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Entscheidung des BGH zum Thema Haftung – nicht für Kunden der ING-DiBa

Ausgestellt am 10. Mai 2012, vom in Blog.

Erst vor Kurzem haben wir über das Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) berichtet, bei dem es um die Haftung der Kunden bei Betrugsdelikten im Bereich Online-Banking ging. Somit war im konkreten Fall der Bankkunde selbst Schuld und er blieb auf seinem „Schaden“ in Höhe von 5.000 Euro sitzen, da er seine TAN-Nummern in eine fremde Bankseite eingetippt hatte. ING-DiBa übernimmt die Haftung für seine Kunden Bei der ING-DiBa ist das anders geregelt, denn das Unternehmen gibt seinen Kunden das so genannte „ING-DiBa – Versprechen“ und befreit die Nutzer des Online-Bankings von der Haftung bei einem Schaden, der bei so einem Online-Betrug entstehen kann. Sprich dann, wenn die Zugangsdaten von Dritten für das Internet-Banking missbraucht werden. Auf eine Überprüfung, ob eventuell der Kunde ein Mitverschulden trifft, wird verzichtet. Allerdings müssen für die Übernahme des entstandenen Schadens einige Auflagen erfüllt werden: Die ING-DiBa muss vom Kunden unverzüglich über den Phishing-Versuch bzw. Pharming-Angriff informiert werden. Des Weiteren muss der geschädigte Kunde bei der Polizei eine Betrugsanzeige erstatten. Nur so schützt sich die Bank selbst vor einem eventuellen Missbrauch ab. Wichtig auch: Die benötigten mTAN oder iTAN-Nummern dürften nicht mit dem gleichen Handy oder PC empfangen oder gespeichert worden sein, mit dem der Kunde sein

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Haftung beim Onlinebanking – Kunden haften laut BGH für leichtfertige Fehler

Ausgestellt am 24. April 2012, vom in Blog.

Mit Spannung wurde heute das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) bezüglich der Haftung bei Onlinebanking erwartet. Im konkreten Fall klagte ein geprellter Bankkunde, von dessen Konto Betrüger rund 5.000 Euro ergaunert hatten. Der Kunde wurde auf eine fremde Bankseite gelotst und wurde aufgefordert, dort 10 Transaktionsnummern (TAN) einzugeben. Dies ist eine beliebte Methode, um an Kontodaten zu gelangen. Mit diesen preisgegebenen Daten war es den Betrügern möglich, die 5.000 Euro auf ein Konto in Griechenland zu überweisen. Wie entschied der BGH? Der BGH kam am heutigen Dienstag zu der Entscheidung, dass Bankkunden den Schaden tragen müssen, wenn sie leichtfertig mit ihren TAN-Nummern (Transaktionsnummern) umgehen und ihnen dann Gelder vom Konto abgezogen werden. Damit scheiterte der Bankkunde mit seiner Klage vor dem BGH. (Az: XI ZR 96/11) Die Internetkriminalität nimmt weiter zu Pharming-Attacken werden immer häufiger. Bei dieser Phishing-Methode werden wie im o. g. Fall Bankkunden per Email aufgefordert, auf Internetseiten, die den Bankseiten meist recht ähnlich sind, ihre persönlichen Daten und / oder Zugangsdaten sowie Geheimnummern einzutragen. Die Banken machen allerdings darauf aufmerksam, dass derlei Emails keinesfalls von „echten“ Banken versendet werden und auch keine Mitarbeiter der Bankinstitute berechtigt sind, persönliche Bankdaten abzufragen. Solche Emails sollten einfach gelöscht und die Dateianhänge unter

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