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Unterschiedlichen Möglichkeiten sein Geld in Gold anzulegen

Ausgestellt am 17. Juli 2011, vom in Blog.

Gold wird als Anlageform immer beliebter. Es gilt als sicher und ist unabhängig von den herrschenden Finanzkrisen und bleibt vom Wert her relativ stabil. Derzeit erlebt Gold einen regelrechten Boom und die Preise schnellen in die Höhe. Selbst andere Edelmetalle sind in der Gunst der Sparer gestiegen. Auch Silber bietet bislang ungeahnte Möglichkeiten, sein Geld anzulegen.

Die Stabilität, die Sicherheit und der gestiegene Wert ist für viele Anleger ein Grund in Gold zu investieren.

Es gibt drei unterschiedliche Möglichkeiten Gold als Anlage zu erwerben

 

Gold in Barrenform

Zum einen ist es möglich, Gold in Form von Goldmünzen oder Goldbarren zu kaufen. Goldschmuck ist eher ungeeignet, da dies meist mit weiteren Metallen gemischt wird. Daher lohnt sich eher der Kauf von Gold in Form von Feinunzen, da es sich hier um Reingold handelt. Unter einer Unze versteht man das Gewicht des Goldes, wie es international verwendet wird. Das Gewicht einer Feinunze entspricht genau 31,1034768 Gramm.

Gold kann man bei privaten Goldhändlern ebenso erwerben, wie bei allen Banken. Allerdings sind bei den Banken die Preise meist etwas höher. Da sich der Preis des Goldes täglich ändert, lohnt es sich, die aktuellen Preise in der Presse oder in den Finanzmarktplattformen zu kontrollieren. Man muss beachten, dass bei einem Goldkauf Gebühren fällig werden, die sich nach der Menge des gekauften Goldes richten.

Wer allerdings neben den Gebühren auch den Transport und die langfristige Aufbewahrung scheut, die Barren nicht in seinem Haus lagern möchte, der hat eine weitere Möglichkeit sein Geld in Gold anzulegen. Denn die Banken verlangen auch für die Lagerung in den Tresoren und Schließfächern eine Gebühr. Man kann sich für Goldzertifikate entscheiden.

Goldzertifikate

Inwieweit der Wert eines Goldzertifikats steigt oder sinkt, richtet sich nach dem aktuellen Goldpreis. Sinkt also der Goldpreis, sinkt auch der Wert des Zertifikats. Allerdings hat der Anleger den Vorteil, dass keine Kosten für die Lagerung, Aufbewahrung oder Aufschläge für den Kauf bei den beauftragten Banken entstehen. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn nur kleine Mengen gekauft werden.

Je nach Zertifikat ist es auch vorteilhaft, wenn die Anleger durch diese Anlageform von den Währungsrisiken bewahrt bleiben. So kann verhindert werden, dass mögliche Kursgewinne, die das Zertifikat erreicht durch Wechselkursverluste wieder eingebüßt werden. Dies ist wichtig, da Gold im Allgemeinen mit der Währung US-Dollar gehandelt wird, während die Goldzertifikate in Deutschland meist in Euro ausgegeben werden.

Nachteil von Goldzertifikaten

Sollten die Krisen im Finanzmarkt anhalten, sich gar verschlimmern oder es zu einem Supergau kommen, dann wären die Goldzertifikate ein wertmäßiger Komplettausfall – sprich nichts mehr wert. Daher ist das Risiko bei dieser Anlageform stark erhöht, denn durch die anhängende Inhaberschuldverschreibung, könnte kein Geld mehr aus den Zertifikaten herausgezogen werden.

Goldfonds

Wem hier das Risiko zu hoch ist, der ist mit einem Goldfond besser bedient. Auch hier richtet sich der Wert des Fonds nach dem Goldpreis. Allerdings sind diese gegen einen möglichen Ausfall abgesichert, da das Vermögen dieser Anleger vor fremden Zugriffen geschützt ist. So muss man seine Anteile und Beteiligungen im Notfall nicht komplett abschreiben und hat damit eine weitaus risikoärmere Variante gewählt, um sein Geld in Gold anzulegen.

Ob Goldzertifikat oder Goldfond. Einen weiteren Nachteil im Vergleich zu Goldbarren und Münzen sollte man berücksichtigen. Beide Anlageformen werden wie handelsübliche Wertpapiere behandelt. Daraus erzielte Einkünfte unterliegen der Abgeltungssteuer und müssen als Kapitaleinkünfte versteuert werden. Selbst Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer werden berechnet.

Steuern zahlt man bei Goldbarren und Münzen nur, wenn Einkünfte in der einjährigen Spekulationsfrist erzielt wurden. Hier müsste dann der Spekulationsgewinn mit dem für den Anleger geltenden Steuersatz versteuert werden.

Möchte man in Gold investieren, dann bleibt es einem selbst überlassen, für welche der drei Varianten man sich entscheidet. Wichtig ist, dass man sich mit seiner Entscheidung sicher fühlt und kein unnötiges Risiko eingeht.

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