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Eurokrise – wie sicher ist das angelegte Geld bei ausländischen Banken?

Ausgestellt am 18. Juni 2012, vom in Blog.

Die Eurokrise verunsichert die Finanzmärkte ebenso wie die Anleger in Deutschland. Derzeit weiß man noch nicht, wie sich die Krise in Europa letztendlich auswirken wird und ob man mit Verlusten oder Abstrichen rechnen muss. Länder wie Griechenland, aber auch Spanien haben derzeit mit finanziellen Problemen zu kämpfen, deren Auswirkungen sich noch nicht abschätzen lassen. Selbst Italiens Wirtschaft wird derzeit stark gebeutelt. Anlage von Festgeld oder Tagesgeld Besonders im Fokus liegt für den Sparer natürlich die Anlage von Festgeld und Tagesgeld. Hier sollte man bei den Verträgen besonders auf das Kleingedruckte achten. Möchte man ein Festgeld- oder Tagesgeldkonto, oft in Verbindung mit einem Girokonto, eröffnen, dann sollte man die vereinbarte und gesetzlich verankerte Einlagensicherung der Bankinstitute genau überprüfen. Als derzeit sicher gelten neben deutschen Banken auch die in Großbritannien, Österreich oder in den Niederlanden. Ausländische Bankinstitute werben mit einer sehr hohen Verzinsung Gerade Banken, die ihren Sitz im europäischen Ausland haben, sind im deutschen Bankensektor sehr aktiv und werben im Vergleich zu deutschen Instituten mit einer sehr hohen Verzinsung. Als Beispiele sollen hier MoneYou (niederländisches Tochterunternehmen von ABN-AMRO), die VTB Direktbank aus Österreich oder aber die Bank of Scotland genannt werden, die sicherlich vielen bekannt ist. Diese gelten derzeit als relativ

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Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou gewinnt die Vertrauensabstimmung

Ausgestellt am 5. November 2011, vom in Blog.

Die Entscheidung ist gefallen. Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou hat soeben die Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament für sich entscheiden können. Allerdings stellt sich weiterhin die Frage, ob sich der Politiker trotz des Sieges in seinem Amt halten kann. In seiner Erklärung, die Bestandteil der Debatte war, die der Abstimmung vorausging, teilte der Minister mit, dass er auch zu einem Rückzug von seinem Posten bereit wäre. Er wäre zu Gesprächen bereit, wenn es um die Neugestaltung einer neuen Regierung ginge. Allerdings stünde die Koalition in einer Übergangsregierung nur zur Verfügung, wenn der Regierungschef zurücktreten würde. Aufgabe der Übergangsregierung wäre es, das internationale Sparprogramm sicherzustellen, sowie die dann notwendigen vorgezogenen Neuwahlen vorzubereiten.

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Vertrauensfrage in Griechenland – was wird aus Europa?

Ausgestellt am 4. November 2011, vom in Blog.

Heute wird in Griechenland gegen Mitternacht die Vertrauensfrage gestellt. In Athen wird daher gleichzeitig die Weiche für die Zukunft Europas gestellt. Damit könnte der derzeitige griechische Premierminister Giorgos Papandreou gestürzt werden. Doch selbst bei einer Niederlage könnte er wohl auch im Amt bleiben. Auch bei einem Sieg wäre allerdings auch ein Rücktritt möglich. Allerdings könnte er dann auch die Verhandlungen, die für eine Übergangsregierung notwendig ist. Man sieht es stehen ihm sehr viele Optionen offen. Die Übergangsregierung soll über die Hilfspakete entscheiden Die Übergangsregierung könne dann die notwendigen Voraussetzungen für die dringend benötigten milliardenhohen Hilfspakete erfüllen und damit auch das Vertrauen der weltweiten Geldgeber wieder zurückgewinnen. Dies wurde ja in den letzten Tagen sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders die Finanzmärkte reagierten hier sehr heftig. Die Opposition fordert geschlossen den Rücktritt von Papandreou Die Opposition hingegen fordert einen sofortigen Rücktritt von Papandreou, um damit einen freien Weg zu vorgezogenen Wahlen zu schaffen. Die Übergangsregierung hätte nur die Aufgabe, schnellstmöglich alles für das Hilfsprogramm zu veranlassen. Es herrscht in Griechenland keine Einigkeit und man kann von einem gewissen Chaos sprechen. Direkt vor dem Parlament sind die ersten Demonstranten angekommen. Die Abstimmung beginnt gegen Mitternacht Die ganze Welt blickt am heutigen Abend

