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Der Leitzins ist auf einem historischen Tiefstand

Ausgestellt am 9. Dezember 2011, vom in Blog.

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde für die Währungsunion nun der Leitzins gesenkt. Ist dies der richtige Weg? In Zeiten einer recht hohen Inflation könnte sich ein niedriger Leitzins zu einer noch höheren Inflation auswirken. So ist eine Inflation nach Meinung vieler nicht aufzuhalten Eigentlich wollte man der Inflation entgegen wirken, als man vor einigen Monaten zweimal den Leitzins erhöht hatte. Allerdings hat der neue EZB Präsident Mario Draghi mit seinen zwei Senkungen in den letzen Wochen die Hoffnung wieder zunichte gemacht. Mit diesen Senkungsmaßnahmen ist eine Inflation wohl nicht aufzuhalten. Auch eine stabile Währung kann so nicht gewährleistet werden, da sind sich Experten sicher. Man hat also nun einen historischen Tiefstand beim Leitzins erreicht. Dieser steht nun wieder bei 1,00 %. Eine weitere Senkung ist nicht auszuschließen. Was hat das für Konsequenzen für den Sparer? Es werden aller Wahrscheinlichkeit nach die Sparzinsen und Guthabenzinsen wieder weiter fallen. Im Gegenzug allerdings werden Preissteigerungen bei den Konsumgütern und bei den Energiekosten erwartet. Das bedeutet, dass das Leben in der Eurozone und vor allem in Deutschland wesentlich teurer werden wird. Man muss davon ausgehen, dass die derzeitigen Zinsen , die für die Geldanlage Tagesgeld oder Festgeld angeboten werden, langfristig gesehen nicht mehr

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EZB senkt überraschend den Leitzins

Ausgestellt am 3. November 2011, vom in Blog.

Kaum im Amt, schon überrascht der neue Präsident der EZB, Mario Draghi auf seiner ersten als Vorsitzender geführten Sitzung mit einer Senkung des Leitzinses. Somit senkt die Notenbank den Zins von 1,50 % auf 1,25 %. Dies soll einen Absturz der derzeitigen Wirtschaft verhindern, so nach Aussagen der EZB in Frankfurt. Die Entscheidung fiel vollkommend überraschend aus, da durch die Schuldenkrise und der drohenden Rezession keine Zinssenkung erwartet werden konnte. Da die Inflation in der Euro-Zone derzeit bei fast 2 % liegt, hätte dies eher auf eine Leitzinserhöhung schließen lassen. Doch Draghi sieht es anders. Durch die Senkung der Leitzinsen würden seiner Meinung nach die Kredite billiger und damit attraktiver werden. So würden die Investitionen der Unternehmen und das Konsumverhalten der Verbraucher angekurbelt. Beim Leitzins handelt es sich um den Zinssatz, zu dem sich die Banken bei der Europäischen Zentralbank das Geld leihen können. Dieser bildet die Untergrenze für alle in Europa vergebenen Kredite. Man erkennt den offensichtlichen Kurswandel bei der EZB. Draghis Vorgänger Jean-Claude Trichet hatte aufgrund der gestiegenen Risiken den Leitzins zuletzt in zwei Schritten angehoben. Damals stieg er von 1,0 % auf 1,5 %. Danach erfolgte erst einmal aufgrund der Wirtschaftskrise eine Zinspause.

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Mario Draghi wird neuer Chef der EZB

