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Die Sparbuchfalle

Ausgestellt am 25. Januar 2011, vom in Blog.

Das gute alte Sparbuch gehört noch immer in die Anlagewelt vieler Deutschen und keinem ist eigentlich bewusst, dass er damit viel Geld verschenkt. Die Zinsen die man für sein Sparguthaben bekommt, liegen in den meisten Fällen deutlich unter der aktuellen Inflationsrate und wenn man alle Sparer zusammenfasst, dann werden dadurch jedes Jahr Zinsen in Milliardenhöhe verschenkt.

Sparbuch nicht mehr die ideale Altersvorsorge

Die meisten Anleger verbinden das Wort Sicherheit noch immer mit dem guten alten Sparbuch das viele Jahre gute Dienste geleistet hat. Dies mag unbestritten der Fall sein, aber in der heutigen Zeit ist das Sparbuch mit Sicherheit nicht mehr als Altersvorsorge und sicherer Hafen für die Ersparnisse geeignet. In der heutigen Zeit bieten die Tagesgeldkonten bei gleicher Sicherheit eine höhere Rendite und deutlich mehr Liquidität. Wer noch dazu bereit ist, ein gewisses Maß an kontrolliertem Risiko einzugehen, der kann mit Fondssparplänen hervorragende Renditen im Vergleich zum Sparbuch erzielen. Vor allem mit Blick auf die eigene spätere Altersvorsorge ist das Fondssparen eine wirklich sehr gute Alternative und dennoch belegen Statistiken, dass nur knapp 29 Prozent aller Deutschen ihr Sparprofil mit Investmentfonds abrunden.

Drei Hauptkriterien sind zu beachten


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Wer Geld anlegen möchte, der sollte auf drei Hauptkriterien achten. Dies sind Sicherheit, Rendite und die Verfügbarkeit des Kapitals. Bei einem Sparbuch kann man zwar sagen das man hier ein gewisses Maß an Sicherheit hat, vorausgesetzt natürlich das die Bank auch dem deutschen Sicherungsfonds für Einlagen angehört, aber beim Thema Rendite versagt das gute alte Sparbuch auf der ganzen Linie. Nicht selten kommt es vor, dass man gerade mal ein Prozent oder noch weniger an Zinsen bekommt. Bekommt man dann mal einen höheren Zins geboten, so gilt dieser oft nur als Aktion für einen gewissen Zeitraum oder für Neukunden. Auch die Verfügbarkeit des Geldes ist nicht gerade das, was man sich in der heutigen Zeit unter Flexibilität vorstellt. Meistens bekommt man in der Regel erst mal nur 2.000 Euro und den Rest der Einlage auf dem Sparbuch nach einer Kündigungszeit, die im Normalfall drei Monate beträgt. Alternativ kann man auch eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen, die aber so hoch ist, das die Zinsen dafür draufgehen. Deshalb lohnt es sich wirklich, sich für seine Sparpläne nach besseren Alternativen umzusehen. Tagesgeldkonten, Festgeldkonten oder Fondssparpläne sind renditestark, anlagesicher und vor allem bleibt man damit immer finanziell flexibel.

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