Der ESM-Rettungsschirm kommt im Juli 2012

Auch wenn dies ein riesiger Streitpunkt war – der permanente Rettungsschirm ESM wird im Juli 2012 kommen und löst damit den bislang genutzten EFSF ab. Darauf haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen, das am Montag in Brüssel stattfand, verständigt.

Der neue ESM-Fonds verfügt insgesamt über ein Volumen von 500 Milliarden Euro ( 500.000.000.000 Euro ), also von einer halben Billion Euro. Durch diesen neuen Rettungsschirm wird es den Schuldenstaaten leichter ermöglicht, an günstiges Geld zu gelangen. Eine eigene Geldaufnahme auf dem Markt wäre bedeutend teurer für diese Staaten.

Dieser tritt, wie bereits bei einer früheren Entscheidung der EU-Finanzminister festgelegt, vereinbarungsgemäß im Juli dieses Jahres in Kraft.

Aus dem EFSF-Rettungsschirm wird der ESM-Rettungsschirm

Der Unterschied zwischen dem alten EFSF-Rettungsschirm und dem neuen ESM-Rettungsschirm ist neben der Kapazität auch das Barkapital. Das beträgt beim ESM rund 80 Milliarden Euro – was ihn somit unabhängiger von zukünftigen Ratings macht und resistenter gegen Krisen. Abstufungen der Bestnoten bei der Kreditwürdigkeit durch die Rating-Agenturen sollen damit verhindert werden.

Erst vor Kurzem hatte ja die Rating Agentur Standard & Poor´s dem ESFS die bestehende Bestnote im Bereich Kreditwürdigkeit aberkannt. Dies hätte unter Umständen Mehrkosten bei einer Kreditaufnahme bewirken können.

Was bedeutet der neue ESM-Rettungsschirm für Deutschland?

Deutschland muss in etwa einen Anteil von 22 Milliarden Euro für den ESM einbezahlen. Anders wie beim ESFS beruht der ESM-Rettungsschirm nicht auf einer Abmachung zwischen den einzelnen EU-Staaten, sondern ist aufgrund eines internationalen Vertrags vereinbart worden.

Ist das Geld im ESM-Rettungsschirm ausreichend?

Man bezweifelt mittlerweile, dass das Barkapital bzw. das dann vorhandene Volumen für notwendige Notkredite ausreichen wird. Dies allerdings soll in einem neuerlichen EU-Gipfel im März nochmalig beurteilt und überprüft werden.

Bereits in den vergangenen Tagen konnte man hitzige Diskussionen darüber verfolgen. Während sich die Chefin des IWF Christine Lagarde ganz klar für eine Ausweitung aussprach, stemmt man sich besonders in Deutschland massiv dagegen. Allen voran die Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie der Finanzminister Wolfgang Schäuble.

25 Staaten beschließen Fiskalpakt – nicht alle ziehen mit

Der Fiskalpakt ist seit heute beschlossene Sache. Beim heutigen EU-Gipfel in Brüssel wurde der Pakt beschlossen. Doch ist der Pakt im Ergebnis das, was man sich erhofft hat?

Auf dem Gipfel haben sich insgesamt 25 Länder dafür ausgesprochen sich an diesem Pakt, der für eine straffe Haushaltsdisziplin steht, zu beteiligen. Dies war die Aussage des EU-Gipfelchefs, Herman van Rompuy, am Montag.

Nur zwei Länder haben dem Pakt nicht zugestimmt. Somit werden sich Großbritannien und Tschechien nicht beteiligen. Ob dies eine endgültige Entscheidung ist, bleibt abzuwarten.

Die Entscheidung fiel innerhalb kürzester Zeit

Was bei diesem Gipfel beeindruckend war: Noch nie wurde innerhalb einer so kurzen Zeit über einen Vertrag innerhalb der EU verhandelt – doch dies war notwendig wegen der Finanzmärkte und auch Deutschland drängte als größter Geldgeber auf eine Entscheidung.

Ziel des Pakts ist eine Stärkung der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit. Schon in den vergangenen Wochen liefen zahlreiche Verhandlungen auf Hochtouren.

Streng genommen handelt es sich hierbei um einen Vertrag, der außerhalb der gewohnten EU-Strukturen verhandelt wurde. Die 25 EU-Staaten (17 Euro-Länder und 9 weitere EU-Staaten), die diesem Pakt zugestimmt haben, wollen intern in ihren Haushalten die Regelungen zur Sparpolitik verschärfen.

