Goldpreis steigt – Spannung vor dem EU-Gipfel

Um stolze 23,00 Dollar stieg heute der Preis für die Feinunze Gold. Beim Handelsschluss notierte der Wert bei 1.723,40 Dollar. Nach Meinung der Händler liege der Anstieg mit den zähen Verhandlungen auf dem EU-Gipfel zusammen.

Den Berichten zufolge seien die Verhandlungen zwischen den Banken und der EU sehr festgefahren, eine Lösung derzeit noch nicht in Sicht.

In den kommenden Wochen und Monaten wird sich das Schicksal Europas entscheiden. Daher setzen wohl viele Anleger ihr Geld in Form von Goldkäufen fest. Es wird als sichere Anlage auch so schnell nicht abgelöst werden.

Auch der Silberpreis kann vom Boom auf Edelmetalle profitieren. So stieg der Preis für Silber auf 33,27 Dollar, was einen Anstieg von 22 Cent bedeutete.

Unbekannte europäische Notenbank verkauft große Goldmenge

Wie jetzt bekannt wurde, hat eine Zentralbank aus der europäischen Zone bereits in den vergangenen Wochen eine große Menge an Gold verkauft. Nach Auskunft der EZB habe diese einzelne Bank insgesamt Gold im Wert von 181 Millionen Euro verkauft und damit in Umlauf gebracht. Natürlich wurde hier kein Name genannt.

Die Größenordnung ist schon beeindruckend

Doch es ist ungewöhnlich, da Banken ihr Gold meist nur in niedrigen Bereichen von allenfalls einstelligen Millionenbeträgen verkaufen. Auch der Rohstoffexperte der Commerzbank Eugen Weinberg bezeichnete dieses Geschäft als sehr ungewöhnlich. Legt man den aktuellen Goldpreis zugrunde, dürfte es sich beim Verkauf in dieser Größenordnung um rund 4 Tonnen Gold gehandelt haben.

Verkäufe sind im Moment eher selten

Der Verkauf ist auch deswegen ungewöhnlich, weil gerade Notenbanken in der letzten Zeit eher als Goldkäufer von sich reden machten. Goldbestände zählen nämlich als Teil der benötigten Reserven, die Zentralbanken der Eurozone benötigen. Zum Vergleich: Deutschland ist im Besitz von derzeit rund 3.400 Tonnen Goldreserven. Selbst Griechenland verfügt noch über Reserven, die etwa 111 Tonnen betragen.

Der Goldpreis sinkt derzeit

Während in den letzten Wochen der Goldpreis explosionsartig gestiegen ist, musste auch heute wieder ein Fall nach unten festgestellt werden. Nach stand vom heutigen Dienstag lag der Preis für eine Feinunze (31 Gramm) bei 1.665,59 Dollar. Das bedeutete ein Minus von 8,94 Dollar.

Einbruch beim Goldpreis – Ist der Aufstieg gestoppt?

Nachdem der Goldpreis bereits seit Monaten in schwindelerregende Höhen geklettert ist, konnte am Freitag erstmalig wieder ein Einbruch verzeichnet werden. Auch wenn schon prognostiziert wurde, dass der Goldpreis bis in die Regionen von 3.000 Dollar steigen soll, scheint der Aufwärtstrend erst einmal gestoppt worden zu sein.

Der letzte Stand war beim Verfassen dieses Artikels 1.657 Dollar für eine Feinunze Gold. Das bedeutete ein Minus von über 4,50 %, sprich rund 78 Dollar im Vergleich zum Vortag.

Ruhe bewahren und abwarten!?

Natürlich muss man derzeit nicht gleich in Panik geraten, der Wert des Goldes wird im Vergleich zu anderen Anlagemöglichkeiten wohl weiterhin bestehen bleiben. Allerdings werden die Gewinne bzw. die Kurssprünge nach oben nicht mehr in der Form, wie man sie in den letzten Wochen gewohnt war, ausfallen.

Doch diese Tatsache wird viele nicht davon abhalten, auch weiterhin sein Geld in Gold anzulegen.

