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Haftung beim Onlinebanking – Kunden haften laut BGH für leichtfertige Fehler

Ausgestellt am 24. April 2012, vom in Blog.

Mit Spannung wurde heute das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) bezüglich der Haftung bei Onlinebanking erwartet. Im konkreten Fall klagte ein geprellter Bankkunde, von dessen Konto Betrüger rund 5.000 Euro ergaunert hatten. Der Kunde wurde auf eine fremde Bankseite gelotst und wurde aufgefordert, dort 10 Transaktionsnummern (TAN) einzugeben. Dies ist eine beliebte Methode, um an Kontodaten zu gelangen. Mit diesen preisgegebenen Daten war es den Betrügern möglich, die 5.000 Euro auf ein Konto in Griechenland zu überweisen. Wie entschied der BGH? Der BGH kam am heutigen Dienstag zu der Entscheidung, dass Bankkunden den Schaden tragen müssen, wenn sie leichtfertig mit ihren TAN-Nummern (Transaktionsnummern) umgehen und ihnen dann Gelder vom Konto abgezogen werden. Damit scheiterte der Bankkunde mit seiner Klage vor dem BGH. (Az: XI ZR 96/11) Die Internetkriminalität nimmt weiter zu Pharming-Attacken werden immer häufiger. Bei dieser Phishing-Methode werden wie im o. g. Fall Bankkunden per Email aufgefordert, auf Internetseiten, die den Bankseiten meist recht ähnlich sind, ihre persönlichen Daten und / oder Zugangsdaten sowie Geheimnummern einzutragen. Die Banken machen allerdings darauf aufmerksam, dass derlei Emails keinesfalls von „echten“ Banken versendet werden und auch keine Mitarbeiter der Bankinstitute berechtigt sind, persönliche Bankdaten abzufragen. Solche Emails sollten einfach gelöscht und die Dateianhänge unter

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Gefälschte Emails der Bundesbank im Umlauf – Phishinggefahr

Ausgestellt am 28. November 2011, vom in Blog.

Die Deutsche Bundesbank warnt vor gefälschten Phishing-Emails. Heute hat die Deutsche Bundesbank über derzeit im Umlauf gebrachte Phishingmails eine Warnung herausgegeben. Diese werden im Namen der Deutschen Bundesbank verschickt. Es wird aber davor gewarnt, auf solche oder ähnliche Emails zu reagieren. Die Betrüger versenden die Emails im Namen der Deutschen Bundesbank Am vergangenen Wochenende versuchten unbekannte Betrüger, erstmals durch das Versenden von gefälschten E-Mails an die persönlichen Daten der Email Empfänger zu gelangen. Die Betrüger geben sich als „Deutsche Bundesbank“ aus und weisen auf eine Kooperation hin, die zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und namhaften Kreditkartenunternehmen bestehen soll. Ziel der Betrüger ist es nach dem Inhalt der Email zu urteilen, dass der illegale Handel mit gestohlenen Kreditkarten unterbunden werden soll. Es sollen dadurch verschwundene Kreditkarten schneller ermittelt werden können. Man gibt in dem Schreiben vor, im Notfall die Kreditkarten (Mastercard, VISA und American Express o. ä.) zeitnah sperren zu wollen. Hier wäre allerdings eine Verifizierung auf einem Portal notwendig. Alle Datensätze, die bis zum 01.12.2011 nicht verifiziert werden, würden dann gesperrt. Dies ist eine weitere Methode an die Kundendaten zu gelangen. Auch PIN-Nummern oder andere Zugangsdaten für das Online-Banking würden auf diese Art und Weise ausgespäht

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