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der Italiener Mario Draghi übernimmt die Spitze der EZB (Europäischen Zentralbank). Der eigentlich für den Posten vorgesehene Axel Weber, der sein bisheriges Amt als Präsident der Deutschen Bundesbank im Frühjahr überraschend niedergelegt hatte, stand somit nicht mehr zur Verfügung. Daher war die Nachfolge von Trichet für den Chefposten der EZB so gut wie sicher, da er von vornherein als Favorit galt. Seit dem 01.11.2011 ist der Italiener Mario Draghi nun im Amt. Der bisherige Wirtschafts- und Finanzpolitiker tritt somit in die Fußstapfen des scheidenden Franzosen Jean-Claude Trichet, der nach 8 Jahren dem Posten nicht mehr zur Verfügung steht. Wer ist Mario Draghi? Der 64-jährige Draghi sitzt seit 5 Jahren im EZB-Rat und war von 2006 bis 2011 Gouverneur der Banca d’Italia. Nach dem überraschenden Verzicht von Axel Weber auf den EZB-Chefposten gab es eigentlich keinen Zweifel, dass Draghi das Amt von Trichet übernimmt, und ging somit als eindeutiger Favorit ins Rennen um den EBZ-Sessel. Sein künftiges Betätigungsfeld Die Aufgaben der EZB bestehen aus dem Finden und Treffen von Entscheidungen, die im Zusammenhang mit der Geldpolitik der 17 Euro-Länder stehen. Hierzu wurde sie im Jahr 1998 gegründet. Die Amtszeit von Mario Draghi endet voraussichtlich am 31.10.2019.

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Rezessionsgefahr – der EZB-Schattenrat fordert eine schnelle Zinssenkung

Ausgestellt am 30. Oktober 2011, vom in Blog.

Wie aus einem Bericht hervorgeht, haben sich 12 der 15 Mitglieder des EZB-Schattenrates auf der jüngsten Gremiumssitzung dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) sofort die Leitzinsen senken soll, um der Gefahr einer Rezession vorzubeugen. Sieben der Mitglieder stimmten sogar für eine Senkung auf einen Prozentpunkt. Dies wäre eine Senkung von einem halben Prozentpunkt. Die südländischen Euroländer werden in die Kreditklemme geraten Nach Meinung der Experten werden die höheren Kapitalanforderungen an die Banken, so wie sie auf dem EU-Gipfel beschlossen wurden, zu einer starken Kreditklemme besonders in den Südländern führen. Das kann zu einer Rezession im gesamten Euroraum führen. Ankauf von Staatsanleihen soll fortgesetzt werden Das Programm zum weiteren Ankauf von Staatsanleihen aus den Krisenländern, besonders von Spanien und Italien, soll laut Expertenmeinung allerdings von der EZB unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn auf dem Gipfel die Hebelung des Rettungsschirms beschlossen wurde. Daher müsse die EZB ihre Bereitschaft zum Ankauf dieser Anleihen deutlich signalisieren. Die EZB verfügt über genügend Finanzmittel Schließlich sei die EZB die einzige Institution, die über unbegrenzte Finanzmittel verfüge, so die Europa-Chef-Volkswirtin Elga Bartsch von Morgan Stanley. Die erntete hiermit breite Zustimmung. Denn die meisten der EZB-Schattenräte sind gegenüber der Hebelung des Rettungsschirms eher skeptisch eingestellt. Zweifel, ob

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Griechenland bekommt weitere Milliarden an Hilfszahlungen

Ausgestellt am 22. Oktober 2011, vom in Blog.

Durchatmen heißt es nun für den griechischen Staat. Das Land, das eigentlich kurz vor der Pleite steht, kann mit einer weiteren Hilfszahlung in Höhe von 8 Milliarden Euro rechnen. Am Freitag gaben, nach Auskunft von Diplomaten, die Euro-Minister in Brüssel grünes Licht für die Auszahlung. Dieses Geld stammt noch aus dem allerersten mit 110 Milliarden gefüllten Hilfsprogramm. Der Pleite im November entgangen Ohne diese weitere Finanzspritze hätte dem Land Griechenland im November wohl die Pleite gedroht. Eigentlich wurde bereits Anfang Oktober über diese Finanzmittel beraten, aber da wurde eine Auszahlung verwehrt, weil Griechenland sich nicht an die Sparziele gehalten hatte und diese nicht rechtzeitig umsetzen konnte. Doch inzwischen wurden weitere Sparmaßnahmen angesichts der griechischen Regierung in die Wege geleitet. Positive Zeichen der Sonderprüfer gewertet Die Sonderprüfer waren sich einig, dass Griechenland sich auf einem guten Weg befindet und Fortschritte erkennbar sind. Daher fiel die Empfehlung positiv aus und die Troika, die sich aus den Ministern der EU-Kommission, der EZB und des IWF zusammensetzt, stimmten der Auszahlung daraufhin zu.