Wie wird sich der Goldpreis entwickeln?

Man darf gespannt sein, wohin die Reise des Goldpreises in den nächsten Wochen geht. Hier heißt es, wie bei allen anderen Anlageformen auch weiterhin – Ruhe bewahren und die Entwicklungen mit Spannung verfolgen.

Der Euro in der Krise – welche Anlageform ist im Moment denn wirklich noch sicher?

Die derzeit herrschende Eurofinanzkrise hat mittlerweile auch Deutschland in ihren Bann gezogen. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht mit negativen Nachrichten aus der Finanzwelt zu rechnen ist. Noch scheint die deutsche Konjunktur einen Aufschwung zu erleben. Doch wie lang kann dies noch anhalten?

Schon jetzt haben die Banken nicht mehr genug Geld zur Verfügung, um Kredite aufzunehmen oder zu vergeben. Erst letzte Woche wurde der Leitzins erhöht. Es befindet sich teilweise alles in einer abwartenden Position. Selbst viele Sparer machen sich jetzt schon Gedanken um ihr angelegtes Geld, ihre Altersvorsorge und um ihre Notgroschen. Neben der Krise hier in Europa blickt man ebenfalls gebannt in die USA, die finanziell im Moment sehr angeschlagen sind und die Märkte entsprechend darauf reagieren. Der DAX sinkt durch die schwachen US-Märkte, ebenso die Werte des Euros. Es scheint hier eine Kettenreaktion ausgelöst zu werden.

Was sollen die Anleger nun mit ihrem Geld machen?

Derzeit nutzen viele Sparer die unterschiedlichsten Möglichkeiten ihr Geld sicher anzulegen. Doch die Sicherheit schwindet mit jeder neuen Meldung. Ob in Gold, Immobilien, Devisenhandel, auf Geldkonten oder in Aktien. Hier kann und konnte man relativ gut streuen und sich gegen einen sogenannten Totalausfall im weitesten Sinn schützen. Doch welche Anlageform nun wirklich sicher ist, kann einem derzeit wohl niemand beantworten. Was passiert, wenn der Finanzmarkt weiter bröckelt? Wie kann man sein Geld retten und was behält unter Umständen auch danach noch seinen Wert?

Experten raten zu einer Anlage in Devisen

Dabei sollte man sich aber nicht mehr auf den Euro oder aber den US-Dollar stürzen, sondern eher in andere Devisen investieren. Sehr hoch im Kurs steht hier beispielsweise die Schweiz – denn die Schweizer Franken gelten derzeit als relativ sicher. Doch es empfiehlt sich jeweils nur einen Teil anzulegen, um das Risiko auch weiterhin zu minimieren bzw. zu streuen.

Viele Anleger vertrauen ebenfalls auf den Erwerb von Immobilien

Hier verspricht man sich zumindest einen gewissen Wert, den man auch sehen kann. Der Verkehrswert ist ja immer vorhanden. Ein weiterer Vorteil ist hier die Altersvorsorge, denn in seiner eigenen Immobilie kann man später einmal selbst wohnen und spart an unnötigen Mietausgaben, die eine schmale Rente vielleicht zusätzlich belasten würden.

Gold kaufen oder in Aktien investieren?

Neben Edelmetallen, hier besonders Gold schwören viele auch noch auf den Kauf von Aktien. Aber man sollte sich bei der Auswahl bereits vorher einen genauen Überblick verschaffen und sich für Firmen und Unternehmen entscheiden, die fest verankert sind, gesichert aus der Krise gehen können und nicht im Strudel untergehen. Das Gleiche gilt im Übrigen für den Kauf von Bankaktien. Gerade am Beispiel der Commerzbank ist derzeit ersichtlich, dass Spekulationen derzeit sehr gefährlich werden können, wenn die Kurse sinken.

Gezielte Empfehlungen sind bei der Geldanlage derzeit eher schwierig auszusprechen

Abschließend kann man derzeit keinen Tipp geben, wie man sein Geld am besten anlegen sollte. Da heißt es wohl in erster Linie einmal abwarten und sein Geld kurzfristig mit attraktiven Zinsen auf einem Tagesgeld-Konto anzulegen, um dann die richtige Entscheidung zu treffen, wenn man absehen kann, wohin die Krise führt.

Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten und den aktuellen Markt gezielt zu beobachten und dann das Beste aus seinen Ersparnissen herauszuholen.

Ist Gold als Anlageform sicher?

Wer die aktuellen Nachrichten verfolgt, der wird sich aufgrund der angespannten Situationen auf dem Weltmarkt und die immer weiter voranschreitende Euro-Krise sicherlich Gedanken um sein Vermögen machen.

Niedrige Zinsen, Verwirrung auf den Aktienmärkten oder die Steigerung der Lebenshaltungskosten tragen nicht gerade dazu bei, sein Geld auszugeben oder in langfristige Projekte zu investieren.

Kann Gold eine alternative Anlageform sein?

Gold gilt seit jeher im Vergleich zu Fonds oder Aktien als gemeinhin relativ sicher. Hier wirken sich die üblichen Schwankungen, die auf den Finanzmärkten vorherrschen, nicht unmittelbar aus. Was aber nicht bedeutet, dass der Goldpreis immer stabil ist. Gerade jetzt steigt der Goldpreis enorm und es scheint nach oben hin noch Luft zu geben.

Das gleiche gilt im Übrigen auch für alle anderen Edelmetalle, wie beispielsweise Silber. Doch dies kann sich mittelfristig auch wieder ändern. Daher sollte man in Gold nur investieren, wenn das Geld nicht kurzfristig einmal benötigt wird. Denn dann muss man bei einem Verkauf nicht warten, bis der Goldpreis wieder angestiegen ist, um mögliche Verluste auszugleichen.

Es gab Zeiten, da war das Edelmetall Gold auf dem Markt sehr rar

Teilweise war der Markt leer gefegt und man musste Wochen oder Monate warten, bis es wieder verfügbar war. Gerade jetzt, in Zeiten der Finanzkrise scheint Gold in der Gunst er Anleger eine sehr gefragte Geldanlageform zu sein.

Der Vorteil: Die Banken oder der Staat im Allgemeinen haben keinen Einfluss auf die Höhe des Goldpreises, denn dieser unterliegt keiner Inflation.

Es gibt auf dem Markt verschiedene Möglichkeiten, sein Geld in Form von Gold anzulegen. Alle haben ihre Eigenheiten und unterliegen einem gewissen Risiko, das einmal höher, einmal niedriger zu bewerten ist. Welches Risiko eingegangen werden soll, muss jeder Einzelne für sich selbst entscheiden.

Allerdings ist es nicht verkehrt, sich diese Anlageform einmal genauer anzusehen und sie als Alternative zu den herkömmlichen Anlageformen im Auge zu behalten.

Die unterschiedlichen Möglichkeiten sein Geld in Gold anzulegen.

Warum in Silber die Zukunft steckt

Im Gegensatz zu Gold, welches für Luxus steht, wurde mit Silber in der Vergangenheit der Lebensstandard erhalten. Warum sollte es also in Zukunft nicht auch so sein? Das Gold des großen Mannes ist das Silber des kleinen Mannes. Gold ist in schlechten Zeiten ein „Heilbringer“ und Silber eher für „Denker“ mit Weitblick gedacht.

1971 wurde der tiefste Silberpreis erreicht. Dieser lag bei 1,28 Dollar. Der höchste Kurs der je erreicht wurde liegt lange zurück. Man muß hier in das Jahr 1477 zurückgehen. Ein Preis für Silber in Höhe von 806 Dollar wurde damals markiert. Man kann sich unschwer ausmalen, welcher Preis heute inflationsbereinigt zu Buche stehen müsste, sofern man die Preise vergleichen würde. Aber lassen wir das lieber.

Nachfolgend möchte ich ein paar Gründe aufzeigen, warum man anstatt des Goldes in Silber in Form von Silberbarren oder Silbermünzen investieren sollte. Weiterlesen