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Griechische Turbulenzen kurz vor dem G20-Gipfel

Ausgestellt am 3. November 2011, vom in Blog.

Die Euro-Schuldenkrise spitzt sich erneut zu und überschattet das G 20-Gipfeltreffen im französischen Cannes. Auf diesem Gipfeltreffen sich die 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte, um über verschiedene Themen zu beraten. Allerdings wird dieses Treffen von der griechischen Entscheidung für ein Referendum überschattet, das doch europaweit für Besorgnis sorgt. Daher wurde der griechische Premierminister Giorgos Papandreou von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Cannes berufen, um über diese Angelegenheit zu beraten. Merkel ist der Meinung, dass das auf dem Eurogipfel vereinbarte Programm umgesetzt werden müsse Auch EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde und Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nahmen an dem Krisengespräch teil. Erst in der letzten Woche haben sich die Eurostaaten bei einem nächtlichen Gesprächsmarathon darauf geeinigt, das zweite Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden für Griechenland zu genehmigen. Hierüber möchte aber der griechische Premierminister sein Volk entscheiden lassen, da hierfür umfangreiche Sparmaßnahmen für das Volk notwendig werden. Sollte die griechische Bevölkerung gegen das Sparpaket sein, dann gehen Beobachter davon aus, dass Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden wird. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso forderte gestern die griechische Regierung auf, der Bevölkerung klarzumachen, dass ein nationaler Schulterschluss dringen notwendig wäre. Papandreou beschwichtigt

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Griechenlands Premierminister Papandreou kündigt Referendum an

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou möchte über das neue milliardenschwere internationale Hilfspaket mit einem Referendum das griechische Volk abstimmen lassen. Grund für die Abstimmung war ein Umfrage unter der griechischen Bevölkerung. Dabei hatte die Mehrheit der Griechen die Beschlüsse auf dem am letzten Mittwoch abgehaltenen EU-Gipfel als negativ gewertet. Das griechische Volk darf entscheiden Bei dieser Volksabstimmung sollen die Bürger befragt werden, ob sie den internationalen Hilfen zustimmen oder eben nicht. Dies gab Papandreou auf einer Sitzung seiner sozialistischen Fraktion am Montagabend in Athen bekannt. Das wäre ein Akt der Demokratie. Das Ergebnis würde damit auch „bindend“ sein. Man vermutet, dass der griechische Premierminister auch gleichzeitig die Vertrauensfrage stellen wird. Konsequenzen aus der Abstimmung sind noch unklar Wenn sich die griechische Bevölkerung für ein Nein ausspricht, dann ist derzeit noch unklar, welche Konsequenzen dies für die Maßnahmen gegen die derzeitige Schuldenkrise hätte. Hintergrund Die 17 Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone haben erst in der letzten Woche für Griechenland ein 100 Milliarden Euro-Paket bis 2014 beschlossen. Banken, Versicherungen und private Gläubiger verzichten zudem noch auf die Hälfte, also 50 %  der griechischen Forderungen. Im Juli waren es nur 21 %. Zum Jahresbeginn 2012 sollen dafür alte griechische Staatsanleihen gegen neue

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Euro-Krise – welche Auswirkung hat dies auf die Kleinanleger?

Ausgestellt am 31. Oktober 2011, vom in Blog.

