Die UBP übernimmt die ABN AMRO Bank (Switzerland) AG

Wie in den Medien berichtet wurde, übernimmt die UBP SA (UBP) – die Union Bancaire Privée die ABN AMRO Bank (Switzerland) AG ab dem vierten Quartal 2011. Diese Übernahme unterliegt der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden sowie den hier üblichen Abschlussbedingungen und erfolgt in einer Bartransaktion.

Somit kann den Kunden beider Seiten eine noch breitere Produktpalette mit hochwertigen Lösungen im Bereich des Investmentmanagements und der Vermögensverwaltung geboten werden.

Weitere interne finanzielle Details der beiden Schweizer Banken wurden bisher nicht veröffentlicht.

Informationen über die beiden Banken

 

UBP SA (UBP) – Union Bancaire Privée

Bei der UBP SA (UBP) handelt es sich um eine der führenden und kapitalstärksten Privatbanken in der Schweiz. Der Hauptsitz befindet sich in Genf, allerdings gibt es weltweit noch weitere 20 Geschäftsstellen mit insgesamt 1.200 Mitarbeitern. Das Kerngeschäft dieser Bank bezieht sich auf die Vermögensverwaltung von Privatpersonen und institutionelle Kunden.

ABN AMRO Bank

Die ABN AMRO Bank (Switzerland) AG ist ebenfalls eine Schweizer Privatbank, die ihre Standorte in der gesamten Schweiz verteilt hat. Die Sitze befinden sich in den Städten Basel, Lugano, Genf und Zürich. Insgesamt werden hier mehr als 350 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Basis der ABN AMRO befindet sich allerdings in den Niederlanden. Hier fungiert diese im Kerngeschäft als Allrounder-Bank, die sich hier für die Geschicke ihrer Kunden aus dem Privat- und Geschäftskundenbereich einsetzen. Im Privatkundenbereich hat die ABN AMRO Bank in den Niederlanden sogar eine führende Rolle übernommen. Insgesamt ist das Unternehmen weltweit in 13 Ländern tätig.

Des Weiteren hat sich die Bank auf Gebiete wie besicherte Finanzierungen, Clearing, Energie sowie Rohstoffe und Transport spezialisiert.

Quelle: UBP Pressemeldung

Deutsche Bank will Postbank übernehmen

Eine schnelle Übernahm soll es werden. Die Deutsche Bank positioniert sich auf dem Aktienmarkt für einen Fusions-Angriff auf die Postbank und trifft erste Vorbereitungen für die Übernahme beim Postbank-Aktien kauf. Ein öffentliches Übernahmeangebot soll in naher Zukunft erscheinen, sobald die Deutsche Bank die 30 Prozent Hürde überschritten hat. In vergangener Zeit sicherte man sich weitere Postbank-Aktien am Markt und das zu günstigen Aktienkursen. Der Aktienwert der Postbank sank von ca. 60 Euro Anfang 2009 auf den Tiefstwert von unter 20 Euro.

Durch den zusätzlichen Erwerb von Postbankaktien Mitte Februar über den Mehrheitseigner Deutsche Post (Übernahme von 22,9 Prozent) und den vorab am Börsenmarkt geschaffenen Aktienanteil, wird ein Anteil von 25 Prozent erreicht. Damit wird die Deutschen Post AG zweitgrößter Aktionär und findet sich damit nicht zufrieden. Weitere Aktienpakete von 27,4 Prozent sollen im Februar 2012 zugesichert werden.Um die Übernahmen schonender und schneller von Seiten der Deutschen Bank durchzuführen, könnte ein öffentliches Übernahmeangebot an die Postbank-Aktionäre helfen, welches den Anteil von über 30 Prozent beschleunigen würde. Ob die Bank an solch einer Option arbeitet ist bisher unklar, aber wahrscheinlich.

Analysten aus Finanzkreisen würden einen schnelleren Schachzug des deutschen Branchenführers befürworten. Die Deutsche Bank sollte bei einem ernsthaften Interesse an der Postbank, schneller handeln um Verunsicherungen vorzubeugen. Die Bankenbranche kann gespannt bleiben wie sich das Übernahmeangebot der Deutschen Bank für die gschwächte Postbank entwickeln wird.