Man befürchtet, dass die Wirtschaft Portugals im kommenden Jahr noch stärker einbrechen könnte. Grund könnte die Vorstellung des neuen Haushaltsplans sein, der nun vorgestellt wurde und der starke Einschnitte für das Volk vorsieht. Die Wirtschaftsleistung soll um 2,8 % zurückgehen, so der portugiesische Finanzminister Vitor Gaspar.
Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) wird sich laut Haushaltsplan um rund 1,9 % verringern. Der prognostizierte Rückgang für das Jahr 2012 wird der schwerste seit mehreren Jahrzehnten sein. Derzeit liegt die Staatsverschuldung in Portugal bei 5,9 %, allerdings soll diese im nächsten Jahr planmäßig auf 4,5 % gedrosselt werden.
Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, sind schwere Einschnitte notwendig und umfangreiche Sparmaßnahmen erforderlich.
So sollen beispielsweise Pensionären und Staatsbediensteten, die mehr als 1.000 Euro verdienen, das 13. und 14. Monatsgehalt in den nächsten 2 Jahren gestrichen werden. Des weiteren ist eine Erhöhung der MWST auf 23 % vorgesehen.