Man liest es täglich in der Zeitung – die Finanzkrise mit allen ihren Auswirkungen bestimmen derzeit die Medien allerorts. Da wird mit Zahlen jongliert, die sich ein Normalsterblicher nicht einmal vorstellen kann. Selbst in den Medien werden aus Milliarden schon einmal Millionen und umgekehrt. Doch was bedeutet die Finanzkrise für den Kleinanleger eigentlich? Gerade noch in den vergangenen Sommermonaten wurden einem als Anleger häufig griechische Staatsanleihen angeboten. Aufgrund der kurzen Laufzeiten und der hohen Zinsen haben gerade spekulative Anleger viele dieser Staatsanleihen erworben. Nach Aussage von Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, müssen die Anleger allerdings noch keinen Verlust befürchten. Da es sich bei den Abschreibungen der Banken um einen freiwilligen Verzicht handelt, wären die privaten Anleger nicht automatisch davon betroffen. Es handelt sich um eine freiwillige Leistung Der gleichen Meinung ist auch Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Es handelt sich bei oben genannter Vereinbarung um eine freiwillige. Daher kann nur jemand mit einbezogen werden, wer sich dazu bereit erklärt hat. Das wären in diesem Fall die großen Banken und Versicherungen. Verwalter von Rentenfonds sind meist Fondsgesellschaften, haben ihre griechischen Staatsanleihen bisher auch schon mit ihrem niedrigen Marktwert (unter 50 %) bewertet. Daher sind keine weiteren Verluste zu

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Deutschland hat nun über 55 Milliarden Euro weniger Schulden

Ausgestellt am 29. Oktober 2011, vom in Blog.

Unerwarteter Geldsegen für die Bundesrepublik Deutschland – denn die Bilanzexperten der HRE (Hypo Real Estate) haben sich um die schlappe Summe von 55,5 Milliarden Euro verrechnet. Somit sinkt Deutschlands Schuldenberg genau um diese Summe. Die Band Bank der HRE, die unter dem Namen FMS Wertmanagement auftritt, gab an, dass sich im letzen Halbjahresbericht die Verbindlichkeiten reduziert hätten. Die Korrekturen erfolgten bereits rückwirkend Es wurde bereits rückwirkend die Bilanz für das Jahr 2010 korrigiert und dabei wurden 24,5 Milliarden Euro weniger Schulden angegeben als bisher angegeben. In der Bilanz für das Jahr 2011 sind es noch einmal 31 Milliarden. Während im Jahr 2010 die HRE insgesamt 216,5 Milliarden Euro zu den Staatsschulden beigetragen hatte, wären es im Jahr 2011 nach vorläufigen Schätzungen nur noch knapp 161 Milliarden Euro. Dies mache eine Differenz von 55,5 Milliarden Euro. Die Behörden in Brüssel wurden bereits informiert Da auch die Verbindlichkeiten der HRE Bad Bank FMS nach EU-Vertrag bei der Berechnung der Staatsschulden mit einfließen, wurden die überarbeiteten Zahlen der FMS für das Jahr 2010 sofort an Eurostat in Brüssel gemeldet. Bei Eurostat handelt es sich um eine EU-Statistik-Behörde, die regelmäßig neue Übersichten über die Defizite und Schulden der einzelnen Mitgliedsstaaten veröffentlicht. Hier wurde auch

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Zypern wird von S & P abgestraft

Ausgestellt am 28. Oktober 2011, vom in Blog.

Die US-Rating-Agentur Standard & Poor’s (S & P) hat die Kreditwürdigkeit von Zypern gesenkt. Dies geschah nach dem von der EU beschlossenen Schuldenschnitt Griechenlands in dieser Woche. Auch Zypern gehört zur Eurozone und die Kreditwürdigkeit wurden von BBB+ auf BBB verringert. Man geht davon aus, dass auch Zyperns Banken durch den Schuldenschnitt schwere Verluste erleiden. Daher müsste auch hier das Kapital der Banken erhöht werden oder alternativ der Staat einspringen. Die Abstufung muss noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein, denn die Ratingagentur sieht den Ausblick auf die Zukunft Zyperns eher negativ.

