formats

Die Rating-Agentur Standard & Poor’s droht den europäischen Banken mit einer Herabstufung

Ausgestellt am 7. Dezember 2011, vom in Blog.

Erst vor einigen Tagen hat die Rating-Agentur Standard & Poor’s zahlreichen europäischen Ländern mit einer Abstufung gedroht. Insgesamt wurden 15 Euro-Länder genannt, bei denen der Ausblick auf „negativ“ abgesenkt wurde. Nun sind auch einige europäische Banken ins Visier geraten. Auch ihnen droht eine Herabstufung bezüglich ihrer Kreditwürdigkeit. Die Banken stehen unter einer verschärften Beobachtung Auch einem Bericht der Agentur S & P vom Mittwoch geht hervor, dass viele, vor allem große internationale Finanzinstitute unter einer verschäften Beobachtung stünden. Hierzu zählen namhafte Größen wie die Deutsche Bank oder aber auch die Commerzbank. Selbst einige Banken aus Frankreich wurden genannt. Selbst Frankreich und Deutschland stehen im Kreuzfeuer Dies würde bedeuten, dass Frankreich und besonders Deutschland die derzeitige Topbonität „AAA“ verlieren könnte. Dies hätte erhebliche Konsequenzen, denn eine Herabstufung de Kreditwürdigkeit bzw. der Bonität eines Landes würden notwendige Refinanzierungen erheblich erschweren. Ein gutes Rating ist wichtig für die neue Geldaufnahme Nur ein gutes Rating-Urteil der Rating-Agenturen und eine tadellose Bonität sorgen dafür, dass die Banken und auch die Länder sich neues Geld auf dem Finanzmarkt besorgen können, und dies zu entsprechend guten Konditionen. Bereits in den kommenden zwei Tagen ist ein neuer EU-Gipfel anberaumt, bei dem man Lösungen für die derzeitige Schuldenkrise finden

weiterlesen

formats

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou gewinnt die Vertrauensabstimmung

Ausgestellt am 5. November 2011, vom in Blog.

Die Entscheidung ist gefallen. Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou hat soeben die Vertrauensabstimmung im griechischen Parlament für sich entscheiden können. Allerdings stellt sich weiterhin die Frage, ob sich der Politiker trotz des Sieges in seinem Amt halten kann. In seiner Erklärung, die Bestandteil der Debatte war, die der Abstimmung vorausging, teilte der Minister mit, dass er auch zu einem Rückzug von seinem Posten bereit wäre. Er wäre zu Gesprächen bereit, wenn es um die Neugestaltung einer neuen Regierung ginge. Allerdings stünde die Koalition in einer Übergangsregierung nur zur Verfügung, wenn der Regierungschef zurücktreten würde. Aufgabe der Übergangsregierung wäre es, das internationale Sparprogramm sicherzustellen, sowie die dann notwendigen vorgezogenen Neuwahlen vorzubereiten.

formats

Griechische Turbulenzen kurz vor dem G20-Gipfel

Ausgestellt am 3. November 2011, vom in Blog.

Die Euro-Schuldenkrise spitzt sich erneut zu und überschattet das G 20-Gipfeltreffen im französischen Cannes. Auf diesem Gipfeltreffen sich die 20 wichtigsten Wirtschaftsmächte, um über verschiedene Themen zu beraten. Allerdings wird dieses Treffen von der griechischen Entscheidung für ein Referendum überschattet, das doch europaweit für Besorgnis sorgt. Daher wurde der griechische Premierminister Giorgos Papandreou von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Cannes berufen, um über diese Angelegenheit zu beraten. Merkel ist der Meinung, dass das auf dem Eurogipfel vereinbarte Programm umgesetzt werden müsse Auch EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, die Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde und Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nahmen an dem Krisengespräch teil. Erst in der letzten Woche haben sich die Eurostaaten bei einem nächtlichen Gesprächsmarathon darauf geeinigt, das zweite Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden für Griechenland zu genehmigen. Hierüber möchte aber der griechische Premierminister sein Volk entscheiden lassen, da hierfür umfangreiche Sparmaßnahmen für das Volk notwendig werden. Sollte die griechische Bevölkerung gegen das Sparpaket sein, dann gehen Beobachter davon aus, dass Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden wird. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso forderte gestern die griechische Regierung auf, der Bevölkerung klarzumachen, dass ein nationaler Schulterschluss dringen notwendig wäre. Papandreou beschwichtigt

weiterlesen

formats

Griechenlands Premierminister Papandreou kündigt Referendum an

Ausgestellt am 1. November 2011, vom in Blog.