Der Pakt steht dem geltenden EU-Recht entgegen

Dass die Entscheidung für den Fiskalpakt nicht einstimmig gefällt wurde, wird von vielen schon als erster Schwachpunkt des Vertrages gewertet. Denn dieser Pakt läuft nun „nur“ parallel zu den bereits bestehenden EU-Verträgen.

Das bedeutet, dass sich, nach Meinung der Kritiker, die Länder im Zweifelsfall ganz einfach auf das bestehende EU-Recht berufen könnten, das den Vorrang hätte. Man bezweifelt, dass es irgendwann einmal passieren könnte, dass dieser Vertrag vielleicht einmal in das vorhandene EU-Recht übergehen wird.

Das Wüstenrot Top Giro young Girokonto mit attraktiven Rabattmöglichkeiten

Es wurde nicht ohne Grund zum „Besten Jugendkonto“ gewählt. Das Wüstenrot Top Giro young Girokonto ist ein Angebot speziell für junge Leute bis 24 Jahre, das mit vielen kostenlosen Extras punkten kann.

Kontoführung kostenlos – keine versteckten Kosten

Sehr wichtig, gerade für junge Leute ist eine kostenlose Kontoführung, denn gerade wenn man noch nicht so viel Einkommen hat oder „nur“ Taschengeld bezieht, müssen unnötige Kosten nicht sein. Das Konto selbst kann ganz bequem per Online-Banking verwaltet werden. Auch den Kontostand kann man sich bequem per SMS mitteilen lassen. Doch nicht nur das, es werden den Jugendlichen auch zwei Karten zur Verfügung gestellt, die auch ein bargeldloses Bezahlen ermöglichen. Und dabei kann man gleichzeitig auch noch sparen.

Zwei Geldkarten für den verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Geld

Neben der Maestro Bankkundenkarte erhält man auch eine Visa Prepaid Kreditkarte, die als card4you bezeichnet wird. Garde mit dieser genießt man einzigartige Sofortvorteile. Auch ein Cashback ist hier möglich. So erhält man von Beginn an einen VIP-Status bei zahlreichen angesagten Locations, Stores und Labels.

Sofortrabatte bei vielen teilnehmenden Top-Partnern

Je nach teilnehmendem Top-Partner sind in über 100 Städten Sofort-Rabatte von bis zu 10 % möglich. Des Weiteren erhalten die Jugendlichen in über 300 Online-Shops bis zu 20 % Cashback. Hierzu gehört beispielsweise Amazon oder Zalando, um nur einige zu nennen. Selbst bei Reisen kann man sparen. So erhält man bei über 300 Reise-Partnern einen Rabatt von 5 %.Man kann davon ausgehen, dass sich immer mehr Händler dieser Rabattaktion anschließen.

Kein Punkte-Sammeln notwendig

Das umständliche Sammeln von Punkten entfällt ebenso wie die individuelle Auswertung des Einkaufsverhaltens des Einzelnen. Die Rabatte können sofort in Anspruch genommen werden.

Die Jahresgebühr entfällt

Normalerweise fällt für die card4you Karte eine jährliche Gebühr von 58,80 Euro an. Diese entfällt allerdings beim Eröffnen eines Top Giro Young Kontos. Allein das stellt schon eine enorme Ersparnis dar.

Die Funktionsweise ist recht einfach. Beim Einkauf zeigt man einfach seine Visa-Prepaidkarte vor. Auf der Rückseite der Karte befindet sich das card4you Logo, das zum ermäßigten Einkauf berechtigt. Dies zählt nicht nur beim Kauf über die Prepaidkarte, sondern auch bei einer Barzahlung. Dies kann auf das Jahr betrachtet schon einmal einige 100 Euro ausmachen.

Eine kostenlose Abhebung von Bargeld ist ebenso möglich

Mit der Maestro Bankkundenkarte ist es deutschlandweit möglich, an weit über 2.800 Cash-Pool Bankautomaten Geld abzuheben. Mit der Visa Prepaid Karte ist dies in Deutschland an bis zu 50.000 Visa-Stellen 12 x im Jahr kostenfrei möglich. Jede weitere Abhebung würde dann mit 0,99 Euro belastet.

