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Deutsche sind wegen der Schuldenkrise verunsichert

Ausgestellt am 10. Dezember 2011, vom in Blog.

Die Deutschen haben Angst vor einer Inflation – dies geht aus einer Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest hervor, die von der Allianz Bank Money Trends in Auftrag gegeben wurde.

Insgesamt wurden im November 2277 Menschen ab 18 Jahren befragt, die sich mit eigenen finanziellen Fragen beschäftigen müssen oder im Haushalt darüber mitentscheiden dürfen.

Angst vor einer Geldentwertung

Die Deutschen befürchten, dass in absehbarer Zeit eine massive Geldentwertung durchgeführt werden könnte. Daher ist man sich unsicher, wo man sein eigenes Vermögen möglichst verlustfrei anlegen kann.

Das Vertrauen in die gemeinsame europäische Währung hat stark nachgelassen, aber trotzdem ist eine Vielzahl der Deutschen mit der eigenen Vermögenssituation zufrieden. Ein gewisser Optimismus ist definitiv noch vorhanden.

Die Angst vor einem Wertverlust des Vermögens und damit vor einer Inflation ist für rund 45 % der Befragten vorhanden. Im Frühjahr waren es im Vergleich nur 37 %. Auch die Verunsicherung, was denn derzeit eine sichere Geldanlage sei, liegt bei 45 %.

Die Klassiker und kurzfristige Anlagen machen das Rennen

In der Gunst der Anleger weiterhin gefallen sind Aktien oder Fonds. Mehr Zuspruch finden derzeit Anlagemöglichkeiten im Bereich Immobilien oder aber in die Investition von Betriebsrenten. Auch die Klassiker wie Sparbrief oder Sparbuch liegen bei rund 53 % ganz weit vorn.

Auch kurzfristige Geldanlagen wie beispielsweise das Tagesgeld wird gerade bei jüngeren Anlegern immer beliebter. Grund hierfür ist die schnelle Verfügbarkeit des Ersparten.

Wie steht es um das Vertrauen in den Euro?

Auch diese Frage wurde den Teilnehmern der Umfrage gestellt. Hier gaben 30 % an, Vertrauen in die Währung und in die Stabilität zu haben. 36 % hätten teilweise noch Vertrauen in den Euro. Allerdings glaubt jeder Dritte nicht mehr an die Stärke des Euro. Im Osten sind sogar 35 % der Befragten dieser Meinung.

Besonders bei den Teilnehmern zwischen 40 und 59 Jahren ist das Misstrauen in die eigene Währung am größten.

Immerhin sind 66 % der Meinung, dass Sparen sehr wichtig oder zumindest wichtig ist. Allerdings sind nur rund 28 % damit zufrieden, was sie in der Summe denn auch wirklich zum Sparen noch beiseitelegen können.

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