Der griechische Premierminister Giorgos Papandreou möchte über das neue milliardenschwere internationale Hilfspaket mit einem Referendum das griechische Volk abstimmen lassen. Grund für die Abstimmung war ein Umfrage unter der griechischen Bevölkerung. Dabei hatte die Mehrheit der Griechen die Beschlüsse auf dem am letzten Mittwoch abgehaltenen EU-Gipfel als negativ gewertet. Das griechische Volk darf entscheiden Bei dieser Volksabstimmung sollen die Bürger befragt werden, ob sie den internationalen Hilfen zustimmen oder eben nicht. Dies gab Papandreou auf einer Sitzung seiner sozialistischen Fraktion am Montagabend in Athen bekannt. Das wäre ein Akt der Demokratie. Das Ergebnis würde damit auch „bindend“ sein. Man vermutet, dass der griechische Premierminister auch gleichzeitig die Vertrauensfrage stellen wird. Konsequenzen aus der Abstimmung sind noch unklar Wenn sich die griechische Bevölkerung für ein Nein ausspricht, dann ist derzeit noch unklar, welche Konsequenzen dies für die Maßnahmen gegen die derzeitige Schuldenkrise hätte. Hintergrund Die 17 Staats- und Regierungschefs aus der Eurozone haben erst in der letzten Woche für Griechenland ein 100 Milliarden Euro-Paket bis 2014 beschlossen. Banken, Versicherungen und private Gläubiger verzichten zudem noch auf die Hälfte, also 50 %  der griechischen Forderungen. Im Juli waren es nur 21 %. Zum Jahresbeginn 2012 sollen dafür alte griechische Staatsanleihen gegen neue

weiterlesen

formats

Die Regierung Portugals rechnet mit einer schnelleren Rezession als angenommen

Ausgestellt am 18. Oktober 2011, vom in Blog.

Man befürchtet, dass die Wirtschaft Portugals im kommenden Jahr noch stärker einbrechen könnte. Grund könnte die Vorstellung des neuen Haushaltsplans sein, der nun vorgestellt wurde und der starke Einschnitte für das Volk vorsieht. Die Wirtschaftsleistung soll um 2,8 % zurückgehen, so der portugiesische Finanzminister Vitor Gaspar. Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) wird sich laut Haushaltsplan um rund 1,9 % verringern. Der prognostizierte Rückgang für das Jahr 2012 wird der schwerste seit mehreren Jahrzehnten sein. Derzeit liegt die Staatsverschuldung in Portugal bei 5,9 %, allerdings soll diese im nächsten Jahr planmäßig auf 4,5 % gedrosselt werden. Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, sind schwere Einschnitte notwendig und umfangreiche Sparmaßnahmen erforderlich. So sollen beispielsweise Pensionären und Staatsbediensteten, die mehr als 1.000 Euro verdienen, das 13. und 14. Monatsgehalt in den nächsten 2 Jahren gestrichen werden. Des weiteren ist eine Erhöhung der MWST auf 23 % vorgesehen.

formats

Auch Spanien wird von zwei Ratingagenturen herabgestuft

Ausgestellt am 14. Oktober 2011, vom in Blog.