Gerade junge Leute möchten finanziell unabhängig sein. Daher eignet sich gerade das Wüstenrot Giro Young Konto bestens dafür. Durch die Prepaid-Karte ist auch die Möglichkeit der Überschuldung und der Überziehung ausgeschlossen. Allerdings kann bereits in sehr jungen Jahren der Umgang mit dem eigenen Geld trainiert werden.

Das kostenlose Girokonto der comdirect – mit Bonus und Zufriedenheitsgarantie

Wohl jeder hat schon einmal die Werbung der comdirect gesehen. Es gibt bei der Eröffnung eines Girokontos einen Bonus von 50 Euro – ist man unzufrieden, dann erhält man noch einmal 50 Euro. Dies nennt sich Zufriedenheitsgarantie. Klingt unglaublich? – Ist aber so.

Der Slogan lautet: „50 Euro, wenn Sie uns mögen. 100 Euro, wenn nicht.“

Das Tochterunternehmen der Commerzbank ist vor allem bekannt für ihre kostenlosen Girokontos und auch bei vielen Kunden Ansprechpartner für Depot- oder Tagesgeldkonten. Aber auch das Studentenkonto der comdirect wird angeboten.

Bei der comdirect Bank AG handelt es sich um eine Direktbank, bei der man sämtliche Bankgeschäfte online erledigen kann. Daher sind die Konditionen etwas kundenfreundlicher gestaltet, als bei vergleichbaren Filialbanken.

Das derzeitige Angebot der comdirect befasst sich mit der Neueröffnung eines kostenlosen Girokontos – dem comdirect Girokonto mit Zufriedenheitsgarantie.

Was bietet dieses comdirect Girokonto?
•    Es ist weltweit an allen Geldautomaten mit einem VISA-Zeichen mit der VISA-Karte das kostenlose Bargeldabheben möglich. In Deutschland stehen dafür rund 9.000 Bankautomaten zur Verfügung.
•    Die Kontoführung ist kostenlos, ebenso die Kontoschließung oder aber die Bereitstellung der Kontoauszüge – die Kontoführung geschieht online.
•    Ein monatlicher Mindestgeldeingang ist nicht erforderlich
•    VISA-Karte und EC-Karte sind kostenlos
•    Das Tagesgeld-Plus Konto ist inklusive
•    Comdirect bietet einen sehr schnellen Service rund um die Uhr per Email oder Telefon

Wer sich bereits auf die Suche nach einem kostenlosen Girokonto gemacht hat, der könnte bei comdirect fündig geworden sein. Das Angebot klingt sehr verlockend.

Allerdings sollte noch geklärt werden, wie sich das mit der Zufriedenheitsgarantie überhaupt verhält.

Denn zu den 50 Euro Starterbonus bei Eröffnung des comdirect Girokontos möchte man sicherlich auch wissen, was es mit den weiteren 50 Euro auf sich hat, die man bekommen soll, wenn man absolut nicht zufrieden ist.

Zufriedenheitsgarantie:

  • „50 Euro, wenn Sie uns mögen“

Die 50 Euro für die Kontoeröffnung erhält man, wenn man nach der Eröffnung innerhalb der ersten 3 Monate mindestens 5 Transaktionen über 25 Euro oder auch mehr durchgeführt hat.

Hierzu zählen Überweisungen, Ein- und Auszahlungen, Zahlungen per Lastschrift, Abheben am Geldautomaten, Wertpapierkauf und -verkauf, Kartenumsatz oder aber Sorten- und Reisescheckkäufe.

Die 50 Euro Bonus werden anschließend im 4. Monat auf das jeweilige Girokonto überwiesen.

  • „100 Euro, wenn nicht“

Sollte man mit dem Comdirect Girokonto nicht zufrieden sein, werden dem Kunden weitere 50 Euro überwiesen.

Hierfür ist eine Kündigung des Girokontos notwendig, die man frühestens 12 Monate, spätestens 15 Monate nach der Neueröffnung des Girokontos durchführen kann. Die Kündigung sollte begründet werden.

Weitere Voraussetzungen:

Man hat die 50 Euro im 4. Monat erhalten, das Girokonto auch weiterhin genutzt und monatlich mindestens 5 Transaktionen über jeweils 25 Euro oder mehr durchgeführt.

Dieses Angebot ist nur für Kunden gültig, die bisher noch kein Girokonto bei der comdirect Bank AG haben bzw. hatten.