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Die Proteste in Frankfurt gehen weiter

Ausgestellt am 17. Oktober 2011, vom in Blog.

Die bereits am Wochenende stattfindenden Proteste in Frankfurt sind über Nacht fortgesetzt worden. Wie die Polizei berichtet, haben rund 70 Attac-Anhänger die Nacht zum Montag in Zelten verbracht, die vor der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt aufgeschlagen wurden. Die Anhänger selbst sprachen hingegen von bis 150 Teilnehmern. Es werde geplant, die Demonstration und das Campieren noch bis spätestens Mittwoch auszuweiten. Anschließend soll es am kommenden Samstag mit massiven Demonstrationen und Protestkundgebungen weitergehen. Bereits am vergangenen Wochenende demonstrierten weltweit Hunderttausende Menschen und an verschiedenen Schauplätzen in Deutschland mehrere Zehntausend Menschen gegen die Übermacht der Banken bzw. der Finanzmärkte.

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Das Leben in Deutschland wird teurer

Ausgestellt am 13. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Preise in Deutschland steigen auf ein Drei-Jahres-Hoch – dies hat man vorwiegend den höheren Energiepreisen zu verdanken, die im September die Lebenserhaltungskosten erheblich in die Höhe haben schnellen lassen. Damit liege das von der EZB geforderte Inflationsziel sehr weit weg. Denn der starke Energiekostenanstieg ist der Grund für den höchsten Stand der Inflation seit drei Jahren. Die Verbraucherpreise stiegen im September im Vergleich zum Vormonat um 2,6 %. Nur im September 2008 musste eine höhere Steigerung von 2,9 % verzeichnet werden. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mit. Hohe Energiekosten tragen dazu bei Der derzeitige Stand der Inflationsrate steht stark im Zusammenhang mit den Energiepreisen. Diese erhöhten sich im September im Vergleich zum Vormonat um 11,2 %. Das macht knapp die Hälfte der errechneten Gesamtverteuerung aus. Besonders die Preise für Heizöl, Benzin und Diesel und sonstige Produkte aus der Mineralölindustrie erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 16 %. Die Preise für Gas und Strom werden ebenfalls teurer Auch die Umlagekosten für Fernwärme und Zentralheizung stiegen um 9,8 % gegenüber dem Vorjahr an. Strom verteuerte sich um 7,1 % und bei Gas waren es immerhin 5,4 %. Auch Kleidung wurde durch die neuen Herbst- und Winterkollektionen

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Unbekannte europäische Notenbank verkauft große Goldmenge

Ausgestellt am 11. Oktober 2011, vom in Blog.

Wie jetzt bekannt wurde, hat eine Zentralbank aus der europäischen Zone bereits in den vergangenen Wochen eine große Menge an Gold verkauft. Nach Auskunft der EZB habe diese einzelne Bank insgesamt Gold im Wert von 181 Millionen Euro verkauft und damit in Umlauf gebracht. Natürlich wurde hier kein Name genannt. Die Größenordnung ist schon beeindruckend Doch es ist ungewöhnlich, da Banken ihr Gold meist nur in niedrigen Bereichen von allenfalls einstelligen Millionenbeträgen verkaufen. Auch der Rohstoffexperte der Commerzbank Eugen Weinberg bezeichnete dieses Geschäft als sehr ungewöhnlich. Legt man den aktuellen Goldpreis zugrunde, dürfte es sich beim Verkauf in dieser Größenordnung um rund 4 Tonnen Gold gehandelt haben. Verkäufe sind im Moment eher selten Der Verkauf ist auch deswegen ungewöhnlich, weil gerade Notenbanken in der letzten Zeit eher als Goldkäufer von sich reden machten. Goldbestände zählen nämlich als Teil der benötigten Reserven, die Zentralbanken der Eurozone benötigen. Zum Vergleich: Deutschland ist im Besitz von derzeit rund 3.400 Tonnen Goldreserven. Selbst Griechenland verfügt noch über Reserven, die etwa 111 Tonnen betragen. Der Goldpreis sinkt derzeit Während in den letzten Wochen der Goldpreis explosionsartig gestiegen ist, musste auch heute wieder ein Fall nach unten festgestellt werden. Nach stand vom heutigen Dienstag lag der

