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Ratingagentur S & P stuft nun auch den Rettungsfonds EFSF ab

Ausgestellt am 17. Januar 2012, vom in Blog.

Nun hat es auch den Rettungsfonds EFSF selbst getroffen. Die US-Rating-Agentur Standard & Poor´s hat ebenfalls die Kreditwürdigkeit des EFSF Rettungsfonds herabgestuft. Die ehemalige Bestnote von AAA wurde auf AA+ gesenkt. Damit macht die Agentur da weiter, wo sie erst am vergangenen Freitag aufgehört hatte. So wurden Ende der Woche bereits die Länder Frankreich und Österreich um zwei Schritte abgestuft, sodass auch diese beiden EU-Länder ihre erstklassige Bewertung verloren haben. Auch sieben weitere Länder waren, wenn auch nicht ganz so drastisch, von einer Herabsetzung betroffen. Hierzu zählten beispielsweise Portugal, Spanien und auch Slowenien. Die Herabstufung ist teilweise nicht nachvollziehbar Auch wenn man dieses Tun nicht ganz verstehen kann, nehmen es die betroffenen Länder relativ gelassen. Im Umkehrschluss allerdings werden sich die Länder darauf einstellen müssen, in Zukunft nur noch unter erschwerten Bedingungen und zu erhöhten Konditionen an frisches Kapital zu gelangen. Die Ratingagenturen sind sich nicht einig S & P ist immerhin nur eine von insgesamt 3 Ratingagenturen. Die beiden anderen haben noch nicht erkennen lassen, dass sie das Top-Rating des EFSF Rettungsfonds ebenfalls verändern wollen. Moody´s und Fitch halten sich auch weiterhin noch bedeckt. Es sei derzeit laut Aussage der Verantwortlichen bei diesen beiden Agenturen mit keinerlei Herabstufung zu

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Schuldengipfel in Brüssel

Ausgestellt am 23. Oktober 2011, vom in Blog.

Bereits seit Freitag laufen die Krisengespräche in Brüssel. Finanzexperten, Finanzminister und Diplomaten beraten darüber, inwieweit die privaten Geldgeber und auch die Banken und Versicherungen an dem zweiten Rettungspaket beteiligt werden sollen. Die Banken haben kein gutes Gefühl dabei, auf höhere Forderungen an Griechenland zu verzichten. Doch wenn die Branche nicht einlenkt, dann droht Jean-Claude Juncker, Eurogruppen-Chef mit Zwangsmaßnahmen. Es müsse zu einer obligatorischen Lösung kommen, sollten die Banken nicht einlenken. Auch wenn im Juli erst von 21 % gesprochen wurde, sollen die Banken auf mehr als das doppelte verzichten. Die Rede ist von rund 50 bis 60 %, so Juncker in Brüssel weiter. Es eilt mit einer Entscheidung Es wird auf eine schnelle Entscheidung gedrängt, denn eine Einigung würde als Basis für das zweite Notpaket dienen, das Athen mit über 109 Milliarden zu erwarten hat. Dies wurde ebenfalls bereits im Juli vereinbart. Doch schon jetzt zeichnet es sich ab, dass dieses Geld wohl nicht ausreichen wird. Die Banken benötigen frisches Kapital Damit die Banken den hohen Schuldenerlass einigermaßen verkraften können, müssen diese sich schnellstmöglich mit frischem Kapital ausstatten, denn nur so können die Verluste einigermaßen abgefedert werden. Dies könnte notfalls auch mit dem Geld der Steuerzahler passieren. Bereits am Samstag

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Die Slowakei sagt Nein zur Euro-Rettungsschirm-Erweiterung

Ausgestellt am 11. Oktober 2011, vom in Blog.

Mit der Slowakei hat nun das erste und zugleich auch einzige EU-Land einer Erweiterung des Rettungsschirms nicht zugestimmt. Gleichzeitig scheiterte die Regierung der vier slowakischen Parteien um die derzeitige Premierministerin Iveta Radicova. Wie bereits gestern gemeldet, hatte sie die Abstimmung zusammen mit der Vertrauensfrage verknüpft. Hieran ist sie gescheitert. Das NEIN hat keine direkte Auswirkung auf den EFSF-Rettungsschirm Das Abstimmungsergebnis bedeutet aber nicht das Ende des Rettungsschirms. Es kann noch ein weiteres Mal abgestimmt werden, da internationale Verträge vorliegen, die dies ermöglichen. Bereits vor der Abstimmung wurde bekannt, dass eine weitere Abstimmung bereits noch in dieser Woche erfolgen könnte. So äußerte sich zumindest der slowakische Außenminister Mikulas Dzurinda gegenüber der dpa. Vermutlich wird man bei einer weiteren Abstimmung dem Rettungsschirm zustimmen Man vermutet, dass bei einem zweiten Wahlgang die Chance auf eine Mehrheit sehr hoch ist. Nachdem durch das Nein indirekt ein Rücktritt der derzeitigen Regierung „erzwungen“ wurde, könne man bei einer Neuabstimmung auch mit Ja voten. Dies teilte der sozialdemokratische Oppositionsführer und Ex-Premierminister Robert Fico schon im Vorfeld mit. Nun seien die Bedingungen ja erfüllt worden.

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Alles blickt auf die Slowakei – wie wird bezüglich der EFSF-Erweiterung entschieden?