Nachdem in den letzten Tagen bereits einige EU-Länder abgestuft wurden, muss nun auch das Land Spanien eine Abwertung über sich ergehen lassen. Gleich zwei Ratingagenturen haben die Bonität des Landes schlechter bewertet. Bei der Ratingagentur Fitch als auch bei der Agentur Standard & Poor´s nahm die Kreditwürdigkeit auf „AA-“ ab, was nur noch die vierthöchste Note bedeutet. Vorher konnte man noch ein etwas besseres „AA“ verzeichnet werden. Nun wird der Druck auf Spanien erhöht. Denn wird eine Kreditwürdigkeit herabgestuft, dann ist es für nachfolgende Schuldenaufnahmen sehr schwierig, da dann höhere Zinsen anfallen würden. Keine günstigen Prognosen für Spanien erwartet Die Ratingagentur Standard & Poor´s begründete in London ihre Abstufung folgendermaßen. Die Risiken der Wachstumsperspektiven sind allein schon durch die Arbeitslosigkeit gestiegen. Auch die sehr angespannten finanziellen Bedingungen, die vorherrschen sowie die Neuverschuldung besonders im privaten Sektor spielen ungünstig in die Entscheidung mit ein. Außerdem wird der Wirtschaftsabschwung einiger wichtiger Handelspartner von Spanien gesehen. Spaniens Banken wurden ebenfalls abgestuft Auch Spaniens Banken müssen leiden. Erst am Dienstag wurden bereits 10 große Banken in Spanien ebenfalls abgestuft. Darunter sind bekannte Namen wie BBVA oder Banco Santander. Selbst eine nochmalige Abstufung sei für Spanien möglich, denn beide Ratingagenturen sehen die Entwicklung weiterhin negativ.

weiterlesen

formats

Alles blickt auf die Slowakei – wie wird bezüglich der EFSF-Erweiterung entschieden?

Ausgestellt am 10. Oktober 2011, vom in Blog.

Nach neuesten Erkenntnissen droht die Erweiterung des geplanten Euro-Rettungsschirms EFSF durch ein Nein der Slowakei zu scheitern. Die heute durchgeführte Krisensitzung, an der alle vier slowakische Regierungsparteien anwesend waren, ging ohne eine Einigung zu Ende. Dies war die letzte Möglichkeit sich doch noch vor der für morgen geplanten Parlamentsabstimmung zu einigen. Die slowakische Premierministerin Iveta Radicova zeigte sich in einer veröffentlichten Pressemitteilung enttäuscht und niedergeschlagen. Am Dienstag findet ein weiteres Treffen der Koalitionsparteien statt Am morgigen Dienstag werden sich noch einmal alle Parteichefs der vier Koalitionsparteien im Regierungsamt treffen. Weitere Kommentare wurden nicht abgegeben, auch keine weiteren Erklärungen, da keine Fragen von Journalisten zugelassen wurden. Es wird gemunkelt, dass im Fall eines Neins zur EFSF-Erweiterung die Regierung der Slowakei gescheitert wäre. Auch hierauf wurde auf die Auswirkungen und auf die Stimmung im Allgemeinen keine Antwort oder Erklärung abgegeben. Von der slowakischen Entscheidung hängt sehr viel ab – national wie international Was besonders prekär an der Lage ist: Stimmt die Slowakei der Erweiterung des EFSF nicht zu, dann können auch die übrigen 16 EU-Länder diese Erweiterung nicht mehr umsetzen. Auch die Abstimmung und das Ergebnis aus Malta sind bisher noch offen, aber hier wird nicht mit dem gleichen Widerstand wie in

weiterlesen

formats

Ist ein Schuldenschnitt Griechenlands sinnvoll? – man ist skeptisch

Ausgestellt am 10. Oktober 2011, vom in Blog.

