Der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) möchte den EFSF-Rettungsschirm stärken. Erstmal wurde er nun mit seinem Vorschlag auch konkret.
Bei einem Treffen mit den Abgeordneten der schwarz-gelben Koalition nannte er die magische Zahl 1000 Milliarden, die der Rettungsschirm zukünftig stemmen sollte, so ein Bericht der Financial Times Deutschland.
Allerdings soll die 211 Milliarden Euro Haftungsobergrenze für Deutschland, wie bereits berichtet wurde, nicht ansteigen. Weitere Angaben über das genaue Volumen, das für die Anleihen-Absicherung reserviert werden soll, wollte der Bundesfinanzminister Angaben zufolge aber nicht machen. Diese Angaben sollen auch weiterhin im Verborgenen bleiben, damit nicht noch weitere Spekulationen über die Kapazität des EFSF geschürt werden.
Käme eine Versicherungslösung infrage, dann könnten Staatsanleihen gegen einen Kreditausfall abgesichert werden. Eine derartige Versicherung würde dann teilweise die Staatspapiere gegen einen möglichen Kreditausfall absichern können.
Bestünde eine Zahlungsunfähigkeit, dann wäre es möglich, dass der EFSF den Anlegern diesen Teil ersetzen kann. Würde der Versicherungsanteil 20 % betragen, dann wäre jeder versicherte Euro das Fünffache wert und könnte auch die fünffache Wirkung erzielen.
