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25 Staaten beschließen Fiskalpakt – nicht alle ziehen mit

Ausgestellt am 30. Januar 2012, vom in Blog.

Der Fiskalpakt ist seit heute beschlossene Sache. Beim heutigen EU-Gipfel in Brüssel wurde der Pakt beschlossen. Doch ist der Pakt im Ergebnis das, was man sich erhofft hat? Auf dem Gipfel haben sich insgesamt 25 Länder dafür ausgesprochen sich an diesem Pakt, der für eine straffe Haushaltsdisziplin steht, zu beteiligen. Dies war die Aussage des EU-Gipfelchefs, Herman van Rompuy, am Montag. Nur zwei Länder haben dem Pakt nicht zugestimmt. Somit werden sich Großbritannien und Tschechien nicht beteiligen. Ob dies eine endgültige Entscheidung ist, bleibt abzuwarten. Die Entscheidung fiel innerhalb kürzester Zeit Was bei diesem Gipfel beeindruckend war: Noch nie wurde innerhalb einer so kurzen Zeit über einen Vertrag innerhalb der EU verhandelt – doch dies war notwendig wegen der Finanzmärkte und auch Deutschland drängte als größter Geldgeber auf eine Entscheidung. Ziel des Pakts ist eine Stärkung der wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit. Schon in den vergangenen Wochen liefen zahlreiche Verhandlungen auf Hochtouren. Streng genommen handelt es sich hierbei um einen Vertrag, der außerhalb der gewohnten EU-Strukturen verhandelt wurde. Die 25 EU-Staaten (17 Euro-Länder und 9 weitere EU-Staaten), die diesem Pakt zugestimmt haben, wollen intern in ihren Haushalten die Regelungen zur Sparpolitik verschärfen. Der Pakt steht dem geltenden EU-Recht entgegen Dass die Entscheidung für

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Ratingagentur S & P stuft nun auch den Rettungsfonds EFSF ab

Ausgestellt am 17. Januar 2012, vom in Blog.

Nun hat es auch den Rettungsfonds EFSF selbst getroffen. Die US-Rating-Agentur Standard & Poor´s hat ebenfalls die Kreditwürdigkeit des EFSF Rettungsfonds herabgestuft. Die ehemalige Bestnote von AAA wurde auf AA+ gesenkt. Damit macht die Agentur da weiter, wo sie erst am vergangenen Freitag aufgehört hatte. So wurden Ende der Woche bereits die Länder Frankreich und Österreich um zwei Schritte abgestuft, sodass auch diese beiden EU-Länder ihre erstklassige Bewertung verloren haben. Auch sieben weitere Länder waren, wenn auch nicht ganz so drastisch, von einer Herabsetzung betroffen. Hierzu zählten beispielsweise Portugal, Spanien und auch Slowenien. Die Herabstufung ist teilweise nicht nachvollziehbar Auch wenn man dieses Tun nicht ganz verstehen kann, nehmen es die betroffenen Länder relativ gelassen. Im Umkehrschluss allerdings werden sich die Länder darauf einstellen müssen, in Zukunft nur noch unter erschwerten Bedingungen und zu erhöhten Konditionen an frisches Kapital zu gelangen. Die Ratingagenturen sind sich nicht einig S & P ist immerhin nur eine von insgesamt 3 Ratingagenturen. Die beiden anderen haben noch nicht erkennen lassen, dass sie das Top-Rating des EFSF Rettungsfonds ebenfalls verändern wollen. Moody´s und Fitch halten sich auch weiterhin noch bedeckt. Es sei derzeit laut Aussage der Verantwortlichen bei diesen beiden Agenturen mit keinerlei Herabstufung zu

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Die Rating-Agentur Standard & Poor’s droht den europäischen Banken mit einer Herabstufung

Ausgestellt am 7. Dezember 2011, vom in Blog.

