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Rezessionsgefahr – der EZB-Schattenrat fordert eine schnelle Zinssenkung

Ausgestellt am 30. Oktober 2011, vom in Blog.

Wie aus einem Bericht hervorgeht, haben sich 12 der 15 Mitglieder des EZB-Schattenrates auf der jüngsten Gremiumssitzung dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) sofort die Leitzinsen senken soll, um der Gefahr einer Rezession vorzubeugen. Sieben der Mitglieder stimmten sogar für eine Senkung auf einen Prozentpunkt. Dies wäre eine Senkung von einem halben Prozentpunkt. Die südländischen Euroländer werden in die Kreditklemme geraten Nach Meinung der Experten werden die höheren Kapitalanforderungen an die Banken, so wie sie auf dem EU-Gipfel beschlossen wurden, zu einer starken Kreditklemme besonders in den Südländern führen. Das kann zu einer Rezession im gesamten Euroraum führen. Ankauf von Staatsanleihen soll fortgesetzt werden Das Programm zum weiteren Ankauf von Staatsanleihen aus den Krisenländern, besonders von Spanien und Italien, soll laut Expertenmeinung allerdings von der EZB unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn auf dem Gipfel die Hebelung des Rettungsschirms beschlossen wurde. Daher müsse die EZB ihre Bereitschaft zum Ankauf dieser Anleihen deutlich signalisieren. Die EZB verfügt über genügend Finanzmittel Schließlich sei die EZB die einzige Institution, die über unbegrenzte Finanzmittel verfüge, so die Europa-Chef-Volkswirtin Elga Bartsch von Morgan Stanley. Die erntete hiermit breite Zustimmung. Denn die meisten der EZB-Schattenräte sind gegenüber der Hebelung des Rettungsschirms eher skeptisch eingestellt. Zweifel, ob

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Die Europäische Zentralbank EZB erhöht die Leitzinsen in diesem Jahr zum zweiten Mal

Ausgestellt am 12. Juli 2011, vom in Blog.

Der EZB-Rat hat in seiner letzten Sitzung eine Erhöhung des Leitzinses für die Euro-Zone um 0,25% auf nunmehr 1,5% Punkte beschlossen. Diese Veränderung tritt ab dem 13. Juli 2011 in Kraft. Die Erhöhung der Leitzinsen soll in erster Linie dazu dienen, der Inflationsrate entgegenzuwirken. Die bisherige Inflationsrate lag im Mai dieses Jahres bei 2,7%. Dieser Wert liegt weit unter den gewünschten 2,0%, die für die Stabilisierung der Verbraucherpreise notwendig ist. Indirekt betroffen sind hier auch Verbraucherkredite und und das Zinsniveau für Tagesgeld oder Festgeld, was gerade für Anleger ein wichtiger Aspekt ist. Was versteht man unter dem Leitzins? Bei dem Leitzins handelt es sich um den Zinssatz, zu dem sich alle Banken von der EZB Geld leihen können. Was bedeutet eine Erhöhung der Leitzinsen? Die jeweiligen Kredite verteuern sich entsprechend. So wird verhindert, dass die Verbraucherpreise ansteigen. Das bedeutet, dass die Kredite, je teurer sie werden, seltener in Anspruch genommen werden und somit der Geldumlauf vermindert wird – sich also weniger Geld im Umlauf befindet. Erst im April 2011 wurde der Leitzins von der EZB (Europäische Zentralbank) auf 1,25% erhöht. Doch schon zu diesem Zeitpunkt stellte der Präsident der EZB Jean-Claude Trichet in Aussicht, dass im Juli 2011 eine weitere

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