Girokonten von Finanztest unter die Lupe genommen – gibt es kostenlose Girokonten?

Betrachtet man die Umfragen, dann sind viele Deutsche bereit, mit ihrem Girokonto zu wechseln oder ein neues Girokonto zu eröffnen. Leider herrscht oft noch Ungewissheit und viele sind sich ihrer Möglichkeiten gar nicht recht bewusst.

Die Banken konnten sich freiwillig dem Test unterziehen. Insgesamt wurden 1610 Banken, die ein Gehalts- oder Rentenkonto in ihrer Produktpalette aufwiesen, von Finanztest angeschrieben. Knapp die Hälfte, also rund 800 Banken haben darauf reagiert.

Rund 800 Banken stellten sich dem Test

In ihrer aktuellen Ausgabe hat die Zeitschrift Finanztest von diesen insgesamt 811 Geldinstituten die Angebote der Girokonten näher betrachtet, davon kamen 586 in die Wertung. Das Ergebnis: Gerade bei Sparkassen oder bei Genossenschaftsbanken findet man die kostenlosen Girokonten eher selten.

Nur 73 Girokonten, die auch wirklich kostenlos waren, konnten die Tester ausfindig machen. Kostenlos bedeutete im Test übrigens: keine Mindesthöhe beim monatlichen Geldeingang, eine kostenlose Girocard und keine monatliche Grundgebühr. Allerdings war es bei den meisten Konten notwendig, dass das Konto online genutzt wurde.

Doch auch wer auf den persönlichen Kontakt in einer Filiale Wert legen sollte, findet diesbezüglich einige Angebote. So ergab der Test, dass beispielsweise die Norisbank und auch die regionalen PDS Banken in ihren Filialen diese Konten anbieten.

Fazit des Tests

Noch immer ist es nicht gerade einfach, bei Volks- und Raiffeisenbanken oder Sparkassen Angebote über kostenlose Girokonten zu erhalten. Von den 300 getesteten Sparkassen konnten nur 20 Sparkassen die Testvorgaben erfüllen. Ähnlich sah es bei den Volks- und Raiffeisenbanken aus. Hier wurden 500 getestet und nur 44 Gratiskonten konnten ermittelt werden.

Auf die Gebühren am Fremdautomaten achten

Wollen Kunden wechseln, sollten diese, nach Einschätzung von Finanztest darauf achten, dass vor Ort eine Möglichkeit besteht, an einem geeigneten Automaten Bargeld abzuheben. Denn sonst könnten durch die Abhebung an einem Fremdgeldautomaten unnötige Kosten entstehen, die das kostenlose Girokonto wieder belasten würde.

Für Kunden an fremden Bankautomaten variieren die Gebühren ebenfalls beträchtlich. So sind für eine Barabhebung am fremden Geldautomaten von Volksbanken und Sparkassen rund 4 Euro fällig, teilweise auch 7,50 Euro. Am „Günstigsten“ war die Bargeldabhebung bei dem Test bei den PDS-Banken und bei den Privatbanken. Hier war höchstens eine Gebühr von 1,95 Euro fällig.

Den ausführlichen Girokonten-Test von Finanztest kann man in der Ausgabe für Februar 02/2012 nachlesen, alternativ steht dieser den Lesern auch online unter Test.de zur Verfügung.

ING-DiBa belohnt Neueröffnung eines Extra-Kontos mit einer 20 Euro Gutschrift

Wer in den Genuss eines Bonusses bei der Eröffnung eines kostenlosen Tagesgeldkontos kommen möchte, der hat noch bis zum 31.03.2012 Zeit. So lang dauert nämlich die Aktion der ING-DiBa, die ihre Neukunden bei der Eröffnung von einem Extra-Konto mit einer Gutschrift in Höhe von 20 Euro belohnt.

Derzeit bietet die ING-DiBa 2,50 % Zinsen p. a. ab der Eröffnung des ersten Kontos für eine Dauer von 6 Monaten an. Im Anschluss wird das Extra-Konto zum bis dahin aktuellen Zinssatz (derzeit liegt dieser bei 1,75 %) weitergeführt.

