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Was ist eigentlich die Schufa?

Ausgestellt am 7. August 2011, vom in Blog.

Mit dieser Frage wurden bestimmt schon viele Kunden konfrontiert. Viele Kreditinstitute bieten Ihre Kredite mit oder ohne Schufa-Auskunft an. Doch was sind die Vorteile oder Nachteile? Welche Aufgaben hat die Schufa? Und ist ein Eintrag eher vorteilhaft oder hinderlich? Hier soll im Wesentlichen einmal ein Überblick geschaffen werden und die wichtigsten Fragen beantwortet werden.

Wofür wird die Schufa benötigt?

Die Schufa ist mit nichts anderem beschäftigt, als täglich verschiedene Datensätze über Konsumenten zu speichern und zu sichern. Ganz gleich, ob man ein neues Girokonto eröffnen möchte, einen neuen Handyvertrag abschließt oder Ratenzahlung mit einem Versandhaus vereinbart, die anfallenden Daten werden direkt an die Schufa gemeldet und dort abgespeichert. Diese Daten dienen überwiegend der Berechnung der Bonität und können nur von angeschlossenen Vertragspartnern übermittelt werden. Zusätzliche Daten können von der Schufa über öffentliche Verzeichnisse eingeholt werden. Hierzu zählen beispielsweise Einwohnermeldeämter oder Schuldnerverzeichnisse.

Welche Datensätze werden von der Schufa gespeichert?

Die Speicherung der Daten eines jeden Einzelnen ist sehr umfangreich. So werden neben Name, Vorname, Wohnort und Geburtsdatum auch vorhandene Kreditkarten, Girokonten, Verträge bei Telekommunikationsanbietern, Leasingverträge oder Kreditverträge gespeichert.

Negativ behaftete Einträge werden ebenfalls gespeichert. Hierzu zählen beispielsweise fällige und offene Forderungen, Mahnbescheide oder Vollstreckungsbescheide, Eidesstattliche Versicherungen und evtl. daran hängende Haftbefehle, Kündigung von bestehenden Konten oder Krediten, private Insolvenzverfahren, Kreditkartenmissbrauch oder Nichteinhaltung von Zahlungen bei Darlehen oder Krediten.

Wie lange werden Schufa-Einträge gespeichert?

Grundsätzlich bestehen die Eintragungen so lange, wie auch die Forderung besteht. Ist eine Forderung durch den Schuldner beglichen, so muss der Gläubiger dies der Schufa melden. Die Eintragung wird im Anschluss mit einem Vermerk versehen und wird nach 3 Jahren endgültig gelöscht.

Möchte man wissen, welche Daten über einen persönlich gespeichert wurden, empfiehlt es sich, eine Selbstauskunft bei der Schufa zu beantragen. So ist man informiert und kann entsprechend fehlerhaften Einträgen entgegenwirken. Allerdings sind bei falschen Datenspeicherungen von jedem Selbst entsprechende Beweise vorzulegen, was sich nicht immer als einfach erweist.

Was tun bei einer negativen Eintragung in der Schufa?

Negative Schufa-Eintragungen wirken sich nur dann aus, wenn man eine neue Finanzierung anstrebt. Auch wenn es sich nur um eine Ratenzahlung oder um einen neuen Handyvertrag handelt, oft wird dieser Antrag abgelehnt. Hier lohnt es sich, wie oben beschrieben, einmal durch eine Selbstauskunft nachzufragen.

Gerade wenn man einen Kredit beantragen möchte, wirkt sich ein Eintrag schnell negativ aus. Da reicht bereits ein kleiner Vermerk über eine unregelmäßige oder schleppende Zahlung und schon wird auch der neue Kreditvertrag abgelehnt. In diesen Fällen hat man nur noch die Möglichkeit, einen Kreditvertrag oder eine Kreditkarte ohne Schufa-Auskunft zu beantragen.

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