Das stark gebeutelte EU-Land Griechenland wird nach ersten Einschätzungen, das von der EU, dem IWF (Internationaler Währungsfonds) und der EZB (Europäische Zentralbank) geforderte Ziel nicht erreichen können. Es wurde gefordert, das Defizit als Anteil ihres Bruttoinlandsprodukts auf insgesamt 7,6 % zu drücken.
Erreicht werden können nach aktuellen Meldungen und Aussagen des griechischen Finanzministeriums nur 8,5 %. Bis zum Jahresende wird die griechische Wirtschaft um 5,5 % sinken.
Gleichzeitig wurde nun der Haushalt für das Jahr 2012 vom griechischen Ministerrat verabschiedet. Es ist erstmal keine Neuverschuldung vorgesehen. Insgesamt geht man davon aus, dass Mindereinnahmen und Kürzungen von insgesamt 6,6 Milliarden Euro einkalkuliert werden müssen.
