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Streit über die vermeintliche Abzocke beim Girokonto – die Politik möchte einschreiten

Ausgestellt am 20. Juli 2012, vom in Blog.

Für viele Nutzer von Girokonten ist es sehr verlockend. Bei der Überziehung des Kontos erhält man einen Kredit von seiner Bank. Und dies ohne aufwendige Verträge abzuschließen oder ohne sonstige Formalitäten zu beachten. Die Rede ist vom Dispokredit. Doch der Preis für diese finanzielle Freiheit ist oftmals sehr hoch. Schön des Öfteren haben wir über überhöhte Dispozinsen der einzelnen Bankinstitute berichtet. Dabei unterscheiden sich die Zinssätze mitunter doch erheblich. Mittlerweile laufen die Verbraucherschützer dagegen Sturm und auch die Politik möchte sich diesem Missstand nun annehmen. Einige fordern, dass per Gesetz klare Obergrenzen geschaffen werden müssen. Dies lehnt Ilse Aigner, Bundesverbraucherministerin jedoch ab. Sie setzt diesbezüglich auf mehr Transparenz. Warum kocht das Thema Dispozinsen derzeit überhaupt so hoch? Nun, die Sparkassen und Banken kommen schon seit einigen Jahren sehr günstig an ihr Geld. Grund hierfür waren und sind die Senkungen des Leitzinses. Derzeit liegt dieser nur noch bei 0,75 %. Zu diesem Zinssatz können die Banken bei der Zentralbank an Geld gelangen. Doch davon würde der Kunde eines Girokontos nichts merken. Im Gegenteil, der durchschnittliche Dispozinssatz liegt derzeit zwischen 10 % und 11 %. Teilweise werden auch 17 % fällig. Der Fairness halber muss man natürlich auch sagen, dass die Bank für die Geldaufnahme auch

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IBAN – einheitliche Kontonummern für schnellere Überweisungen ins Ausland

Ausgestellt am 15. März 2012, vom in Blog.

Bislang war es immer so, dass man bei Überweisungen ins Ausland immer mit Gebühren oder mit einer langsamen Abwicklung zu kämpfen hatte. Dies soll sich nun langfristig ändern, denn ab 2014 wird das einheitliche EU-System SEPA (Single Euro Payments Area) eingeführt. Einheitliche Kontonummern für EU-Länder Das bedeutet dass europaweit einheitliche Kontonummern, die sogenannten IBAN die bisherigen Kontonummern ersetzen werden. Diese sind dann auch für den inländischen Zahlungsverkehr zu verwenden. Man möchte damit den Zahlungsverkehr in der EU einfacher und schneller machen. Auch die Transparenz soll auch diese Weise möglich sein, denn es werden keine versteckten Gebühren mehr erhoben werden können. So ist man nicht mehr gezwungen bei Auslandsgeschäften in den verschiedenen Ländern auch die entsprechenden Konten zu haben. So ist es beispielsweise recht leicht möglich, sein Gehalt, dass man vielleicht aus dem Ausland bezieht, direkt auf sein deutsches Girokonto überweisen zu lassen. Das gleiche gilt für mögliche Mietzahlungen im Ausland, die direkt vom eigenen Girokonto aus getätigt werden können. Wie sieht das Verfahren in der Praxis aus? Notwendige Überweisungen müssen zukünftig ein wenig anders als üblich ausgefüllt werden. So entfällt die inländische Kontonummer und wird durch die internationale Kontonummer (IBAN) ersetzt. Sie besteht einheitlich aus 22 Stellen. Auch die Bankleitzahl

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Zypern wird von S & P abgestraft

Ausgestellt am 28. Oktober 2011, vom in Blog.

Die US-Rating-Agentur Standard & Poor’s (S & P) hat die Kreditwürdigkeit von Zypern gesenkt. Dies geschah nach dem von der EU beschlossenen Schuldenschnitt Griechenlands in dieser Woche. Auch Zypern gehört zur Eurozone und die Kreditwürdigkeit wurden von BBB+ auf BBB verringert. Man geht davon aus, dass auch Zyperns Banken durch den Schuldenschnitt schwere Verluste erleiden. Daher müsste auch hier das Kapital der Banken erhöht werden oder alternativ der Staat einspringen. Die Abstufung muss noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein, denn die Ratingagentur sieht den Ausblick auf die Zukunft Zyperns eher negativ.

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Die Banken fordern weitere Reformschritte durch die Politik

Ausgestellt am 27. Oktober 2011, vom in Blog.

