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Der Euro in der Krise – welche Anlageform ist im Moment denn wirklich noch sicher?

Ausgestellt am 18. Juli 2011, vom in Blog.

Die derzeit herrschende Eurofinanzkrise hat mittlerweile auch Deutschland in ihren Bann gezogen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht mit negativen Nachrichten aus der Finanzwelt zu rechnen ist. Noch scheint die deutsche Konjunktur einen Aufschwung zu erleben. Doch wie lang kann dies noch anhalten?

Schon jetzt haben die Banken nicht mehr genug Geld zur Verfügung, um Kredite aufzunehmen oder zu vergeben. Erst letzte Woche wurde der Leitzins erhöht. Es befindet sich teilweise alles in einer abwartenden Position. Selbst viele Sparer machen sich jetzt schon Gedanken um ihr angelegtes Geld, ihre Altersvorsorge und um ihre Notgroschen. Neben der Krise hier in Europa blickt man ebenfalls gebannt in die USA, die finanziell im Moment sehr angeschlagen sind und die Märkte entsprechend darauf reagieren. Der DAX sinkt durch die schwachen US-Märkte, ebenso die Werte des Euros. Es scheint hier eine Kettenreaktion ausgelöst zu werden.

Was sollen die Anleger nun mit ihrem Geld machen?

Derzeit nutzen viele Sparer die unterschiedlichsten Möglichkeiten ihr Geld sicher anzulegen. Doch die Sicherheit schwindet mit jeder neuen Meldung. Ob in Gold, Immobilien, Devisenhandel, auf Geldkonten oder in Aktien. Hier kann und konnte man relativ gut streuen und sich gegen einen sogenannten Totalausfall im weitesten Sinn schützen. Doch welche Anlageform nun wirklich sicher ist, kann einem derzeit wohl niemand beantworten. Was passiert, wenn der Finanzmarkt weiter bröckelt? Wie kann man sein Geld retten und was behält unter Umständen auch danach noch seinen Wert?

Experten raten zu einer Anlage in Devisen

Dabei sollte man sich aber nicht mehr auf den Euro oder aber den US-Dollar stürzen, sondern eher in andere Devisen investieren. Sehr hoch im Kurs steht hier beispielsweise die Schweiz – denn die Schweizer Franken gelten derzeit als relativ sicher. Doch es empfiehlt sich jeweils nur einen Teil anzulegen, um das Risiko auch weiterhin zu minimieren bzw. zu streuen.

Viele Anleger vertrauen ebenfalls auf den Erwerb von Immobilien

Hier verspricht man sich zumindest einen gewissen Wert, den man auch sehen kann. Der Verkehrswert ist ja immer vorhanden. Ein weiterer Vorteil ist hier die Altersvorsorge, denn in seiner eigenen Immobilie kann man später einmal selbst wohnen und spart an unnötigen Mietausgaben, die eine schmale Rente vielleicht zusätzlich belasten würden.

Gold kaufen oder in Aktien investieren?

Neben Edelmetallen, hier besonders Gold schwören viele auch noch auf den Kauf von Aktien. Aber man sollte sich bei der Auswahl bereits vorher einen genauen Überblick verschaffen und sich für Firmen und Unternehmen entscheiden, die fest verankert sind, gesichert aus der Krise gehen können und nicht im Strudel untergehen. Das Gleiche gilt im Übrigen für den Kauf von Bankaktien. Gerade am Beispiel der Commerzbank ist derzeit ersichtlich, dass Spekulationen derzeit sehr gefährlich werden können, wenn die Kurse sinken.

Gezielte Empfehlungen sind bei der Geldanlage derzeit eher schwierig auszusprechen

Abschließend kann man derzeit keinen Tipp geben, wie man sein Geld am besten anlegen sollte. Da heißt es wohl in erster Linie einmal abwarten und sein Geld kurzfristig mit attraktiven Zinsen auf einem Tagesgeld-Konto anzulegen, um dann die richtige Entscheidung zu treffen, wenn man absehen kann, wohin die Krise führt.

Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten und den aktuellen Markt gezielt zu beobachten und dann das Beste aus seinen Ersparnissen herauszuholen.

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