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Commerzbank-Chef – Griechenland ist nicht mehr zu retten

Ausgestellt am 22. Oktober 2011, vom in Blog.

Der Chef der Commerzbank, Martin Blessing, geht davon aus, dass der Staatsbankrott Griechenlands nicht mehr zu vermeiden ist. Dafür müsse Griechenland aber selbst seine Zahlungsunfähigkeit erklären. Dies wäre beispielsweise möglich, wenn die Troika die nächste Rate nicht mehr auszahlen würde. In einem Interview mit der Bild-Zeitung hat Blessing als erster Top-Banker für einen Schuldenschnitt Griechenlands plädiert. Griechenland braucht ein Wiederaufbau-Programm und eine Restrukturierung Abschreibungen allein seien nicht ausreichend. Damit wäre Griechenland nicht geholfen. Der Markt könne sich nur beruhigen, indem eine Restrukturierung und ein Wiederaufbau-Programm für Griechenland auf den Weg gebracht werden würden. Die bisherigen Vereinbarungen zwischen der Politik und dem privaten Sektor hätten das Problem noch nicht gelöst. Die Glaubwürdigkeit würde leiden Bei einem freiwilligen Verzicht des Geldes ohne Bankrotterklärung würde zweifelsfrei die Glaubwürdigkeit der Staatsanleihen aber auch anderer Länder darunter leiden. Es müsse klar gemacht werden, dass die angeschlagenen Staaten nur zwei Möglichkeiten besitzen. Blessing weiter: Entweder sie können wie vereinbart, ihre angefallenen Schulden selbst bedienen oder aber sie erklären ihre Insolvenz, dann aber mit allen daraus folgenden Konsequenzen. Beschaffung von Eigenkapital der Banken Die Banken allerdings bräuchten in so einem Fall mehr Eigenkapital. Hier müssen vom Staat sehr klare Ansagen gemacht werden. Und zwar schnellstmöglich. Natürlich müssten

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Neue Richtlinien bei der Kreditvergabe seit 2010 – die Kreditangebote wurden transparenter

Ausgestellt am 2. September 2011, vom in Blog.

Recht häufig las man von tollen Kredit-Angeboten, in denen mit einem sehr niedrigen Zinssatz geworben wurde. Leider waren viele Angebote für die Verbraucher recht verwirrend und nicht immer bekam man auch den gewünschten Kredit zu den beworbenen Konditionen. Daher hat der Gesetzgeber bereits im Jahr 2010 speziell für die Verbraucherkredite neue Vorgaben und Richtlinien festgelegt. Diese Richtlinien stammten aus der EU (Europäischen Gemeinschaft) in denen eine einheitliche Regelung verankert wurde. Diese gelten ebenfalls für die gesamte EU. So soll es einfacher werden, die Angebote miteinander zu vergleichen und auch den Überblick zu behalten. Die Werbung musste sich ändern Zahlreiche Werbeangebote der Kreditinstitute lockten mit niedrigen Zinssätzen, die nicht von jedem Kunden erreicht werden konnten. Oft waren diese von der Bonität abhängig. Durch die neuen Verbraucherrichtlinien sollte diese Vorgehensweise nun erheblich erschwert werden. So müssen die angegebenen Zinssätze von mindestens zwei Dritteln der Kreditwilligen auch erreicht werden können. Diese Richtlinienänderung sahen auch Verbraucherschützer mit Wohlwollen. Somit wurden zukünftig billige Lockangebote der kreditgebenden Banken wirkungsvoll unterbunden. Selbst die Banken sahen der Richtlinienveränderung im Jahr 2010 positiv entgegen, denn so wurde den potenziellen Kunden eine gewisse Sicherheit und Transparenz gegeben. Nicht nur im Bereich der Zinssätze haben sich Änderungen ergeben. Auch bei den

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Kredite für Selbstständige – sind diese überhaupt noch möglich?

Ausgestellt am 2. August 2011, vom in Blog.

Besonders in der heißen Phase der Unternehmensgründung und Etablierung auf dem Wirtschaftsmarkt sind einige finanzielle Hürden bei allen Selbstständigen zu nehmen. Gerade in der Startphase sind die Einnahmen und Erträge noch nicht so üppig und es stehen diesen hohe finanzielle Belastungen gegenüber. Allein die Investitionen sind meist hoch und können nur mithilfe eines Kredits bewältigt werden. Waren in früheren Jahren eher Bausparverträge für den Erwerb von Immobilien sinnvoll, um zu investieren, haben diese in letzter Zeit an Attraktivität verloren. Da diese Verträge zweckgebunden sind, waren diese nur für Selbstständige erstrebenswert, die ihr Gewerbe in den eigenen vier Wänden ausführten. Ganz gleich ob Kleinunternehmer, Freiberufler oder Gewerbetreibender. Die Zahl derer, die sich selbstständig machen wollen, ist in den letzten Jahren enorm angestiegen. Arbeitslosigkeit oder aber die allgemeine Wirtschaftsflaute sorgt dafür, dass jeder gern finanziell abgesichert sein möchte und sein „Schicksal“ gern selbst in die eigene Hand nehmen will. Staatliche Stellen unterstützen Selbstständige mit Krediten Viele Banken scheuen sich davor, Existenzgründern und Selbstständigen einen Kredit zu vermitteln. Meist sind hier fehlende Sicherheiten ein häufiger Versagensgrund. Allerdings haben einige Kreditinstitute reagiert und bieten inzwischen Kredite für junge Unternehmer und Existenzgründer an. Selbst der Staat greift den Neugründern sehr gern unter die Arme, wenn

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