Weitere Vorteile des ING-DiBa Extra-Konto:

  • Das Geld ist jederzeit und täglich verfügbar
  • Das Konto kann sehr schnell eröffnet werden und die Nutzung des Kontos ist recht einfach. Die Kontoführung erfolgt bequem per Brief, per Internet oder per Telefon
  • Dieses Tagesgeldkonto ist sehr gut geeignet für regelmäßige Sparbeträge oder aber für flexible Einzahlungen
  • Es gelten keine Mindest- oder Höchstbeiträge

Welche Bedingungen müssen erfüllt werden, um in den Genuss der 20 Euro Gutschrift zu gelangen?

Die Eröffnung des Extra Konto der ING-DiBa muss bis zum 31.03.2012 erfolgen.

Zudem muss eine Starteinlage von 5.000 Euro auf dem Konto gutgeschrieben werden.
Es muss sich hierbei um die Ersteinzahlung handeln und in einer Summe innerhalb von 4 Wochen nach der Kontoeröffnung auf dem Konto eingehen.

Auch das Post-Ident Verfahren sollte bis dahin zwingend erfolgreich durchgeführt worden sein.

Die Gutschrift in Höhe von 20 Euro wird im Anschluss innerhalb von 3 bis 4 Wochen auf dem Konto gutgeschrieben.

Ratingagentur S & P stuft nun auch den Rettungsfonds EFSF ab

Nun hat es auch den Rettungsfonds EFSF selbst getroffen. Die US-Rating-Agentur Standard & Poor´s hat ebenfalls die Kreditwürdigkeit des EFSF Rettungsfonds herabgestuft. Die ehemalige Bestnote von AAA wurde auf AA+ gesenkt.

Damit macht die Agentur da weiter, wo sie erst am vergangenen Freitag aufgehört hatte. So wurden Ende der Woche bereits die Länder Frankreich und Österreich um zwei Schritte abgestuft, sodass auch diese beiden EU-Länder ihre erstklassige Bewertung verloren haben. Auch sieben weitere Länder waren, wenn auch nicht ganz so drastisch, von einer Herabsetzung betroffen. Hierzu zählten beispielsweise Portugal, Spanien und auch Slowenien.

Die Herabstufung ist teilweise nicht nachvollziehbar

Auch wenn man dieses Tun nicht ganz verstehen kann, nehmen es die betroffenen Länder relativ gelassen. Im Umkehrschluss allerdings werden sich die Länder darauf einstellen müssen, in Zukunft nur noch unter erschwerten Bedingungen und zu erhöhten Konditionen an frisches Kapital zu gelangen.

Die Ratingagenturen sind sich nicht einig

S & P ist immerhin nur eine von insgesamt 3 Ratingagenturen. Die beiden anderen haben noch nicht erkennen lassen, dass sie das Top-Rating des EFSF Rettungsfonds ebenfalls verändern wollen. Moody´s und Fitch halten sich auch weiterhin noch bedeckt. Es sei derzeit laut Aussage der Verantwortlichen bei diesen beiden Agenturen mit keinerlei Herabstufung zu rechnen.

Es ist fast schon eine Kettenreaktion, denn durch die Abstufung der zahlreichen Länder ist natürlich auch die Bonität des Rettungsschirms gesunken. Inzwischen verfügen in der EU neben Deutschland nur noch 3 weitere Länder über eine S & P Bestnote. Hierzu zählen Luxemburg, Finnland und die Niederlande.

Ist der Rettungsschirm EFSF in Gefahr?

Im schlimmsten Fall könnte durch die Rettungsschirm Herabstufung die Handlungsfähigkeit, die für die Geldbeschaffung notwendig ist, eingeschränkt sein. Soll dies verhindert werden, gäbe es nur zwei Möglichkeiten, diesem entgegen zu wirken.

Entweder werden die Hilfskreditangebote für die verschuldeten Länder entsprechend gekürzt oder aber die Euro-Länder müssen mit höheren Garantien den Fonds absichern.

Man muss abwarten, wie sich diese Nachrichten auswirken. Nach zuletzt eher positiven Signalen aus den Finanzmärkten könnte dies durchaus wieder einen kleinen Dämpfer auslösen, aber definitiv nicht alle Bemühungen der letzten Monate zunichtemachen.

Das Jahr 2012 beginnt mit Zinsveränderungen im Bereich Festgeld

Gleich im Januar haben zahlreiche Anbieter ihre Konditionen beim Festgeld verändert. Daher heißt es, sich die Angebote der Einzelnen noch einmal näher zu betrachten. Gerade bei den längeren Laufzeiten sollten man die Banken genau miteinander vergleichen.

