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Das TAN-Listen Verfahren gehört bald der Vergangenheit an

Ausgestellt am 15. Dezember 2011, vom in Blog.

Bereits seit einiger Zeit haben die Banken begonnen, das bisherige TAN-Verfahren mit den Papierlisten gegen andere Verfahren auszutauschen.

Die neuen TAN-Verfahren sollen das Onlinebanking sicherer machen und somit den zahlreichen Onlinebetrügern die Möglichkeit nehmen, Schindluder mit fremden Girokonten zu treiben.

Allerdings haben die neuen Verfahren für den Bankkunden auch einen Nachteil. In vielen Fällen muss der Kunde die Kosten für die neuen Verfahren selbst übernehmen.

chipTAN und mobileTAN werden die neuen Verfahren genannt

Nachdem die alten Listen für das Onlinebanking bald nicht mehr nutzbar sind, kann bzw. muss man sich für eines der beiden neuen Verfahren entscheiden.

Viele Banken, darunter Volksbanken und Sparkassen haben bereits auf das chipTAN Verfahren oder das mobileTAN Verfahren umgestellt. Auch die Sparda-Bank, die Norisbank oder aber auch die Deutsche Bank sind bereits dabei, das sichere Onlinebanking einzuführen.

Grund hierfür sind die Schadensfälle im Bereich Onlinebanking, die in den letzten Jahren verstärkt aufgetreten sind. So hat sich die Zahl der Betrügereien laut dem Bundeskriminalamt in diesem Bereich im Vergleich von 2009 zu 2010 fast verdoppelt.

Das chipTAN Verfahren

Hier erhält der Bankkunde einen TAN Generator für den heimischen PC. Dieses Gerät verfügt über einen Karteneinschub und sieht ähnlich aus wie das Gerät, mit dem man in den Geschäften bargeldlos bezahlen kann. Mit diesem kleinen Kästchen werden die TAN-Nummer (Transaktionsnummern) eigenständig generiert. Diese einmaligen Nummern können dann für das Onlinebanking genutzt werden.

Das mobileTAN Verfahren

Für das mobileTAN Verfahren muss man im Besitz eines Handys sein. Denn hier werden dem Bankkunden nach seiner Anforderung die TAN-Nummern direkt per SMS auf das Handy gesendet und zur Verwendung freigegeben.

Die Kosten für die einzelnen Verfahren

Es gibt einige Bankinstitute, die für diese Verfahren von ihren Kunden Geld verlangen. Die Stiftung Warentest hat einmal einige Anbieter getestet. Hier wurde ermittelt, dass bei der Hälfte der Banken bis zu 15 ct pro Überweisung, sprich pro übermittelter TAN Nummer im mobileTAN Verfahren berechnet wurde.

Auch der TAN-Generator ist in vielen Fällen nicht kostenlos. Hier müssen die Bankkunden für die Anschaffung eines solchen Gerätes bezahlen. Dies ist vielleicht auch eine entscheidende Kostenfrage, die man bei der Suche nach einem neuen Girokonto berücksichtigen sollte. Doch es gibt auch einige Bankinstitute, die den Generator ihren Kunden kostenfrei zur Verfügung stellen. Hierzu zählen beispielsweise die Volksbanken und auch die Sparkassen.

Ganz gleich, für welches Verfahren man sich entscheidet. Wer schon ein Girokonto hat, aber noch das ListenTAN verwendet, sollte sich bis spätestens März 2012 entschieden haben und wechseln. Denn dann haben die Listen definitiv ausgedient.

2 Antworten

  1. Matte

    es wir auch endlich zeit, das neue Verfahren flächendeckend eingeführt werden. Allerdings solange hier noch Kosten entstehen wird.
    ich persönliche bevorzuge das chipTAN Verfahren, da es meines Erachtens einfacher ist. Ich glaube hier entstehen auch keine variablen Kosten, sondern nur die Kosten für die Anschaffung, aber da bin ich mir nicht so ganz sicher.

    Toller Artikel.

    Beste Grüße

  2. anja

    Danke :)

    Ja, wählt man das Chip-Tan Verfahren, dann muss man ein entsprechendes Chip-Tan Gerät kaufen. Die Preise hierfür variieren von Bank zu Bank. Ich müßte bei meinem Bankinstitut beispielsweise knapp 10 Euro bezahlen, andere Banken verlangen mehr oder weniger, wieder andere verlangen von ihren Kunden vielleicht gar nichts :)

    Allerdings ist es ja eine einmalige Anschaffung. Man braucht nur ein Gerät, selbst wenn man bei mehreren Banken seine Konten hat. Es wird jede Karte gelesen und akzeptiert :)

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