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Mario Draghi wird neuer Chef der EZB

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der Italiener Mario Draghi übernimmt die Spitze der EZB (Europäischen Zentralbank). Der eigentlich für den Posten vorgesehene Axel Weber, der sein bisheriges Amt als Präsident der Deutschen Bundesbank im Frühjahr überraschend niedergelegt hatte, stand somit nicht mehr zur Verfügung. Daher war die Nachfolge von Trichet für den Chefposten der EZB so gut wie sicher, da er von vornherein als Favorit galt. Seit dem 01.11.2011 ist der Italiener Mario Draghi nun im Amt. Der bisherige Wirtschafts- und Finanzpolitiker tritt somit in die Fußstapfen des scheidenden Franzosen Jean-Claude Trichet, der nach 8 Jahren dem Posten nicht mehr zur Verfügung steht. Wer ist Mario Draghi? Der 64-jährige Draghi sitzt seit 5 Jahren im EZB-Rat und war von 2006 bis 2011 Gouverneur der Banca d’Italia. Nach dem überraschenden Verzicht von Axel Weber auf den EZB-Chefposten gab es eigentlich keinen Zweifel, dass Draghi das Amt von Trichet übernimmt, und ging somit als eindeutiger Favorit ins Rennen um den EBZ-Sessel. Sein künftiges Betätigungsfeld Die Aufgaben der EZB bestehen aus dem Finden und Treffen von Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Geldpolitik der 17 Euro-Länder stehen. Hierzu wurde sie im Jahr 1998 gegründet. Die Amtszeit von Mario Draghi endet voraussichtlich am 31.10.2019.

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Griechenlands Premierminister Papandreou kündigt Referendum an

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou möchte über das neue milliardenschwere internationale Hilfspaket mit einem Referendum das griechische Volk abstimmen lassen. Grund für die Abstimmung war ein Umfrage unter der griechischen Bevölkerung. Dabei hatte die Mehrheit der Griechen die Beschlüsse auf dem am letzten Mittwoch abgehaltenen EU-Gipfel als negativ gewertet. Das griechische Volk darf entscheiden Bei dieser Volksabstimmung sollen die Bürger befragt werden, ob sie den internationalen Hilfen zustimmen oder eben nicht. Dies gab Papandreou auf einer Sitzung seiner sozialistischen Fraktion am Montagabend in Athen bekannt. Das wäre ein Akt der Demokratie. Das Ergebnis würde damit auch „bindend“ sein. Man vermutet, dass der griechische Premierminister auch gleichzeitig die Vertrauensfrage stellen wird. Konsequenzen aus der Abstimmung sind noch unklar Wenn sich die griechische Bevölkerung für ein Nein ausspricht, dann ist derzeit noch unklar, welche Konsequenzen dies für die Maßnahmen gegen die derzeitige Schuldenkrise hätte. Hintergrund Die 17 Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone haben erst in der letzten Woche für Griechenland ein 100 Milliarden Euro-Paket bis 2014 beschlossen. Banken, Versicherungen und private Gläubiger verzichten zudem noch auf die Hälfte, also 50 %  der griechischen Forderungen. Im Juli waren es nur 21 %. Zum Jahresbeginn 2012 sollen dafür alte griechische Staatsanleihen gegen neue

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Großbritannien pumpt neues Geld in die eigene Volkswirtschaft

Ausgestellt am 6. Oktober 2011, vom in Blog.

Damit den britischen Unternehmen auch weiterhin Investitionskapital zur Verfügung steht, hat die Bank of England rund 75 Milliarden Pfund (86,8 Milliarden Euro) in die britische Volkswirtschaft eingebracht. Hierzu wurden Wertpapiere aufgekauft, um die Kreditwirtschaft anzukurbeln. Diese Vorgehensweise wurde bereits im Jahr 2009 verwirklicht. Da hatte man bereits 200 Milliarden Pfund in die britische Volkswirtschaft gepumpt. Allerdings bleibt der Leit-Zinssatz bis auf Weiteres unverändert. Er liegt derzeit mit 0,5 % zu niedrig wie noch nie. Nachdem die offiziellen Zahlen von der britischen Notenbank nun verkündet wurden, konnte man feststellen, dass sich die britische Wirtschaftskraft in den vergangenen 9 Monaten deutlich abgeschwächt habe. Auch die derzeitige Schuldenkrise in der Eurozone erschwert die Erholung der Wirtschaft.

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Die Commerzbank befürchtet ab dem Winter eine Rezession in der Eurozone

Ausgestellt am 30. September 2011, vom in Blog.

Während an der Börse bereits jetzt die Angst umgeht – der DAX ist massiv eingebrochen – erwartet die Commerzbank im kommenden Winter eine Rezession in der gesamten Eurozone. Grund hierfür seien die hohen Belastungen, die durch die anhaltende Schuldenkrise ausgelöst werden. So äußerte sich der Chefvolkswirt der zweitgrößten deutschen Privatbank, Jörg Kramer heute in Frankfurt. In einem Pressegespräch sagte Krämer: „Ich bin immer weniger der Meinung, dass wir es mit einer bloßen Wachstumsverlangsamung in der Eurozone zu tun haben“. Und weiter: „Es entsteht der Eindruck, dass sich die Staatsschuldenkrise wie Mehltau über den Konjunkturausblick legt.“ Die Wirtschaft der Eurozone wird im 4. Quartal 2011 sowie im 1. Quartal 2012 um jeweils 0,1 % sinken, so die Commerzbank. Allerdings wird der Standort Deutschland infolge seiner sehr guten Wettbewerbsfähigkeit in keine Rezession schlittern. Grund hierfür ist die höhere Grundgeschwindigkeit. Auch die stabilen Lohnstückkosten seit Beginn der Euroeinführung tragen hierzu bei. Das sieht in anderen Ländern wesentlich ungünstiger aus. Im Hinblick auf das gesamte Jahr 2012 wird von den Experten der Commerzbank eine Stagnation für die Wirtschaft in der Eurozone erwartet. Die Wachstumsprognose für das Jahr 2012 wurde von 1,5 % auf 0,8 % gesenkt.  

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