicherung, was denn derzeit eine sichere Geldanlage sei, liegt bei 45 %.

Die Klassiker und kurzfristige Anlagen machen das Rennen

In der Gunst der Anleger weiterhin gefallen sind Aktien oder Fonds. Mehr Zuspruch finden derzeit Anlagemöglichkeiten im Bereich Immobilien oder aber in die Investition von Betriebsrenten. Auch die Klassiker wie Sparbrief oder Sparbuch liegen bei rund 53 % ganz weit vorn.

Auch kurzfristige Geldanlagen wie beispielsweise das Tagesgeld wird gerade bei jüngeren Anlegern immer beliebter. Grund hierfür ist die schnelle Verfügbarkeit des Ersparten.

Wie steht es um das Vertrauen in den Euro?

Auch diese Frage wurde den Teilnehmern der Umfrage gestellt. Hier gaben 30 % an, Vertrauen in die Währung und in die Stabilität zu haben. 36 % hätten teilweise noch Vertrauen in den Euro. Allerdings glaubt jeder Dritte nicht mehr an die Stärke des Euro. Im Osten sind sogar 35 % der Befragten dieser Meinung.

Besonders bei den Teilnehmern zwischen 40 und 59 Jahren ist das Misstrauen in die eigene Währung am größten.

Immerhin sind 66 % der Meinung, dass Sparen sehr wichtig oder zumindest wichtig ist. Allerdings sind nur rund 28 % damit zufrieden, was sie in der Summe denn auch wirklich zum Sparen noch beiseitelegen können.