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Der ESM-Rettungsschirm kommt im Juli 2012

Ausgestellt am 31. Januar 2012, vom in Blog.

Auch wenn dies ein riesiger Streitpunkt war – der permanente Rettungsschirm ESM wird im Juli 2012 kommen und löst damit den bislang genutzten EFSF ab. Darauf haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen, das am Montag in Brüssel stattfand, verständigt. Der neue ESM-Fonds verfügt insgesamt über ein Volumen von 500 Milliarden Euro ( 500.000.000.000 Euro ), also von einer halben Billion Euro. Durch diesen neuen Rettungsschirm wird es den Schuldenstaaten leichter ermöglicht, an günstiges Geld zu gelangen. Eine eigene Geldaufnahme auf dem Markt wäre bedeutend teurer für diese Staaten. Dieser tritt, wie bereits bei einer früheren Entscheidung der EU-Finanzminister festgelegt, vereinbarungsgemäß im Juli dieses Jahres in Kraft. Aus dem EFSF-Rettungsschirm wird der ESM-Rettungsschirm Der Unterschied zwischen dem alten EFSF-Rettungsschirm und dem neuen ESM-Rettungsschirm ist neben der Kapazität auch das Barkapital. Das beträgt beim ESM rund 80 Milliarden Euro – was ihn somit unabhängiger von zukünftigen Ratings macht und resistenter gegen Krisen. Abstufungen der Bestnoten bei der Kreditwürdigkeit durch die Rating-Agenturen sollen damit verhindert werden. Erst vor Kurzem hatte ja die Rating Agentur Standard & Poor´s dem ESFS die bestehende Bestnote im Bereich Kreditwürdigkeit aberkannt. Dies hätte unter Umständen Mehrkosten bei einer Kreditaufnahme bewirken können. Was bedeutet der neue

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Die Rating-Agentur Standard & Poor’s droht den europäischen Banken mit einer Herabstufung

Ausgestellt am 7. Dezember 2011, vom in Blog.

Erst vor einigen Tagen hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s zahlreichen europäischen Ländern mit einer Abstufung gedroht. Insgesamt wurden 15 Euro-Länder genannt, bei denen der Ausblick auf „negativ“ abgesenkt wurde. Nun sind auch einige europäische Banken ins Visier geraten. Auch ihnen droht eine Herabstufung bezüglich ihrer Kreditwürdigkeit. Die Banken stehen unter einer verschärften Beobachtung Auch einem Bericht der Agentur S & P vom Mittwoch geht hervor, dass viele, vor allem große internationale Finanzinstitute unter einer verschäften Beobachtung stünden. Hierzu zählen namhafte Größen wie die Deutsche Bank oder aber auch die Commerzbank. Selbst einige Banken aus Frankreich wurden genannt. Selbst Frankreich und Deutschland stehen im Kreuzfeuer Dies würde bedeuten, dass Frankreich und besonders Deutschland die derzeitige Topbonität „AAA“ verlieren könnte. Dies hätte erhebliche Konsequenzen, denn eine Herabstufung de Kreditwürdigkeit bzw. der Bonität eines Landes würden notwendige Refinanzierungen erheblich erschweren. Ein gutes Rating ist wichtig für die neue Geldaufnahme Nur ein gutes Rating-Urteil der Rating-Agenturen und eine tadellose Bonität sorgen dafür, dass die Banken und auch die Länder sich neues Geld auf dem Finanzmarkt besorgen können, und dies zu entsprechend guten Konditionen. Bereits in den kommenden zwei Tagen ist ein neuer EU-Gipfel anberaumt, bei dem man Lösungen für die derzeitige Schuldenkrise finden

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Griechenlands Premierminister Papandreou kündigt Referendum an

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou möchte über das neue milliardenschwere internationale Hilfspaket mit einem Referendum das griechische Volk abstimmen lassen. Grund für die Abstimmung war ein Umfrage unter der griechischen Bevölkerung. Dabei hatte die Mehrheit der Griechen die Beschlüsse auf dem am letzten Mittwoch abgehaltenen EU-Gipfel als negativ gewertet. Das griechische Volk darf entscheiden Bei dieser Volksabstimmung sollen die Bürger befragt werden, ob sie den internationalen Hilfen zustimmen oder eben nicht. Dies gab Papandreou auf einer Sitzung seiner sozialistischen Fraktion am Montagabend in Athen bekannt. Das wäre ein Akt der Demokratie. Das Ergebnis würde damit auch „bindend“ sein. Man vermutet, dass der griechische Premierminister auch gleichzeitig die Vertrauensfrage stellen wird. Konsequenzen aus der Abstimmung sind noch unklar Wenn sich die griechische Bevölkerung für ein Nein ausspricht, dann ist derzeit noch unklar, welche Konsequenzen dies für die Maßnahmen gegen die derzeitige Schuldenkrise hätte. Hintergrund Die 17 Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone haben erst in der letzten Woche für Griechenland ein 100 Milliarden Euro-Paket bis 2014 beschlossen. Banken, Versicherungen und private Gläubiger verzichten zudem noch auf die Hälfte, also 50 %  der griechischen Forderungen. Im Juli waren es nur 21 %. Zum Jahresbeginn 2012 sollen dafür alte griechische Staatsanleihen gegen neue

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Rezessionsgefahr – der EZB-Schattenrat fordert eine schnelle Zinssenkung

Ausgestellt am 30. Oktober 2011, vom in Blog.

