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Keine Lösung beim EU-Gipfel

Ausgestellt am 23. Oktober 2011, vom in Blog.

Beim EU-Gipfel Treffen der 27 Staats- und Regierungschefs in Brüssel sieht es nicht so aus, als könnte eine rasche Lösung in der gefährlichen Schuldenkrise gefunden werden. Die gemeinsamen Beratungen zogen sich bis in den Abend hinein. Zwar konnte man einige Fortschritte erzielen, aber eine Einigung zur Absicherung des Euros darf man frühestens am Mittwoch erwarten, wenn der Folgegipfel gestartet wird. Die Banken sollen mehr beteiligt werden Ein Streitpunkt war vor allem die wesentlich höhere Beteiligung der Banken und auch der Versicherungen am zweiten Griechenland Rettungspaket. Dies ist ein Wunsch vieler Staaten, da sich die Lage derzeit noch weiter verschlechtert hat. Gleichzeitig zu den Gipfelverhandlungen berieten sich auch Unterhändler mit zahlreichen Bankvertretern. Dies ging aus einer Meldung hervor. Man muss auf eine Entscheidung aus Berlin warten Einige Mitgliedsstaaten sind sehr verärgert, will am Mittwoch ein weiteres Gipfeltreffen geplant werden musste. Grund hierfür ist die Zustimmung des Bundestags, da Angela Merkel ohne dieser, ein Verhandlungsmandat fehlt. Der Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker, Luxemburgs Premier, kritisierte das lahme Tempo in Berlin. Andere Hauptstädte könnten wesentlich schneller reagieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident erklärten hingegen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz, dass ein zweiter Gipfel dringend erforderlich ist, da die zu lösenden Probleme sehr kompliziert und

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EU-Kommission will private Anleger besser schützen

Ausgestellt am 20. Oktober 2011, vom in Blog.

Wenn es nach dem Willen der EU-Kommission geht, dann sollen private Anleger vor den Risiken sehr komplizierter Finanzprodukte besser geschützt werden. So wird vermieden, dass Anleger nicht zu bestimmten Geldanlagen gedrängt werden, die nicht an ihre Bedürfnisse angepasst wurden. Daher möchte der EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier nach den heute vorgelegten Gesetzesvorschlägen eine neue Regelung für die Bezahlung der Finanzberater einführen. Zahlungen von Dritten sollen vermieden werden, um Interessenkonflikte zu vermeiden. Was bedeutet dies im Einzelnen? Nach dem Entwurf zufolge sollen keine Provisionen von Anbieter an den Portfoliomanager oder an den Finanzberater für ein bestimmtes Finanzprodukt ausgezahlt werden, wenn dieses einem Kunden verkauft wird. So soll nach Meinung der Behörde in Brüssel sichergestellt werden, dass die Berater ihren Kunden nicht nur Produkte verkaufen, weil sie an ihnen verdienen. Die Berater sollten sich an den Interessen ihrer Kunden orientieren und unabhängig sein. So der Vorschlag der Kommission. Man möchte aus der internationalen Finanzkrise lernen Barnier weiter: „Die Krise hat uns unerbittlich vor Augen geführt, wie komplex und undurchsichtig bestimmte Aktivitäten und Produkte geworden sind”. Daher soll sein Vorhaben nun vom Europa-Parlament und von den EU-Ländern beraten werden. Dieser Vorschlag soll vor allem als positives Signal gewertet werden, dass man aus der internationalen Finanzkrise

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Das Zaubermittel Eurobonds?

Ausgestellt am 9. September 2011, vom in Blog.

Immer wieder hört man in den Medien das Wort Eurobonds. Was verbirgt sich denn dahinter? Und was bedeuten sie für die EU? Unter Eurobonds versteht man zuerst einmal gemeinsame Staatsanleihen für alle Länder, die der Eurozone angehören. Auf diese Weise gestärkt, könnte man nach der Anleihenausgabe wieder gestärkt auf den Finanzmärkten auftreten und somit die Währung Euro wieder etwas stabilisieren. Pro und Kontra Eurobonds Allerdings wird um das Pro und Kontra der Eurobonds noch kräftig diskutiert. Für viele Gegner handelt es sich bei den Eurobonds um einen teuren Spaß, der Länder wie Deutschland, die finanziell noch relativ gut gestellt sind, mit in den Schuldenstrudel nach unten ziehen könnten. Aktuell ist ja Griechenland einer der verschuldeten Staaten, um die derzeit hitzige Diskussionen geführt werden. Aber es gibt noch mehrere Länder in der Währungsunion, die finanziell nicht so stabil agieren können. Die Befürworter der Eurobonds sehen dagegen eine Chance für die europäische Wirtschaft und die gemeinsame Währung. Wertlose europäische Staatsanleihen? Nach Ansicht der US-Rating-Agenturen dürften die europäischen Staatsanleihen wohl nicht mehr allzu viel Wert besitzen. Doch trotz dieser Tatsache könnten diese Anleihen auch der Stabilisierung der europäischen Währung dienen. Dem stellen die Gegner wieder die hohen Kosten entgegen. Letztendlich muss allerdings eine

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