Eigentlich sollte die elektronische Lohnsteuerkarte am 01.01.2012 starten, doch nach Angaben des Bundesfinanzministeriums verzögert sich die Einführung. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.
Der Probedurchlauf war fehlerbehaftet
Als Grund für die Verzögerung bei der Einführung ist die bereits gelaufene Erprobung des Abrufverfahrens. Hier sollen einige Schwierigkeiten aufgetreten sein. Der Bund und die Länder beraten derzeit über die weitere Vorgehensweise und über einen neuen Termin.
Allerdings würde es keine negativen Auswirkungen auf die Bundesbürger geben, heißt es in einer offiziellen Mitteilung aus dem Bundesministerium für Finanzen.
Die Korrekturen nehmen noch Zeit in Anspruch
Inzwischen ist man gerade dabei, laufende Korrekturarbeiten an der neuen geplanten elektronischen Lohnsteuerkarte durchzuführen.
Die Lohnsteuerkarte aus Papier hat ausgedient
Bisher waren auf einer Lohnsteuerkarte in Papierform die Lohnsteuerklassen die Anzahl der Kinder, Religionszugehörigkeit und die Freibeträge vermerkt. Bei der elektronischen Lohnsteuerkarte werden diese Angaben unter der Bezeichnung Elstam (elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale) geführt.
Datenschützer sind in Alarmbereitschaft
Über die Einführung der elektronischen Lohnsteuerkarte wurde bereits im Jahr 2003 entschieden. Seitdem Jahr 2011 wurde eine stufenweise Einführung vorbereitet, die schließlich Anfang des kommenden Jahres 2012 vollzogen werden sollte. Allerdings ist dieses Projekt auch schon von mehreren Datenschützern kritisiert worden, da sensible und persönliche Daten eines jeden Besitzers einer Lohnsteuerkarte zentral gespeichert werden.