Die aktuelle wirtschaftliche Situation geht an keiner Nation spurlos vorüber. Daher hat die SNB (Schweizerische Nationalbank) ihre Währung nun an den Euro-Kurs gekoppelt. Somit darf das Verhältnis Euro / Franken nicht weniger als 1,00 Euro / 1,20 Franken betragen. Grund hierfür ist: „Die massive Überbewertung der Schweizer Landeswährung“, so der Präsident der SNB, Philipp Hildebrand.
Das Ziel: Mindestens 1,20 Franken für 1,00 Euro
Wäre man aktuell nicht gegen diese Entwicklung vorgegangen. Dann hätte dies eine „akute Bedrohung für die Schweizer Wirtschaft“ bedeutet. Daher strebt man an, die Schweizer Währung dauerhaft und recht deutlich abzuschwächen. Daher muss es zukünftig mindestens 1,20 Franken für 1,00 Euro geben. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 1,00 Franken nur noch maximal 0,83 Euro kosten darf.
Welche Maßnahmen leitet die Schweizer Nationalbank dafür ein?
Die Umsetzung soll mit allen Konsequenzen durchgesetzt werden. Um dies zu erreichen, sei man auch bereit, eine unbeschränkte Anzahl von Devisen zu kaufen. Je nachdem, wie sich die Wirtschaft weiter entwickelt, werden auch andere Maßnahmen ergriffen werden. Selbst dann, wenn hiermit hohe Kosten verbunden wären.
Quelle: Spiegel Online – Wirtschaft