Credit Europe Bank

Die Credit Europe Bank hat zu Beginn des Jahres an ihren Zinssätzen für das Festgeld gedreht. Heraus kamen dabei sowohl Zinssenkungen aber auch eine Zinserhöhung. Insgesamt sind 4 Festgeldlaufzeiten von den Änderungen ab dem 04.01.2012 betroffen.

Bei den Festgeldlaufzeiten von 1 Jahr, 2 Jahren und 3 Jahren wurden die Zinsen gesenkt.

1 Jahr – von 3,00 % auf 2,25 % p.a.
2 Jahre – von 3,35 % auf 2,75 % p.a.
3 Jahre – von 4,00 % auf 3,50 % p.a.

Bei der Festgeldlaufzeit von 4 Jahren gab es eine Zinserhöhung.

4 Jahre – von 3,00 % auf 3,50 %

Alle anderen Laufzeiten für den Bereich Festgeld bleiben bei der Credit Europe Bank bis auf Weiteres gleich.

MoneYou

Überrascht hat in der aktuellen Ausgabe (01/12) der Zeitschrift „Finanztest“ das Festgeld von MoneYou. Der Anbieter wurde beim Festgeld mit einer Laufzeit von 6 Monaten zum Testsieger erklärt.

So bietet MoneYou für die Laufzeit von 6 Monaten eine Festgeld-Verzinsung von 2,90 % p.a. an. Dies sogar schon ab einem kleinen Anlagebetrag von nur 500 Euro.

Natürlich hat “Finanztest” auch andere Festgeldangebote genauer betrachtet und miteinander verglichen.

VTB Bank

Bei der Festgeld-Laufzeit von 3 Jahren konnte sich laut „Finanztest“ die VTB Bank durchsetzen. Die bietet ihren Kunden für 4 Jahre Anlage einen Zinssatz von 4,00 % p.a. an.

Dies ist derzeit die höchste Verzinsung für die Geldanlage von Festgeld bei der VTB Bank mit der 3 jährigen Laufzeit und wird derzeit zu diesen vergleichbaren Konditionen nur noch von der IKB und der Bank of Scotland angeboten.

Wer sein Geld für einen längeren Zeitraum entbehren kann, für den eignen sich die Festgeldanlagen bestens. Wer allerdings kurzfristig auf sein Geld zurückgreifen möchte, für den wäre ein Tagesgeldkonto mit ebenfalls attraktiven Konditionen empfehlenswerter.

Das TAN-Listen Verfahren gehört bald der Vergangenheit an

Bereits seit einiger Zeit haben die Banken begonnen, das bisherige TAN-Verfahren mit den Papierlisten gegen andere Verfahren auszutauschen.

Die neuen TAN-Verfahren sollen das Onlinebanking sicherer machen und somit den zahlreichen Onlinebetrügern die Möglichkeit nehmen, Schindluder mit fremden Girokonten zu treiben.

Allerdings haben die neuen Verfahren für den Bankkunden auch einen Nachteil. In vielen Fällen muss der Kunde die Kosten für die neuen Verfahren selbst übernehmen.

chipTAN und mobileTAN werden die neuen Verfahren genannt

Nachdem die alten Listen für das Onlinebanking bald nicht mehr nutzbar sind, kann bzw. muss man sich für eines der beiden neuen Verfahren entscheiden.

Viele Banken, darunter Volksbanken und Sparkassen haben bereits auf das chipTAN Verfahren oder das mobileTAN Verfahren umgestellt. Auch die Sparda-Bank, die Norisbank oder aber auch die Deutsche Bank sind bereits dabei, das sichere Onlinebanking einzuführen.

Grund hierfür sind die Schadensfälle im Bereich Onlinebanking, die in den letzten Jahren verstärkt aufgetreten sind. So hat sich die Zahl der Betrügereien laut dem Bundeskriminalamt in diesem Bereich im Vergleich von 2009 zu 2010 fast verdoppelt.

Das chipTAN Verfahren

Hier erhält der Bankkunde einen TAN Generator für den heimischen PC. Dieses Gerät verfügt über einen Karteneinschub und sieht ähnlich aus wie das Gerät, mit dem man in den Geschäften bargeldlos bezahlen kann. Mit diesem kleinen Kästchen werden die TAN-Nummer (Transaktionsnummern) eigenständig generiert. Diese einmaligen Nummern können dann für das Onlinebanking genutzt werden.

