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Rezessionsgefahr – der EZB-Schattenrat fordert eine schnelle Zinssenkung

Ausgestellt am 30. Oktober 2011, vom in Blog.

Wie aus einem Bericht hervorgeht, haben sich 12 der 15 Mitglieder des EZB-Schattenrates auf der jüngsten Gremiumssitzung dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) sofort die Leitzinsen senken soll, um der Gefahr einer Rezession vorzubeugen. Sieben der Mitglieder stimmten sogar für eine Senkung auf einen Prozentpunkt. Dies wäre eine Senkung von einem halben Prozentpunkt. Die südländischen Euroländer werden in die Kreditklemme geraten Nach Meinung der Experten werden die höheren Kapitalanforderungen an die Banken, so wie sie auf dem EU-Gipfel beschlossen wurden, zu einer starken Kreditklemme besonders in den Südländern führen. Das kann zu einer Rezession im gesamten Euroraum führen. Ankauf von Staatsanleihen soll fortgesetzt werden Das Programm zum weiteren Ankauf von Staatsanleihen aus den Krisenländern, besonders von Spanien und Italien, soll laut Expertenmeinung allerdings von der EZB unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn auf dem Gipfel die Hebelung des Rettungsschirms beschlossen wurde. Daher müsse die EZB ihre Bereitschaft zum Ankauf dieser Anleihen deutlich signalisieren. Die EZB verfügt über genügend Finanzmittel Schließlich sei die EZB die einzige Institution, die über unbegrenzte Finanzmittel verfüge, so die Europa-Chef-Volkswirtin Elga Bartsch von Morgan Stanley. Die erntete hiermit breite Zustimmung. Denn die meisten der EZB-Schattenräte sind gegenüber der Hebelung des Rettungsschirms eher skeptisch eingestellt. Zweifel, ob

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Griechenland bekommt weitere Milliarden an Hilfszahlungen

Ausgestellt am 22. Oktober 2011, vom in Blog.

Durchatmen heißt es nun für den griechischen Staat. Das Land, das eigentlich kurz vor der Pleite steht, kann mit einer weiteren Hilfszahlung in Höhe von 8 Milliarden Euro rechnen. Am Freitag gaben, nach Auskunft von Diplomaten, die Euro-Minister in Brüssel grünes Licht für die Auszahlung. Dieses Geld stammt noch aus dem allerersten mit 110 Milliarden gefüllten Hilfsprogramm. Der Pleite im November entgangen Ohne diese weitere Finanzspritze hätte dem Land Griechenland im November wohl die Pleite gedroht. Eigentlich wurde bereits Anfang Oktober über diese Finanzmittel beraten, aber da wurde eine Auszahlung verwehrt, weil Griechenland sich nicht an die Sparziele gehalten hatte und diese nicht rechtzeitig umsetzen konnte. Doch inzwischen wurden weitere Sparmaßnahmen angesichts der griechischen Regierung in die Wege geleitet. Positive Zeichen der Sonderprüfer gewertet Die Sonderprüfer waren sich einig, dass Griechenland sich auf einem guten Weg befindet und Fortschritte erkennbar sind. Daher fiel die Empfehlung positiv aus und die Troika, die sich aus den Ministern der EU-Kommission, der EZB und des IWF zusammensetzt, stimmten der Auszahlung daraufhin zu.

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Griechenland und Portugal vermelden für 2010 höhere Staatsdefizite

Ausgestellt am 21. Oktober 2011, vom in Blog.

Es wurden im Jahr 2010 von den Schuldensündern Griechenland und Portugal wohl doch ein höheres Schuldendefizit aufgebaut, als bisher angenommen. Die finanzielle Lage der beiden Länder wurde am Freitag von der Europäischen Statistikbehörde Eurostat noch einmal revidiert. Geht man nach den neuesten Zahlen, dann lag 2010 im Haushalt Griechenlands der Fehlbetrag bei 10,6 % anstatt bei 10,5 % vom Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das Defizit von Portugal liegt sogar bei 9,8 % statt der 9,1 %. Damit haben beide erheblich die 3 % überschritten, die nach dem Maastricht-Vertrag gestattet sind. Ein noch höheres Defizit kann nur noch der Staat Irland aufweisen. Auch wenn die Zahlen besser als gedacht sind, das Defizit sank gemessen am BIP von 32,4 % auf 31,3 %, ist Irland ebenso wie Griechenland und Portugal auf umfassende internationale Hilfsprogramme angewiesen. Die Rede ist hier von den milliardenschweren Rettungsschirmen von der EU bzw. vom Internationalen Währungsfonds (IWF).

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Laut der Troika fließen die EU-Gelder für Griechenland wohl Anfang November

Ausgestellt am 11. Oktober 2011, vom in Blog.