Wie aus einem Bericht hervorgeht, haben sich 12 der 15 Mitglieder des EZB-Schattenrates auf der jüngsten Gremiumssitzung dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) sofort die Leitzinsen senken soll, um der Gefahr einer Rezession vorzubeugen. Sieben der Mitglieder stimmten sogar für eine Senkung auf einen Prozentpunkt. Dies wäre eine Senkung von einem halben Prozentpunkt. Die südländischen Euroländer werden in die Kreditklemme geraten Nach Meinung der Experten werden die höheren Kapitalanforderungen an die Banken, so wie sie auf dem EU-Gipfel beschlossen wurden, zu einer starken Kreditklemme besonders in den Südländern führen. Das kann zu einer Rezession im gesamten Euroraum führen. Ankauf von Staatsanleihen soll fortgesetzt werden Das Programm zum weiteren Ankauf von Staatsanleihen aus den Krisenländern, besonders von Spanien und Italien, soll laut Expertenmeinung allerdings von der EZB unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn auf dem Gipfel die Hebelung des Rettungsschirms beschlossen wurde. Daher müsse die EZB ihre Bereitschaft zum Ankauf dieser Anleihen deutlich signalisieren. Die EZB verfügt über genügend Finanzmittel Schließlich sei die EZB die einzige Institution, die über unbegrenzte Finanzmittel verfüge, so die Europa-Chef-Volkswirtin Elga Bartsch von Morgan Stanley. Die erntete hiermit breite Zustimmung. Denn die meisten der EZB-Schattenräte sind gegenüber der Hebelung des Rettungsschirms eher skeptisch eingestellt. Zweifel, ob

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Es ist vollbracht – umfassendes Maßnahmenpaket auf dem EU-Gipfel beschlossen

Ausgestellt am 27. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Verhandlungen dauerten bis tief in die Nacht hinein, aber nun scheint man sich auf eine Linie geeinigt zu haben. Ein umfassendes Maßnahmenpaket wurde nun auf den Weg gebracht. So erhält Griechenland teilweise seine Schulden erlassen. Es ist die Rede von rund 50 %, auf die Banken, Versicherungen sowie private Anleger verzichten sollen. Die Schlagkraft des EFSF-Rettungsschirms wird auf 1 Billionen Euro gehebelt Gleichzeitig beschlossen die 17 Euro-Staaten auch, dass der EFSF-Rettungsschirm auf eine Schlagkraft von 1 Billionen Euro erhöht wird. Des weiteren müssen führende Banken weltweit mehr Kapital besorgen. Es ginge hierbei um knapp 106 Milliarden Euro. Denn nur so ist es laut der EBA (Europäische Bankenaufsicht) möglich, den Schuldenerlass einigermaßen zu verkraften. Die Verhandlungen mit den Banken gestalteten sich nach Informationen mehr als schwierig. Erst nach dem Eingreifen von Merkel, Sarkozy sowie Jean-Claude Juncker konnte eine Wende erreicht werden und die Banken zum Einlenken bewegt werden. Die Schuldenlast Griechenlands war nicht mehr tragbar Die Schuldenlast Griechenlands war nicht mehr tragbar. Nach neusten Erkenntnissen wird Griechenland im Jahr 2012 auf eine Staatsverschuldung von etwa 170 % der Wirtschaftsleistung kommen. Da ist im europäischen Raum ein Rekord. Wenn eine Regierung funktioniert, dann wäre allenfalls ein Wert von 120 % tragfähig.

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Goldpreis steigt – Spannung vor dem EU-Gipfel

Ausgestellt am 26. Oktober 2011, vom in Blog.

Um stolze 23,00 Dollar stieg heute der Preis für die Feinunze Gold. Beim Handelsschluss notierte der Wert bei 1.723,40 Dollar. Nach Meinung der Händler liege der Anstieg mit den zähen Verhandlungen auf dem EU-Gipfel zusammen. Den Berichten zufolge seien die Verhandlungen zwischen den Banken und der EU sehr festgefahren, eine Lösung derzeit noch nicht in Sicht. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich das Schicksal Europas entscheiden. Daher setzen wohl viele Anleger ihr Geld in Form von Goldkäufen fest. Es wird als sichere Anlage auch so schnell nicht abgelöst werden. Auch der Silberpreis kann vom Boom auf Edelmetalle profitieren. So stieg der Preis für Silber auf 33,27 Dollar, was einen Anstieg von 22 Cent bedeutete.

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