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KfW-Chef Schröder bezeichnet die Lage als dramatisch

Ausgestellt am 8. Oktober 2011, vom in Blog.

Nach den Worten des KfW-Chefs Ulrich Schröder sei die derzeitige Lage auf den Finanzmärkten bei mittel- und langfristigen Finanzierungen dramatischer als damals beim Zusammenbruch der Lehman Bank. So ist es in einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ nachzulesen.

Auch der hessische Finanzminister Schäfer (CDU) meldete sich zu Wort und forderte eine schärfere Kapitalanforderung für die Staatsanleihen. Er sprach sich vehement dagegen aus, dass Banken automatisch Staatshilfen bekommen sollen. Es können nur Bankinstitute mit Eigenkapital durch die Steuerzahler ausgestattet werden, die sich kurzfristig in einer brenzlichen Lage befinden und die auch ein tragfähiges Geschäftsmodell vorweisen können.

Es solle künftig darauf geachtet werden, dass die Staatsanleihen auch mit entsprechend Eigenkapital der Banken unterfüttert werden. Werden Staatsanleihen befreit, würde dies den Anlagemarkt unnötig verzerren. So könnte einem die Politik in dem Glauben lassen, dass alle EU-Staaten auch weiterhin eine sehr gute Bonität vorweisen können. Doch eigentlich müssten sich die realen Risiken in der genannten Eigenkapitalunterlegung wiederfinden. Nur so wäre es durch die Politik möglich, die betroffenen Banken wieder krisenfester zu machen.

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