Schon im Juli hatte man sich darauf geeinigt, dass sich Banken und Versicherungen mit einem Schuldenschnitt von 21 % an dem Hilfspaket für Griechenland beteiligen sollen. Allerdings wurde diese Berechnung durch die sehr schlechte wirtschaftliche Lage Griechenlands schnell über Bord geworfen. Neue Berechnungen zeigen, wie schlecht die Prognosen in Wirklichkeit sind. So benötigt das Land Griechenland bis zum Jahr 2020 etwa 252 Milliarden Euro. Der Rettungsschirm als Teilkaskoversicherung Durch die Einigungen auf dem EU-Gipfel ist es ja nun möglich die Mittel aus dem Rettungsfonds auf rund 1 Billionen Euro zu erhöhen. Derzeit stehen ja nur 440 Milliarden Euro zur Verfügung. Doch die Erhöhung könnte eben nun durch die Hebelung herbeigeführt werden. Allerdings besteht auch hierbei die Gefahr, dass sich das Verlustrisiko stark erhöht, sollten Staaten von der Pleite bedroht sein. Der EFSF wird allerdings nur einen Teil des Risikos bei einem Zahlungsausfall übernehmen. Man spricht von einer sogenannten Teilkaskoversicherung, sollten Staaten mit Schulden neue Staatsanleihen ausgeben. Die Banken müssen ihre Eigenkapitalquote auf 9 % erhöhen Zuvor hatte man sich ja auf dem EU-Gipfel über eine Bankenkapitalisierung verständigt. Als Datum wurde der 30.06.2012 genannt. Bis zu diesem Tag müssen die Banken ihre Kernkapitalquote auf 9 % Angehoben haben. Allenfalls würden gerade

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Es ist vollbracht – umfassendes Maßnahmenpaket auf dem EU-Gipfel beschlossen

Ausgestellt am 27. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Verhandlungen dauerten bis tief in die Nacht hinein, aber nun scheint man sich auf eine Linie geeinigt zu haben. Ein umfassendes Maßnahmenpaket wurde nun auf den Weg gebracht. So erhält Griechenland teilweise seine Schulden erlassen. Es ist die Rede von rund 50 %, auf die Banken, Versicherungen sowie private Anleger verzichten sollen. Die Schlagkraft des EFSF-Rettungsschirms wird auf 1 Billionen Euro gehebelt Gleichzeitig beschlossen die 17 Euro-Staaten auch, dass der EFSF-Rettungsschirm auf eine Schlagkraft von 1 Billionen Euro erhöht wird. Des weiteren müssen führende Banken weltweit mehr Kapital besorgen. Es ginge hierbei um knapp 106 Milliarden Euro. Denn nur so ist es laut der EBA (Europäische Bankenaufsicht) möglich, den Schuldenerlass einigermaßen zu verkraften. Die Verhandlungen mit den Banken gestalteten sich nach Informationen mehr als schwierig. Erst nach dem Eingreifen von Merkel, Sarkozy sowie Jean-Claude Juncker konnte eine Wende erreicht werden und die Banken zum Einlenken bewegt werden. Die Schuldenlast Griechenlands war nicht mehr tragbar Die Schuldenlast Griechenlands war nicht mehr tragbar. Nach neusten Erkenntnissen wird Griechenland im Jahr 2012 auf eine Staatsverschuldung von etwa 170 % der Wirtschaftsleistung kommen. Da ist im europäischen Raum ein Rekord. Wenn eine Regierung funktioniert, dann wäre allenfalls ein Wert von 120 % tragfähig.

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Schuldengipfel in Brüssel

Ausgestellt am 23. Oktober 2011, vom in Blog.

Bereits seit Freitag laufen die Krisengespräche in Brüssel. Finanzexperten, Finanzminister und Diplomaten beraten darüber, inwieweit die privaten Geldgeber und auch die Banken und Versicherungen an dem zweiten Rettungspaket beteiligt werden sollen. Die Banken haben kein gutes Gefühl dabei, auf höhere Forderungen an Griechenland zu verzichten. Doch wenn die Branche nicht einlenkt, dann droht Jean-Claude Juncker, Eurogruppen-Chef mit Zwangsmaßnahmen. Es müsse zu einer obligatorischen Lösung kommen, sollten die Banken nicht einlenken. Auch wenn im Juli erst von 21 % gesprochen wurde, sollen die Banken auf mehr als das doppelte verzichten. Die Rede ist von rund 50 bis 60 %, so Juncker in Brüssel weiter. Es eilt mit einer Entscheidung Es wird auf eine schnelle Entscheidung gedrängt, denn eine Einigung würde als Basis für das zweite Notpaket dienen, das Athen mit über 109 Milliarden zu erwarten hat. Dies wurde ebenfalls bereits im Juli vereinbart. Doch schon jetzt zeichnet es sich ab, dass dieses Geld wohl nicht ausreichen wird. Die Banken benötigen frisches Kapital Damit die Banken den hohen Schuldenerlass einigermaßen verkraften können, müssen diese sich schnellstmöglich mit frischem Kapital ausstatten, denn nur so können die Verluste einigermaßen abgefedert werden. Dies könnte notfalls auch mit dem Geld der Steuerzahler passieren. Bereits am Samstag

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Die Proteste in Frankfurt gehen weiter

Ausgestellt am 17. Oktober 2011, vom in Blog.