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Laut der Troika fließen die EU-Gelder für Griechenland wohl Anfang November

Ausgestellt am 11. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Experten der Troika von EZB, IWF und EU haben in Erwägung gezogen, Griechenland die dringen benötigten EU-Mitteln Anfang November zukommen zu lassen und diese somit zu gewähren. Somit wäre der sich anbahnende Bankrott des Landes erst einmal abgewährt worden. Der Prüfungsbericht muss noch genehmigt werden Allerdings müssen hierfür die Euro-Finanzminister zusammen mit dem IWF den aktuell erhobenen Prüfungsbericht noch genehmigen. Dies geht aus einer heutigen Erklärung der Finanzkontrolleure aus Brüssel hervor. Allerdings wurde kein klares Statement für eine Befürwortung der EU-Mittel abgegeben. Mit einem sofortigen Wirtschaftsaufschwung sei noch nicht zu rechnen Dieser Entscheidung ging ein genaues Prüfen der Unterlagen in Athen voraus. Es wird nicht mehr davon ausgegangen, dass Griechenland das geforderte Defizitziel in Höhe von 7,6 % ihrer Wirtschaftsleistung erreicht werden kann. Man erwarte einen Wirtschaftsaufschwung erst im übernächsten Jahr, so die Prüfkommission. Es besteht Verbesserungsbedarf Es seien aber auch weitere Schritte in den Jahren 2013 und 2014 notwendig. Man erkenne allerdings die großen Fortschritte der griechischen Regierung im Bereich Haushaltskonsolidierung an. Allerdings wurde auch Kritik laut und dem griechischen Staat hat man eine sogenannte „Gelbe Karte“ erteilt, da sich im Bereich des Stellenabbaus sowie bei den Privatisierungsmaßnahmen noch nicht die gewünschten Erfolge eingestellt haben. Laut Mitteilung der

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Die EZB soll die Leitzinsen senken

Ausgestellt am 4. Oktober 2011, vom in Blog.

Nach Einschätzung führender europäischer Ökonomen soll die Europäische Zentralbank (EZB) dringend die Leitzinsen senken, um der Gefahr einer Rezension entgegen zu wirken. Insgesamt 12 der 15 EZB Mitglieder, die sich im Schattenrat der EZB befinden, stimmten einer Leitzinssenkung zu. Leitzinssenkung nicht das einzige Mittel Doch die Leitzinssenkung wird nicht das einzige Mittel für die Abwendung einer Rezension sein. Es werden weitere Maßnahmen erforderlich werden, da die Schieflage der Banken sehr bedrohlich sei. Als weiteren Schritt nannte man den Aufkauf von Covered Bonds durch die EZB, um dem Missstand Einhalt zu bieten. Außerdem wird dafür plädiert, dass den Banken wieder langfristigere Kredite mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr und mit dem niedrigen Leitzins angeboten werden. So könne man den Banken bei der Refinanzierung zumindest teilweise entgegenkommen. Nächste Bank in Schieflage – Dexia Als jüngstes Beispiel im Bereich der angeschlagenen Banken wurde die französisch-belgischen Bank Dexia genannt, die sehr stark in die Krise in Griechenland eingebunden ist. Dies führte heute dazu, dass alle Bankaktien nach unten gezogen wurden und man allgemein an den Börsen recht nervös reagierte.

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