Erst vor einigen Tagen hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s zahlreichen europäischen Ländern mit einer Abstufung gedroht. Insgesamt wurden 15 Euro-Länder genannt, bei denen der Ausblick auf „negativ“ abgesenkt wurde. Nun sind auch einige europäische Banken ins Visier geraten. Auch ihnen droht eine Herabstufung bezüglich ihrer Kreditwürdigkeit. Die Banken stehen unter einer verschärften Beobachtung Auch einem Bericht der Agentur S & P vom Mittwoch geht hervor, dass viele, vor allem große internationale Finanzinstitute unter einer verschäften Beobachtung stünden. Hierzu zählen namhafte Größen wie die Deutsche Bank oder aber auch die Commerzbank. Selbst einige Banken aus Frankreich wurden genannt. Selbst Frankreich und Deutschland stehen im Kreuzfeuer Dies würde bedeuten, dass Frankreich und besonders Deutschland die derzeitige Topbonität „AAA“ verlieren könnte. Dies hätte erhebliche Konsequenzen, denn eine Herabstufung de Kreditwürdigkeit bzw. der Bonität eines Landes würden notwendige Refinanzierungen erheblich erschweren. Ein gutes Rating ist wichtig für die neue Geldaufnahme Nur ein gutes Rating-Urteil der Rating-Agenturen und eine tadellose Bonität sorgen dafür, dass die Banken und auch die Länder sich neues Geld auf dem Finanzmarkt besorgen können, und dies zu entsprechend guten Konditionen. Bereits in den kommenden zwei Tagen ist ein neuer EU-Gipfel anberaumt, bei dem man Lösungen für die derzeitige Schuldenkrise finden

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Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou gewinnt die Vertrauensabstimmung

Ausgestellt am 5. November 2011, vom in Blog.

Die Entscheidung ist gefallen. Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou hat soeben die Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament für sich entscheiden können. Allerdings stellt sich weiterhin die Frage, ob sich der Politiker trotz des Sieges in seinem Amt halten kann. In seiner Erklärung, die Bestandteil der Debatte war, die der Abstimmung vorausging, teilte der Minister mit, dass er auch zu einem Rückzug von seinem Posten bereit wäre. Er wäre zu Gesprächen bereit, wenn es um die Neugestaltung einer neuen Regierung ginge. Allerdings stünde die Koalition in einer Übergangsregierung nur zur Verfügung, wenn der Regierungschef zurücktreten würde. Aufgabe der Übergangsregierung wäre es, das internationale Sparprogramm sicherzustellen, sowie die dann notwendigen vorgezogenen Neuwahlen vorzubereiten.

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Vertrauensfrage in Griechenland – was wird aus Europa?

Ausgestellt am 4. November 2011, vom in Blog.

Heute wird in Griechenland gegen Mitternacht die Vertrauensfrage gestellt. In Athen wird daher gleichzeitig die Weiche für die Zukunft Europas gestellt. Damit könnte der derzeitige griechische Premierminister Giorgos Papandreou gestürzt werden. Doch selbst bei einer Niederlage könnte er wohl auch im Amt bleiben. Auch bei einem Sieg wäre allerdings auch ein Rücktritt möglich. Allerdings könnte er dann auch die Verhandlungen, die für eine Übergangsregierung notwendig ist. Man sieht es stehen ihm sehr viele Optionen offen. Die Übergangsregierung soll über die Hilfspakete entscheiden Die Übergangsregierung könne dann die notwendigen Voraussetzungen für die dringend benötigten milliardenhohen Hilfspakete erfüllen und damit auch das Vertrauen der weltweiten Geldgeber wieder zurückgewinnen. Dies wurde ja in den letzten Tagen sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders die Finanzmärkte reagierten hier sehr heftig. Die Opposition fordert geschlossen den Rücktritt von Papandreou Die Opposition hingegen fordert einen sofortigen Rücktritt von Papandreou, um damit einen freien Weg zu vorgezogenen Wahlen zu schaffen. Die Übergangsregierung hätte nur die Aufgabe, schnellstmöglich alles für das Hilfsprogramm zu veranlassen. Es herrscht in Griechenland keine Einigkeit und man kann von einem gewissen Chaos sprechen. Direkt vor dem Parlament sind die ersten Demonstranten angekommen. Die Abstimmung beginnt gegen Mitternacht Die ganze Welt blickt am heutigen Abend

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Griechische Turbulenzen kurz vor dem G20-Gipfel

Ausgestellt am 3. November 2011, vom in Blog.