Ausgestellt am 10. Oktober 2011, vom in Blog.

Nach neuesten Erkenntnissen droht die Erweiterung des geplanten Euro-Rettungsschirms EFSF durch ein Nein der Slowakei zu scheitern. Die heute durchgeführte Krisensitzung, an der alle vier slowakische Regierungsparteien anwesend waren, ging ohne eine Einigung zu Ende. Dies war die letzte Möglichkeit sich doch noch vor der für morgen geplanten Parlamentsabstimmung zu einigen. Die slowakische Premierministerin Iveta Radicova zeigte sich in einer veröffentlichten Pressemitteilung enttäuscht und niedergeschlagen. Am Dienstag findet ein weiteres Treffen der Koalitionsparteien statt Am morgigen Dienstag werden sich noch einmal alle Parteichefs der vier Koalitionsparteien im Regierungsamt treffen. Weitere Kommentare wurden nicht abgegeben, auch keine weiteren Erklärungen, da keine Fragen von Journalisten zugelassen wurden. Es wird gemunkelt, dass im Fall eines Neins zur EFSF-Erweiterung die Regierung der Slowakei gescheitert wäre. Auch hierauf wurde auf die Auswirkungen und auf die Stimmung im Allgemeinen keine Antwort oder Erklärung abgegeben. Von der slowakischen Entscheidung hängt sehr viel ab – national wie international Was besonders prekär an der Lage ist: Stimmt die Slowakei der Erweiterung des EFSF nicht zu, dann können auch die übrigen 16 EU-Länder diese Erweiterung nicht mehr umsetzen. Auch die Abstimmung und das Ergebnis aus Malta sind bisher noch offen, aber hier wird nicht mit dem gleichen Widerstand wie in

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Die Postbank geht von weiteren Abschreibungen auf Hellas Bonds aus

Ausgestellt am 10. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Postbank geht davon aus, dass noch weitere Abschreibungen auf die Staatsanleihen aus Griechenland notwendig sind. Der Finanzvorstand der Postbank Marc Heß sagte am Montag gegenüber der Börsen-Zeitung, dass sich der bisherige Abschlag von 21 %, der verbucht wurde, als zu gering erweisen dürfte. Die verblieben 79 % werden nach heutigem Stand der Dinge nicht gehalten werden können. Daher werden aller Wahrscheinlichkeit nach im 3. Quartal Wertberichtigungen vorgenommen werden müssen. Auch die Diskussion um die Bankenbeteiligung müsse noch abgewartet werden. Die Postbank, als Tochterunternehmen der Deutschen Bank, musste bereits im 2. Quartal 7 Millionen Euro Verlust ausweisen. Insgesamt betrug die Abschreibung in diesem Zeitrahmen 186 Millionen Euro auf griechische Anleihen. Nach Angaben von Heß säße die Postbank derzeit auf Hellas-Bonds im Wert von knapp 1 Milliarde Euro. Von diesem Wert aus würden die Abschreibungen gebildet. Außerdem gibt es noch Beteiligungen in Spanien (1,2 Milliarden Euro), in Irland (300 Millionen Euro), in Italien (4,3 Milliarden Euro) sowie in Portugal (50 Millionen Euro) Allerdings seien in diesen Ländern keine Abschreibungen zu erwarten. Diese Länder stehen wirtschaftlich noch wesentlich besser da, als Griechenland. Im Falle einer finanziellen Verschlechterung könnten der EFSF dies in einer gewissen Form kurzfristig überbrücken. Zumindest so lange, bis die

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Euro-Rettungsschirm – 211 Milliarden aus Deutschland – Schäuble schließt Erhöhung aus

Ausgestellt am 1. Oktober 2011, vom in Blog.

Der amtierende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat nach Informationen der Zeitschrift SUPER ILLU höhere Garantien aus Deutschland für den Euro-Rettungsschirm gänzlich ausgeschlossen. 211 Milliarden sind genug, es wird keine Erhöhung geben. Deutschland garantiert für den Euro-Rettungsfonds EFSF mit 211 Milliarden zuzüglich der Zinsen. Schäuble weiter: Beim Nachfolgerfonds ESM müsse Deutschland mit 190 Milliarden Euro einstehen – inklusive aller Zinsen. Damit sei die Haftung Deutschland transparent und klar strukturiert. Und: „Wir haben die Stabilität der Eurozone durch den sehr verschärften Stabilitäts- und Wachstumspakt deutlich verbessert.” Der Deutsche Bundestag gab grünes Licht Bereits am vergangenen Donnerstag hat der Deutsche Bundestag mit einer sehr knappen Union und FDP Kanzlermehrheit der Ausweitung des Euro-Rettungsfonds EFSF zugestimmt. Daher werden weitere Abstimmungen wohl recht spannend werden und der Ausgang ungewiss. Auch der FDP Politiker und Wirtschaftsminister Philipp Rösler geht davon aus, das die parlamentarische Bereitschaft die bisherige Obergrenze zu verändern oder eine andere Haftung, etwa über Hebel zu übernehmen, nicht gegeben. Experten bezweifeln, dass das garantierte Geld ausreicht Man darf gespannt sein, ob die Milliarden für den Rettungsschirm reichen oder ob in den nächsten Wochen über weitere Bewilligungen abgestimmt werden muss. Nach Expertenmeinung wird die bisherige Summe für die Rettung aller bedrohten Euro-Länder nicht reichen.

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