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Haftung beim Onlinebanking – Kunden haften laut BGH für leichtfertige Fehler

Ausgestellt am 24. April 2012, vom in Blog.

Mit Spannung wurde heute das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) bezüglich der Haftung bei Onlinebanking erwartet. Im konkreten Fall klagte ein geprellter Bankkunde, von dessen Konto Betrüger rund 5.000 Euro ergaunert hatten. Der Kunde wurde auf eine fremde Bankseite gelotst und wurde aufgefordert, dort 10 Transaktionsnummern (TAN) einzugeben. Dies ist eine beliebte Methode, um an Kontodaten zu gelangen. Mit diesen preisgegebenen Daten war es den Betrügern möglich, die 5.000 Euro auf ein Konto in Griechenland zu überweisen. Wie entschied der BGH? Der BGH kam am heutigen Dienstag zu der Entscheidung, dass Bankkunden den Schaden tragen müssen, wenn sie leichtfertig mit ihren TAN-Nummern (Transaktionsnummern) umgehen und ihnen dann Gelder vom Konto abgezogen werden. Damit scheiterte der Bankkunde mit seiner Klage vor dem BGH. (Az: XI ZR 96/11) Die Internetkriminalität nimmt weiter zu Pharming-Attacken werden immer häufiger. Bei dieser Phishing-Methode werden wie im o. g. Fall Bankkunden per Email aufgefordert, auf Internetseiten, die den Bankseiten meist recht ähnlich sind, ihre persönlichen Daten und / oder Zugangsdaten sowie Geheimnummern einzutragen. Die Banken machen allerdings darauf aufmerksam, dass derlei Emails keinesfalls von „echten“ Banken versendet werden und auch keine Mitarbeiter der Bankinstitute berechtigt sind, persönliche Bankdaten abzufragen. Solche Emails sollten einfach gelöscht und die Dateianhänge unter

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Neue Betrugsvariante beim Online Banking – Warnung des BKA

Ausgestellt am 22. Juli 2011, vom in Blog.

Das Bundeskriminalamt BKA warnt vor einer neuen Betrugsserie, die sich im Bereich Online-Banking derzeit häufiger ereignet. Neben gezielten Manipulationen von Geldautomaten ist nun auch das eigene Onlinekonto bei den Banken und Sparkassen unter umständen vor Betrügern nicht mehr sicher. Grundsätzlich sollte man beim Online-Banking im Allgemeinen eher sehr vorsichtig sein. Viele schadenbringende Software-Elemente befinden sich laut Meldung derzeit im Umlauf, die gezielte Manipulationen in den Kundenkonten auf den jeweiligen Online-Seiten der Banken durchführen. Die aktuelle Betrugsmasche – wie funktioniert sie? Meldet sich der Kunde auf seinem Online-Konto an, wird ihm die Information angezeigt, dass er irrtümlich eine Gutschrift erhalten hat, die seinem Konto gutgeschrieben wurde. Nun könne das Konto aber erst wieder entsperrt werden, wenn der Kunden den fälschlicherweise überwiesenen Betrag wieder zurück überweist. Das Fatale dabei: Die Gutschrift ist in Wirklichkeit nie auf dem Konto eingegangen. Durch die Schad-Software allerdings wird diese in den Umsätzen angezeigt. Um dem Kunden die Rücküberweisung zu vereinfachen, wird ein entsprechendes Formular angezeigt – es zeigt ein reguläres Überweisungsformular, das bereits vollständig ausgefüllt wurde. Wird das Geld im Anschluss durch den Kunden zurücküberwiesen, freuen sich die Betrüger. Das Geld wird dem „Empfänger“ sofort gutgeschrieben. Keine Überweisung tätigen Jeder Kunde, dem eine solche Gutschriftsanzeige eingeblendet

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