Vermehrt treten deutsche Unternehmen immer mehr ins schlechte Licht bzw. in das Visier von Datenschützern. Ein Skandal jagt den anderen in der Unternehmenswelt, erst Deutsche Bahn, Telekom und nun auch die deutsche Postbank.
Kontodaten von Kunden sollen Beratern der Postbank frei zugänglich sein, um hauseigene Bankprodukte anzutreiben zu können. Der Vorwurf an die Postbank kommt aus der neusten Zeitungsausgabe „Finanztest“, welche von „Stiftung Warentest“ publiziert wird. Stiftung und Warentest lies in der Zeitschrift verkünden, dass tausende Mitarbeiter (freie Handelsvertreter) der Postbank Zugriff auf die Unternehmensdatenbank mit allen Kundendaten hatten. Postbank Berater benötigten nur den vollständigen Namen und Geburtsdatum des Kunden, um sämtliche sensiblen Informationen wie Kontostand, alltägliche Kontobewegungen, Überweisungen und Daueraufträge sich anzeigen zu lassen. Mit Hilfe dieser Informationen sollen Mitarbeiter Kundengespräche besser ausüben, aber Ihr Wissen über den Kunden geheim halten.
Imagewandel bei der Postbank durch Datenskandal?
Mit diesem Skandal verschlechtert sich das Image der Postbank ungemein und wird die Bank selbst noch Wochen, wenn nicht sogar Monate spüren. Mehr als 14 Millionen Kunden werden von der Postbank in Deutschland betreut. Mit diesem negativen Imagewandel wird der Postbank Skandal vielleicht einige Kunden kosten. Die Vorwürfe von „Stiftung-Warentest“ müssen erst umfangreich von der Datenschutzbehörde geprüft werden.