Mehrere unabhängige Quellen berichten heute davon, dass eine griechische Insolvenz auf Dauer nicht vermeidbar sein wird. Dies ging aus den gestrigen Gesprächen zwischen der deutschen Bundeskanzlerin Angel Merkel und dem französischen Ministerpräsidenten Nicolas Sarkozy hervor. Allerdings ist Frankreich bezüglich dieser Option eher skeptisch eingestellt. Schuldenschnitt sinnvoll oder eine Katastrophe? Wie weiter verkündet wurde, ging es hauptsächlich bei den Gesprächen um einen Schuldenschnitt im Sinne von Griechenland. So fordert die deutsche Regierung alle EU-Partner dazu auf, einem Schuldenschnitt für Griechenland zuzustimmen. Frankreichs Präsident ist von dieser Möglichkeit allerdings noch nicht überzeugt, aber es werde miteinander daran gearbeitet, eine Lösung für die Schuldenkrise zu finden. Ein Gesamtkonzept soll bis spätestens Ende Oktober vorliegen. Aus diesem müsse sich “eine dauerhafte Lösung für Griechenland als Teil des Euro-Raums” ergeben. Offiziell wird von einer Insolvenz noch nicht gesprochen Eine Insolvenz des Landes ist laut Aussagen der Bundesregierung nicht vermeidbar. Allein der Zeitpunkt ist noch offen. Natürlich wird das Wort „Pleite“ offiziell nicht verwendet. Man fordere lediglich, so wie bereits im Juli vereinbart wurde, eine höhere Beteiligung des privaten Sektors am Rettungspaket. Es hängt von den Berichten der Troika ab Deutschland und Frankreich verwiesen am gestrigen Sonntag auf den Bericht der sogenannten Troika, die sich aus

weiterlesen

formats

KfW-Chef Schröder bezeichnet die Lage als dramatisch

Ausgestellt am 8. Oktober 2011, vom in Blog.

Nach den Worten des KfW-Chefs Ulrich Schröder sei die derzeitige Lage auf den Finanzmärkten bei mittel- und langfristigen Finanzierungen dramatischer als damals beim Zusammenbruch der Lehman Bank. So ist es in einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ nachzulesen. Auch der hessische Finanzminister Schäfer (CDU) meldete sich zu Wort und forderte eine schärfere Kapitalanforderung für die Staatsanleihen. Er sprach sich vehement dagegen aus, dass Banken automatisch Staatshilfen bekommen sollen. Es können nur Bankinstitute mit Eigenkapital durch die Steuerzahler ausgestattet werden, die sich kurzfristig in einer brenzlichen Lage befinden und die auch ein tragfähiges Geschäftsmodell vorweisen können. Es solle künftig darauf geachtet werden, dass die Staatsanleihen auch mit entsprechend Eigenkapital der Banken unterfüttert werden. Werden Staatsanleihen befreit, würde dies den Anlagemarkt unnötig verzerren. So könnte einem die Politik in dem Glauben lassen, dass alle EU-Staaten auch weiterhin eine sehr gute Bonität vorweisen können. Doch eigentlich müssten sich die realen Risiken in der genannten Eigenkapitalunterlegung wiederfinden. Nur so wäre es durch die Politik möglich, die betroffenen Banken wieder krisenfester zu machen.

formats

Irland möchte ab 2012 auf EU-Hilfen verzichten

Ausgestellt am 7. Oktober 2011, vom in Blog.

Das stark gebeutelte EU-Land Irland möchte ab dem Jahr 2012 als erstes der drei Krisenländer auf den Rettungsschirm verzichten und diesen verlassen. Bereits im nächsten Jahr will man wieder an den Kapitalmarkt zurückkommen Dies sagte der irische Premierminister Enda Kenny in einem Interview, das er am heutigen Freitag mit dem Fernsehsender Bloomberg führte. Gleichzeitig würde der Premier es begrüßen, wenn das Land Irland recht bald wieder von den Ratingagenturen hochgestuft werden würde. Irland möchte als gutes Beispiel für die hoch verschuldeten Länder vorangehen Kenny war auf sein Land mächtig stolz und meinte, dass Irland ein gutes Beispiel für die anderen hoch verschuldeten Länder, wie Griechenland oder Portugal sein. Maßnahmen von Irland für eine erweiterte Einsparung Es ist das Ziel im nächsten Jahr bis zu 4 Milliarden Euro einzusparen. So könne das Staatsdefizit weiter gesenkt werden. Bis Ende 2015 soll das bestehende Haushaltsdefizit auf bis zu 3 % des irischen Bruttoinlandsprodukts zurückgesetzt werden.    

Home Posts tagged "Schuldenkrise"
credit
© Girokonto-Tipps.de