Das mobileTAN Verfahren

Für das mobileTAN Verfahren muss man im Besitz eines Handys sein. Denn hier werden dem Bankkunden nach seiner Anforderung die TAN-Nummern direkt per SMS auf das Handy gesendet und zur Verwendung freigegeben.

Die Kosten für die einzelnen Verfahren

Es gibt einige Bankinstitute, die für diese Verfahren von ihren Kunden Geld verlangen. Die Stiftung Warentest hat einmal einige Anbieter getestet. Hier wurde ermittelt, dass bei der Hälfte der Banken bis zu 15 ct pro Überweisung, sprich pro übermittelter TAN Nummer im mobileTAN Verfahren berechnet wurde.

Auch der TAN-Generator ist in vielen Fällen nicht kostenlos. Hier müssen die Bankkunden für die Anschaffung eines solchen Gerätes bezahlen. Dies ist vielleicht auch eine entscheidende Kostenfrage, die man bei der Suche nach einem neuen Girokonto berücksichtigen sollte. Doch es gibt auch einige Bankinstitute, die den Generator ihren Kunden kostenfrei zur Verfügung stellen. Hierzu zählen beispielsweise die Volksbanken und auch die Sparkassen.

Ganz gleich, für welches Verfahren man sich entscheidet. Wer schon ein Girokonto hat, aber noch das ListenTAN verwendet, sollte sich bis spätestens März 2012 entschieden haben und wechseln. Denn dann haben die Listen definitiv ausgedient.

Trotz Finanzkrise – laut Finanztest hohe Verzinsung bei sicheren Geldanlagen

Die Zeitschrift Finanztest hat sich einmal mehr mit den derzeitigen Geldanlagen beschäftigt und hat sich Anbieter sowie Zinssätze einmal genauer angesehen.

Auch in Zeiten der Finanzkrise allerdings kann sich das Ergebnis sehen lassen, denn die Zinssätze sind doch höher als man derzeitig annehmen konnte.

Getestet wurden insgesamt knapp 100 Anbieter und ihre Anlagemöglichkeiten mit einer einmaligen Anlagesumme zwischen 1 Euro und 50.000 Euro.

Der Zinstest brachte es ans Licht

Mit dem Ergebnis hat man nicht unbedingt rechnen können, doch es gibt tatsächlich Anbieter, die ihren Kunden doch einen recht hohen Zinssatz gewähren.

Zu den Gewinnern zählte hier eindeutig die VTB Direktbank. Aber auch die IKB Direkt schreibt zu den gleichen Konditionen seinen Kunden für die Einlage mit einer Laufzeit von 3 Jahren stolze 4,00 % p. a. gut.

Die Laufzeit ist entscheidend

Wer sich für die Festgeldanlage entscheidet, kann natürlich einen besseren Zinssatz erreichen als beispielsweise mit einem Tagesgeldkonto oder aber mit einem verzinsten Girokonto. Allerdings ist hier auch die Laufzeit entscheidend.

So erhält man für sein Festgeld mit 1-jähriger Laufzeit beispielsweise 3,15 % Zinsen gutgeschrieben. Wird das Geld 2 Jahre festgeschrieben, sind bis zu 3,50 % möglich. Bei 3 Jahren können es dann durchaus die oben erwähnten 4,00 % sein. Von einer längeren Anlage wird derzeit abgeraten, denn dies wirkt sich nicht wesentlich in Form von höheren Zinsen aus.

Einlagensicherung bei den europäischen Anbietern

Die getesteten Anbieter bieten im Übrigen auch hier eine Einlagensicherung an. So sind Anlagebeträge bis zu 100.000 Euro je Anleger gesichert. Dies wäre für den Fall einer Bankenpleite im EU-Raum bzw. bei einer Pleite eines europäischen Instituts.

Inflationshöhe nicht außer Acht lassen

Ganz gleich, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Man sollte bei den Angeboten die Inflationshöhe mit einbeziehen. Im Oktober lag diese bei stolzen 2,50 %. Daher sollte der Zinssatz darüber liegen.

Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass man das Festgeld über den gewählten Zeitraum nicht zur Verfügung hat. Denn der Vertrag kann nicht gekündigt oder vorzeitig aufgelöst werden.

Nähere Informationen hat die Zeitschrift Finanztest in ihrer aktuellen Januar-Ausgabe zur Verfügung gestellt