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BGH urteilt – das Benachrichtigungsentgelt ist bei Nichteinlösung von Lastschriften unzulässig

Ausgestellt am 29. Mai 2012, vom in Blog.

Das Wichtigste zuerst: Der BGH (Bundesgerichtshof) sieht es in seinem Urteil vom 22.05.2012 als unzulässig an, wenn Banken und Sparkassen für die Unterrichtung über eine nicht eingelöste Einzugsermächtigung / Lastschrift ein Entgelt erhebt. Was bedeutet dies für den Bankkunden Das bedeutet, dass Banken und Sparkassen kein Geld verlangen dürfen, wenn sie Verbraucher bzw. Bankkunden in Kenntnis setzt, dass eine bestimmte Lastschrift von dessen Girokonto (evtl. mangels Deckung) nicht entsprechend eingelöst werden konnte. Die Richter urteilten, dass es für dieses Entgelt keine entsprechende gesetzliche Grundlage geben würde. Aber: Gleichzeitig wies der BGH aber auch auf die bevorstehenden Änderungen der AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) der Banken und Sparkassen hin. Demnach könnte in Zukunft eine Einzugsermächtigung eine Weisung an die eigene Bank darstellen. In diesem Fall dürfte nach Auffassung des BGH wieder ein angemessenes Entgelt vereinbart werden. Die entsprechenden Änderungen sollen allem Anschein nach und nach derzeitiger Sachlage am 09. Juli in Kraft treten. Quelle: Bundesgerichtshof Urteil (BGH XI ZR 290/11)

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Der Girokonto-Wechsel soll vereinfacht werden – ein EU Gesetzentwurf ist geplant

Ausgestellt am 22. März 2012, vom in Blog.

Nach Aussagen der Verantwortlichen in der EU sind die Gebühren für die Girokonten häufig recht hoch. Daher soll ein wenig Transparenz in den Gebührendschungel gebracht werden. Hierfür hat sich Michel Barnier, EU-Binnenmarktkommissar, ausgesprochen und möchte diesbezüglich bis zum Ende des Jahres 2012 einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen. Leider hätten die Banken auch auf ausdrücklichen Wunsch der EU nicht freiwillig für mehr Transparenz gesorgt. Daher wäre dieser Schritt nun notwendig. Nach Worten von Michel Barnier soll jeder EU-Verbraucher das Recht haben, ein Girokonto zu besitzen. Außerdem soll ein Wechsel des Girokontos erleichtert werden. Doch hier ergeben sich schon die ersten Probleme. Denn viele Kunden scheuen den Wechsel, ihnen ist die Abwicklung zu kompliziert und auch die Dauer für den Wechselvorgang ist für viele Girokontoinhaber mitunter ein Problem. Das Basiskonto ist im Gespräch Barnier führte weiterhin auf, dass jeder Verbraucher in den EU-Staaten die Möglichkeit erhalten soll, mittels eines sogenannten Basiskontos Überweisungen zu tätigen und auch Zahlungen entgegenzunehmen. Auch eine Geldabhebung soll auf diese Weise für jeden möglich sein. Hierfür dürften keine Gebühren erhoben werden, und wenn doch, dann in einem vernünftigen Rahmen. Deutsche Verbraucherschützer fühlen sich bestätigt Verbraucherschützer in Deutschland begrüßen diese Forderung und halten diesen Schritt des EU Kommissars für notwendig

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Einheitliche Gebühren für Abhebung am Bankautomaten

Ausgestellt am 18. März 2011, vom in Blog.

Nach einem mehrere Monate andauernden Streit zwischen den Banken und Sparkassen über die Gebührenerhebung für Bargeldabhebungen an fremden Geldautomaten, gab es nun endlich eine Lösung. Dies gab der ZKA, der zentrale Kreditausschuss bekannt und die Banken kommen damit einer gesetzlichen Regelung vor. Diese gesetzliche Variante wurde den Banken im Falle eines andauernden Streites von der Verbraucherschutzministerin Aigner zuvor angedroht und hat damit seine Wirkung nicht verfehlt. Sogar das Bundeskartellamt wurde wegen des Streites um die hohen Gebühren an Fremdautomaten hellhörig und hatte sich ebenfalls mit diesem Thema befasst. Gebühren werden nun angezeigt Nach langen und zähen Verhandlungen hatte sich die deutsche Kreditwirtschaft endlich auf eine einheitliche und vor allen Dingen auch kundenfreundliche Lösung geeinigt. Nach Mitteilung der ZKA wird im Rahmen von Abhebungen im Deutschen Geldautomaten-System ein einfaches und direktes Kundenentgelt eingeführt und als Ausgleich dafür auf Entgelte im Interbankgeschäft verzichtet. Die Regelung sieht nun vor, dass dem Kunden vor dem Geldabheben angezeigt wird, wie hoch die Gebühr für die Abhebung ist. Dem Kunden wird somit die Möglichkeit gegeben, die Aktion abzubrechen wenn ihm die Gebühr zu hoch ist und sich einen Automaten zu suchen, der günstigere Konditionen bietet. Endlich eine Regelung im Sinne des Kunden Nach der Einigung hatte

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Mastercard erhöht die Gebühren beim Abheben

Ausgestellt am 10. Juli 2009, vom in Blog.

Das Kreditkartenunternehmen Mastercard welches zu den weltweit größten Kreditkartenorganisationen gehört, wird das Abheben mit einer Kreditkarte an einem herkömmlichen Bank Automaten teurer machen. Die herkömmlichen Kosten bzw. Gebühren für den Einsatz einer Mastercard an einem Automaten, wird statt 1,20 Euro bald 1,70 EUR kosten. MasterCard International hat diesen Endschluss festgemacht und wird die Gebührenerhöhung Mitte August durchsetzen. Banken müssen damit mit höheren Kosten rechnen wenn Kunden mit einer Mastercard am Bankautomaten bei einer fremden Bank Geld abheben. Kreditinstitute haben damit einen weiteren Druck auf Ihre Angebote, die man zu genüge bei Direktbanken findet: „Kostenloses Girokonto“. Zu viele Banken boten ein kostenloses Girokonto ihren Neukunden an und brachten damit andere Kreditinstitute mit ihren bisherigen hohen Konto-Gebühren ins Hintertreffen. Direktbanken wie 1822direkt Bank oder die Hamburger Netbank zeigen sich dennoch nicht beeindruckt von der Erhöhung und werden ihr Konto- und Kreditkarten-Angebot beibehalten. Ein Sprecher der 1822direkt, sagte zur Zeitung Welt (Mastercard erhöht Gebühren an Geldautomaten): „Wir planen keine Änderung unseres Preismodells“. Die Preisstruktur zeigte sich auch schon vor einiger zeit bei der typischen EC-Karte. Das Abheben bei anderen fremden Bank kostet durchschnittlich im Inland 4,50 Euro und im Ausland sogar bis zu 20 Euro. Die Gebührenanhebung geht für Mastercard-Kunden weiter, bereits im

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