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Nur das P-Konto bietet ab 2012 noch einen Pfändungsschutz

Ausgestellt am 11. November 2011, vom in Blog.

Über das P-Konto wurde bereits schon einmal berichtet, doch bis zum Jahresende sollte man sich beeilen, falls man sein Girokonto noch in ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umwandeln lassen möchte.

Ab 01.01.2012 wird sich der Pfändungsschutz nämlich gravierend ändern. So ist es dann im neuen Jahr 2012 ohne Weiteres möglich, dass das Girokonto ohne Abänderung diesbezüglich, gepfändet werden darf.

Der 14-tägige Pfändungsschutz entfällt ohne Umstellung

Derzeit ist die Regelung so, dass ein 14-tägischer Pfändungsschutz für unpfändbare Leistungen aus Lohn oder Rente, sowie Sozialleistungen besteht, wenn sich Geld auf dem Konto befindet.

Viele Bankkunden haben sich bereits an diese Vorgehensweise gewöhnt und sich damit auseinandergesetzt. Mit der neuen Regelung allerdings kann es passieren, dass man ohne Umstellung auf ein P-Konto überhaupt nicht mehr über sein Geld verfügen kann.

Derzeit liegt der Grundfreibetrag für den Pfändungsschutz bei 1.028,89 Euro. Allerdings könnte auch eine Aufstockung erfolgen.

Änderung noch in 2011 beantragen

Bis spätestens 27.12.2011 sollte der Antrag zur Umwandlung auf ein P-Konto beauftragt werden. Man sollte allerdings beachten, dass man zwar ein Anrecht auf ein P-Konto hat, aber keinen gesetzlichen Anspruch. Die Bank muss also kein solches Konto einrichten.

Man sollte darauf achten, dass die Umstellung kostenlos ist und auch keine höheren Gebühren als bei einem Girokonto anfallen. Doch in der Vergangenheit haben sich hier des Öfteren Probleme ergeben, so die Verbraucherschutzzentrale NRW in ihrer Meldung.

3 Antworten

  1. Kreisl

    Sieh mal einer an durch die anstehende Gesetzesänderung werden betrügerische Forderungen und Pfändungen gefördert was ist das für ein rechtsstaat hoffentlich kostet dem Staat dieses Gesetz aber Milliarden denn Hartz IV dürfen nicht verhungern und nicht auf der Straße stehen nur wegen Kontopfändung ich behalte mir die Überprüfung des neuen Pfändungsrecht vor und werde dieses Gesetz bei dem Bundesverfassungsgericht auf dem Prüfstand bringen lassen, da ich das so verstehen kann wenn kein P-Konto vorhanden ist ist das Existensminimum in Gefahr, dieses darf es aber nicht nach Artikel 20 GG, somit wurde bereits bei der Verabschiedung des neuen Pfändungsrechts gegen die Verfassung verstoßen und es ist nicht mit dem geltenden Gesetze vereinbar.
    Leute lasst uns alle bei dem Bundesverfassungsgericht klagen damit der Staat mal wieder geweckt wird.

    Das Mit den Milliarden habe ich gemeint das der Staat dafür aufkommen muss wenn vergessen wird ein P-Konto einzurichten, dieses würde ich an dem Staat seine stelle dem Pfändungsgläubiger berechnen was doppelt ausgezahlt werden muss.

  2. Kreisl

    Die Auffassung das Banken nicht ein P-Konto einrichten muss ist falsch, denn jeder Bürger hat Anspruch auf Umwandlung zum P-Konto wenn dieses nur das einzige ist.
    Das bedeutet das die Bank bei Antrag durch den Kunden das P-Konto innerhalb 4 Bankarbeitstage Umwandeln muss.

  3. Kreisl

    Ich habe mir mein Konto in ein P-Konto umwandeln lassen dieses Kostet 5,00

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