Die Euro-Schuldenkrise spitzt sich erneut zu und überschattet das G 20-Gipfeltreffen im französischen Cannes. Auf diesem Gipfeltreffen sich die 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte, um über verschiedene Themen zu beraten. Allerdings wird dieses Treffen von der griechischen Entscheidung für ein Referendum überschattet, das doch europaweit für Besorgnis sorgt. Daher wurde der griechische Premierminister Giorgos Papandreou von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Cannes berufen, um über diese Angelegenheit zu beraten. Merkel ist der Meinung, dass das auf dem Eurogipfel vereinbarte Programm umgesetzt werden müsse Auch EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde und Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nahmen an dem Krisengespräch teil. Erst in der letzten Woche haben sich die Eurostaaten bei einem nächtlichen Gesprächsmarathon darauf geeinigt, das zweite Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden für Griechenland zu genehmigen. Hierüber möchte aber der griechische Premierminister sein Volk entscheiden lassen, da hierfür umfangreiche Sparmaßnahmen für das Volk notwendig werden. Sollte die griechische Bevölkerung gegen das Sparpaket sein, dann gehen Beobachter davon aus, dass Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden wird. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso forderte gestern die griechische Regierung auf, der Bevölkerung klarzumachen, dass ein nationaler Schulterschluss dringen notwendig wäre. Papandreou beschwichtigt

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Griechenlands Premierminister Papandreou kündigt Referendum an

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou möchte über das neue milliardenschwere internationale Hilfspaket mit einem Referendum das griechische Volk abstimmen lassen. Grund für die Abstimmung war ein Umfrage unter der griechischen Bevölkerung. Dabei hatte die Mehrheit der Griechen die Beschlüsse auf dem am letzten Mittwoch abgehaltenen EU-Gipfel als negativ gewertet. Das griechische Volk darf entscheiden Bei dieser Volksabstimmung sollen die Bürger befragt werden, ob sie den internationalen Hilfen zustimmen oder eben nicht. Dies gab Papandreou auf einer Sitzung seiner sozialistischen Fraktion am Montagabend in Athen bekannt. Das wäre ein Akt der Demokratie. Das Ergebnis würde damit auch „bindend“ sein. Man vermutet, dass der griechische Premierminister auch gleichzeitig die Vertrauensfrage stellen wird. Konsequenzen aus der Abstimmung sind noch unklar Wenn sich die griechische Bevölkerung für ein Nein ausspricht, dann ist derzeit noch unklar, welche Konsequenzen dies für die Maßnahmen gegen die derzeitige Schuldenkrise hätte. Hintergrund Die 17 Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone haben erst in der letzten Woche für Griechenland ein 100 Milliarden Euro-Paket bis 2014 beschlossen. Banken, Versicherungen und private Gläubiger verzichten zudem noch auf die Hälfte, also 50 %  der griechischen Forderungen. Im Juli waren es nur 21 %. Zum Jahresbeginn 2012 sollen dafür alte griechische Staatsanleihen gegen neue

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Verliert Deutschland die AAA-Bonität? Der Hebel birgt Risiken

Ausgestellt am 29. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Experten sind sich sicher – wegen des EFSF-Hebels ist es möglich, dass die Bonität von Deutschland massiv gefährdet ist. Dies bestätigte auch Ansgar Belke, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik an der Universität Duisburg-Essen und Forschungsdirektor Internationale Makroökonomie am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Das Verlustrisiko für Deutschland steigt an Er sehe mit den auf dem EU-Gipfel jüngst beschlossenen Modellen einen Anstieg des Verlustrisikos, auch wenn der Haftungsanteil Deutschlands gleich bleibe. Denn die Wirkung des Hebels diene ja dazu, mit dem bestehenden Kapital- und Bürgschaftsrahmen ein Vielfaches am Nominalvolumen abzusichern. Somit würde auch das Risiko der Kreditgeber um ein Vielfaches steigen, so Belke in einem Interview mit dem Handelsblatt Online. So würde auch die EFSF-Beteiligung massiv erhöht werden und gleichzeitig die Bonität von Deutschland, die Existenz und auch die Feuerkraft des EFSF gefährden. Der Rettungsschirm darf nicht erweitert werden Der DIW-Experte warnte davor, den EFSF noch weiter auszudehnen. Denn das würde das Risiko der Länder erhöhen, die für den Rettungsschirm garantieren müssen. Daher würde auch die EFSF-Hebelung der Stabilisierung der Euro-Zone und auch den Interessen Deutschlands entgegenwirken. Beske weiter: Dieser Hilfsfond wäre auch eine Art Endlager für die riskanten Anleihen. Denn die Bürger würden immer zur Kasse gebeten, während die