Die Experten der Troika von EZB, IWF und EU haben in Erwägung gezogen, Griechenland die dringen benötigten EU-Mitteln Anfang November zukommen zu lassen und diese somit zu gewähren. Somit wäre der sich anbahnende Bankrott des Landes erst einmal abgewährt worden. Der Prüfungsbericht muss noch genehmigt werden Allerdings müssen hierfür die Euro-Finanzminister zusammen mit dem IWF den aktuell erhobenen Prüfungsbericht noch genehmigen. Dies geht aus einer heutigen Erklärung der Finanzkontrolleure aus Brüssel hervor. Allerdings wurde kein klares Statement für eine Befürwortung der EU-Mittel abgegeben. Mit einem sofortigen Wirtschaftsaufschwung sei noch nicht zu rechnen Dieser Entscheidung ging ein genaues Prüfen der Unterlagen in Athen voraus. Es wird nicht mehr davon ausgegangen, dass Griechenland das geforderte Defizitziel in Höhe von 7,6 % ihrer Wirtschaftsleistung erreicht werden kann. Man erwarte einen Wirtschaftsaufschwung erst im übernächsten Jahr, so die Prüfkommission. Es besteht Verbesserungsbedarf Es seien aber auch weitere Schritte in den Jahren 2013 und 2014 notwendig. Man erkenne allerdings die großen Fortschritte der griechischen Regierung im Bereich Haushaltskonsolidierung an. Allerdings wurde auch Kritik laut und dem griechischen Staat hat man eine sogenannte „Gelbe Karte“ erteilt, da sich im Bereich des Stellenabbaus sowie bei den Privatisierungsmaßnahmen noch nicht die gewünschten Erfolge eingestellt haben. Laut Mitteilung der

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Ist ein Schuldenschnitt Griechenlands sinnvoll? – man ist skeptisch

Ausgestellt am 10. Oktober 2011, vom in Blog.

Mehrere unabhängige Quellen berichten heute davon, dass eine griechische Insolvenz auf Dauer nicht vermeidbar sein wird. Dies ging aus den gestrigen Gesprächen zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angel Merkel und dem französischen Ministerpräsidenten Nicolas Sarkozy hervor. Allerdings ist Frankreich bezüglich dieser Option eher skeptisch eingestellt. Schuldenschnitt sinnvoll oder eine Katastrophe? Wie weiter verkündet wurde, ging es hauptsächlich bei den Gesprächen um einen Schuldenschnitt im Sinne von Griechenland. So fordert die deutsche Regierung alle EU-Partner dazu auf, einem Schuldenschnitt für Griechenland zuzustimmen. Frankreichs Präsident ist von dieser Möglichkeit allerdings noch nicht überzeugt, aber es werde miteinander daran gearbeitet, eine Lösung für die Schuldenkrise zu finden. Ein Gesamtkonzept soll bis spätestens Ende Oktober vorliegen. Aus diesem müsse sich “eine dauerhafte Lösung für Griechenland als Teil des Euro-Raums” ergeben. Offiziell wird von einer Insolvenz noch nicht gesprochen Eine Insolvenz des Landes ist laut Aussagen der Bundesregierung nicht vermeidbar. Allein der Zeitpunkt ist noch offen. Natürlich wird das Wort „Pleite“ offiziell nicht verwendet. Man fordere lediglich, so wie bereits im Juli vereinbart wurde, eine höhere Beteiligung des privaten Sektors am Rettungspaket. Es hängt von den Berichten der Troika ab Deutschland und Frankreich verwiesen am gestrigen Sonntag auf den Bericht der sogenannten Troika, die sich aus

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Griechenland hat das Sparziel verfehlt – es wird mit einem Defizit gerechnet

Ausgestellt am 2. Oktober 2011, vom in Blog.

Das stark gebeutelte EU-Land Griechenland wird nach ersten Einschätzungen, das von der EU, dem IWF (Internationaler Währungsfonds) und der EZB (Europäische Zentralbank) geforderte Ziel nicht erreichen können. Es wurde gefordert, das Defizit als Anteil ihres Bruttoinlandsprodukts auf insgesamt 7,6 % zu drücken. Erreicht werden können nach aktuellen Meldungen und Aussagen des griechischen Finanzministeriums nur 8,5 %. Bis zum Jahresende wird die griechische Wirtschaft um 5,5 % sinken. Gleichzeitig wurde nun der Haushalt für das Jahr 2012 vom griechischen Ministerrat verabschiedet. Es ist erstmal keine Neuverschuldung vorgesehen. Insgesamt geht man davon aus, dass Mindereinnahmen und Kürzungen von insgesamt 6,6 Milliarden Euro einkalkuliert werden müssen.

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