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Die Banken fordern weitere Reformschritte durch die Politik

Ausgestellt am 27. Oktober 2011, vom in Blog.

Schon im Juli hatte man sich darauf geeinigt, dass sich Banken und Versicherungen mit einem Schuldenschnitt von 21 % an dem Hilfspaket für Griechenland beteiligen sollen. Allerdings wurde diese Berechnung durch die sehr schlechte wirtschaftliche Lage Griechenlands schnell über Bord geworfen. Neue Berechnungen zeigen, wie schlecht die Prognosen in Wirklichkeit sind. So benötigt das Land Griechenland bis zum Jahr 2020 etwa 252 Milliarden Euro. Der Rettungsschirm als Teilkaskoversicherung Durch die Einigungen auf dem EU-Gipfel ist es ja nun möglich die Mittel aus dem Rettungsfonds auf rund 1 Billionen Euro zu erhöhen. Derzeit stehen ja nur 440 Milliarden Euro zur Verfügung. Doch die Erhöhung könnte eben nun durch die Hebelung herbeigeführt werden. Allerdings besteht auch hierbei die Gefahr, dass sich das Verlustrisiko stark erhöht, sollten Staaten von der Pleite bedroht sein. Der EFSF wird allerdings nur einen Teil des Risikos bei einem Zahlungsausfall übernehmen. Man spricht von einer sogenannten Teilkaskoversicherung, sollten Staaten mit Schulden neue Staatsanleihen ausgeben. Die Banken müssen ihre Eigenkapitalquote auf 9 % erhöhen Zuvor hatte man sich ja auf dem EU-Gipfel über eine Bankenkapitalisierung verständigt. Als Datum wurde der 30.06.2012 genannt. Bis zu diesem Tag müssen die Banken ihre Kernkapitalquote auf 9 % Angehoben haben. Allenfalls würden gerade

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Es ist vollbracht – umfassendes Maßnahmenpaket auf dem EU-Gipfel beschlossen

Ausgestellt am 27. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Verhandlungen dauerten bis tief in die Nacht hinein, aber nun scheint man sich auf eine Linie geeinigt zu haben. Ein umfassendes Maßnahmenpaket wurde nun auf den Weg gebracht. So erhält Griechenland teilweise seine Schulden erlassen. Es ist die Rede von rund 50 %, auf die Banken, Versicherungen sowie private Anleger verzichten sollen. Die Schlagkraft des EFSF-Rettungsschirms wird auf 1 Billionen Euro gehebelt Gleichzeitig beschlossen die 17 Euro-Staaten auch, dass der EFSF-Rettungsschirm auf eine Schlagkraft von 1 Billionen Euro erhöht wird. Des weiteren müssen führende Banken weltweit mehr Kapital besorgen. Es ginge hierbei um knapp 106 Milliarden Euro. Denn nur so ist es laut der EBA (Europäische Bankenaufsicht) möglich, den Schuldenerlass einigermaßen zu verkraften. Die Verhandlungen mit den Banken gestalteten sich nach Informationen mehr als schwierig. Erst nach dem Eingreifen von Merkel, Sarkozy sowie Jean-Claude Juncker konnte eine Wende erreicht werden und die Banken zum Einlenken bewegt werden. Die Schuldenlast Griechenlands war nicht mehr tragbar Die Schuldenlast Griechenlands war nicht mehr tragbar. Nach neusten Erkenntnissen wird Griechenland im Jahr 2012 auf eine Staatsverschuldung von etwa 170 % der Wirtschaftsleistung kommen. Da ist im europäischen Raum ein Rekord. Wenn eine Regierung funktioniert, dann wäre allenfalls ein Wert von 120 % tragfähig.

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