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Die deutschen Banken wollen auf Staatshilfen verzichten

Ausgestellt am 28. Oktober 2011, vom in Blog.

Martin Blessing, Vorstandschef der Commerzbank möchte auf staatliche Hilfen verzichten und die höhere Kapitalanforderung, wie sie von der EU gewünscht wird, alleine meistern. Dazu gäbe es mehrere Möglichkeiten, wie beispielsweise Verkäufe von Beteiligungen. Aber auch die Nichtverlängerung von bestimmten Krediten oder die Verringerung von Risikopositionen wäre möglich. Allein auf deutsche Banken entfallen 5,2 Milliarden Euro Die EU-Politiker kamen ja zu dem Entschluss, dass die insgesamt 70 größten Bankinstitute in Europa insgesamt 106 Milliarden Euro frisches Eigenkapital beschaffen müssen. Allein für die deutschen Banken bedeutet dies 5,2 Milliarden Euro. Auf die Commerzbank entfallen hierbei 2,9 Milliarden Euro. Allerdings sind auch die Deutsche Bank die LBBW und die Nord LB betroffen. Man möchte kein Staatsgeld in Anspruch nehmen Allerdings soll dies ohne Staatsgeld realisiert werden. Hierfür sprach sich auch der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann aus. Nach Berechnungen aus den letzten Quartalszahlen würde bei der Deutschen Bank in etwa eine Lücke von100 Millionen Euro klaffen. Allerdings könne diese Lücke aus eigener Kraft geschlossen werden. Man weiß allerdings noch nicht, ob diese Berechnung auch mit dem errechneten Bedarf der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) übereinstimmt. Auch die beiden anderen Bankenhaben ihren Bedarf offengelegt. So ist bei der LBBW ein Kapitalbedarf von 364 Millionen vorhanden, bei

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Die Banken fordern weitere Reformschritte durch die Politik

Ausgestellt am 27. Oktober 2011, vom in Blog.

Schon im Juli hatte man sich darauf geeinigt, dass sich Banken und Versicherungen mit einem Schuldenschnitt von 21 % an dem Hilfspaket für Griechenland beteiligen sollen. Allerdings wurde diese Berechnung durch die sehr schlechte wirtschaftliche Lage Griechenlands schnell über Bord geworfen. Neue Berechnungen zeigen, wie schlecht die Prognosen in Wirklichkeit sind. So benötigt das Land Griechenland bis zum Jahr 2020 etwa 252 Milliarden Euro. Der Rettungsschirm als Teilkaskoversicherung Durch die Einigungen auf dem EU-Gipfel ist es ja nun möglich die Mittel aus dem Rettungsfonds auf rund 1 Billionen Euro zu erhöhen. Derzeit stehen ja nur 440 Milliarden Euro zur Verfügung. Doch die Erhöhung könnte eben nun durch die Hebelung herbeigeführt werden. Allerdings besteht auch hierbei die Gefahr, dass sich das Verlustrisiko stark erhöht, sollten Staaten von der Pleite bedroht sein. Der EFSF wird allerdings nur einen Teil des Risikos bei einem Zahlungsausfall übernehmen. Man spricht von einer sogenannten Teilkaskoversicherung, sollten Staaten mit Schulden neue Staatsanleihen ausgeben. Die Banken müssen ihre Eigenkapitalquote auf 9 % erhöhen Zuvor hatte man sich ja auf dem EU-Gipfel über eine Bankenkapitalisierung verständigt. Als Datum wurde der 30.06.2012 genannt. Bis zu diesem Tag müssen die Banken ihre Kernkapitalquote auf 9 % Angehoben haben. Allenfalls würden gerade

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