Die bereits am Wochenende stattfindenden Proteste in Frankfurt sind über Nacht fortgesetzt worden. Wie die Polizei berichtet, haben rund 70 Attac-Anhänger die Nacht zum Montag in Zelten verbracht, die vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt aufgeschlagen wurden. Die Anhänger selbst sprachen hingegen von bis 150 Teilnehmern. Es werde geplant, die Demonstration und das Campieren noch bis spätestens Mittwoch auszuweiten. Anschließend soll es am kommenden Samstag mit massiven Demonstrationen und Protestkundgebungen weitergehen. Bereits am vergangenen Wochenende demonstrierten weltweit Hunderttausende Menschen und an verschiedenen Schauplätzen in Deutschland mehrere Zehntausend Menschen gegen die Übermacht der Banken bzw. der Finanzmärkte.

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Finanzminister Schäuble möchte private Gläubiger beteiligen

Ausgestellt am 12. Oktober 2011, vom in Blog.

Der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) möchte, dass die privaten Gläubiger bei der Reduzierung der Schulden Griechenlands beteiligt werden. Es spricht viel dafür, dass die Schulden der Griechen auf Dauer nicht tragfähig sind. Daher müssen die Schulden reduziert werden, damit das Land Griechenland auch eine Perspektive hat, auf die sie sich verlassen kann, so Schäuble bei einer Diskussionsveranstaltung der CDU in Berlin. An den Privaten führt hierbei kein Weg vorbei. Es sei in einer Demokratie nicht akzeptabel, wenn Investoren einen Gewinn einstreichen und gleichzeitig die Steuerzahler für die Ausfälle haften müssen. Schäuble befürwortete noch einmal eine Finanztransaktionssteuer, die, wenn auch nicht weltweit oder europaweit, zumindest in der Euro-Zone oder national eingeführt werden soll. Die Krisenbekämpfung könne nicht allein über einen bequemen Weg, wie eine höhere Inflation oder aber die Notenpresse, gehandhabt werden.

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Streit um das Steuerabkommen mit der Schweiz

Ausgestellt am 3. Oktober 2011, vom in Blog.

Viele sahen in dem geplanten Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz keinerlei Gerechtigkeit. Man könnte meinen, dass die größten Schwarzgeld-Sünder am glimpflichsten davon. Dies löste eine heftige Debatte im Bundestag zwischen der Koalition und der Opposition aus. Aus SPD Kreisen konnte man hören, dass der Bundestag nur grünes Licht für den Entwurf geben würde, wenn noch einmal umfassend nachbearbeitet wird. Steuersünder haben Möglichkeiten straffrei auszugehen Man sah vor, dass sich alle Steuerflüchtlinge, die ein Konto in der Schweiz unterhalten, sich bis zum 31.05.2013 entscheiden müssen, ob sie die pauschale Abgeltungslösung in Anspruch nehmen wollen oder aber eine Selbstanzeige machen wollen. Alternativ könnte man sein Geld aus der Schweiz auch in einer anderen Steueroase bunkern, doch dies scheint angesichts der Gefahr einer Entdeckung nicht unbedingt erstrebenswert zu sein. Abführung der Abgeltungssteuer in anonymer Form Nimmt man die pauschale Abgeltung in Anspruch, dann werden von den involvierten Schweizer Bankunternehmen zwischen 19 % und 34 % des jeweiligen Vermögens des Kunden an das deutsche Finanzamt abgeführt. Dies geschieht komplett anonym, der Kunde tritt also in keiner Form namentlich auf. Im Zuge dieser Nachzahlung werden alle Steuersünden, die man bis dahin begangen hat, verziehen und man geht ähnlich wie bei einer Selbstanzeige straffrei aus

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Deutsche Banken im Test – Dispo-Zinsen

Ausgestellt am 20. September 2011, vom in Blog.

Auch in diesem Jahr hat die Stiftung Warentest wieder einmal die Dispozinsen der deutschen Bankinstitute näher unter die Lupe genommen. Dabei kam heraus: Der überwiegende Teil der Bankkunden zahlt immer noch vollkommen überzogene Dispokreditzinsen. Im Schnitt ergibt sich ein Zinssatz von 12,4 % bei einem Dispo- bzw. Überziehungskredit. Im Vergleich der Stiftung Warentest sind gleich 3 regionale Bankinstitute extrem hoch mit ihren geforderten Zinsen. Über 14 % Dispozinsen bei den teuersten Banken Insgesamt wurden 642 Banken getestet. Diese Zahlen wurden in Anschluss mit den Werten aus dem Test des vergangenen Jahres verglichen. Das Fazit des Vergleichs: Die Mehrheit der Bankkunden zahlt überteuerte Zinsen für ihren Dispokredit. Im Vergleich wurde ebenfalls bei der Hälfte der überprüften Konten wie im Jahr zuvor (2010) ein unverändert hoher Zinssatz festgestellt. Allerdings konnte man auch bei jedem vierten Konto einen niedrigeren Zinssatz feststellen, als dies noch vor 12 Monaten der Fall war. Im Durchschnitt zahlt ein deutscher Bankkunde 12,4 % Dispo-Kreditzinsen. Bei den drei teuersten Banken handelt es sich um regionale Banken. So verlangt die Kaltenkirchener Bank, die Volksbank Braunlage und die Sparkasse Münden jeweils 14, 75 % Zinsen von ihren Kunden. Gleich dahinter folgt die regionale TARGOBANK mit 14,7 %. Doch es müssen nicht

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