Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein Haus zu kaufen oder aber eine Immobilie zu erwerben, den dürfte diese Nachricht freuen. Die Zinsen für ein gewünschtes Baudarlehen befinden sich derzeit nämlich auf einem Rekordtief, das so noch nie da gewesen ist.
Bei einem Darlehen mit einer Laufzeit bzw. einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren verlangen die Kreditinstitute derzeit im Schnitt nur noch einen Zinssatz von 3,18 %. Dies geht aus einer Berechnung der FMH-Finanzberatung hervor.
Dies ist im Vergleich zum letzten Jahr noch einmal rund 1 Basispunkt weniger. Selbst der Bundesverband deutscher Banken kann dies nur bestätigen. Allerdings steht nach deren Berechnung aus dem September der Zinssatz bei nicht einmal 3,5 %.
Damit wurden die Prognosen vom Jahresbeginn, in denen eine Zinswende vorausgesagt wurde, widerlegt. Damals wurde von vielen Banken und auch von zahlreichen Immobilienmaklern aufgerufen, aufgrund der niedrigen Zinsen in die eigene Immobilie zu investieren.
Doch aufgrund der derzeitigen Finanz- und Schuldenkrise, die für den Zinsverfall verantwortlich ist, war dies von Experten zu erwarten. Die jeweiligen Bauzinsen sind nämlich mit der jeweiligen Rendite von Bundesanleihen gekoppelt.
In nächster Zeit ist auch nicht mit einem Anstieg der Bauzinsen zu rechnen. Daher müssen potenzielle Bauherren und Immobilienkäufer nichts überstürzen. Schließlich ist ein Immobilienerwerb eine langfristige Entscheidung.
Auch wenn die Bauzinsen derzeit niedrig sind, lohnt es sich dennoch auch hier die einzelnen Angebote der Banken miteinander zu vergleichen. Je nach finanziellen Möglichkeiten lohnt sich bei der Kreditaufnahme entweder eine sehr lange Laufzeit zu vereinbaren oder alternativ die Tilgung zu erhöhen, damit die Niedrigzinsphase auch richtig ausgeschöpft werden kann.