Nach einem Jahr im Dienste der bekannten WestLB (Aktiengesellschaft) in Düsseldorf tritt nun Heinz Hilgert (55) von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender ab. Am 18. Mai 2009 verkündete Hilgert seinem Amtsrücktritt in einer persönlichen Erklärung und begründet die mangelnde Beihilfe der „maßgeblichen Eigentümer der Bank“.
WestLB konnte trotz der derzeitigen Finanzkrise gute Bilanzen vorweisen, wie im ersten Quartalsbericht 2009 mit 250 Millionen Euro. Die WestLB berichtet dazu im Presseartikel „WestLB mit positivem Jahresergebnis“ folgendermaßen: „Trotz der weiteren Verschärfung der Finanzmarktkrise und der sich spürbar abschwächenden Konjunktur hat der WestLB Konzern das vergangene Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen.“ Durch die schlechte Unterstützung im Inneren des Konzerns, worunter auch die NRW-Sparkassenverbände mit dazuzählen, ist der schlussendliche Grund weshalb Heinz Hilgert der WestLB zukünftig den Rücken kehrt.
Der Aufschwung für die WestLB und die Erwirtschaftung von Gewinnen, wurde durch einschneidende Erneuerungen, wie unter anderem das Outsourcen von sogenannten „Gift-Papieren“ im Wert von 23 Milliarden Euro, ermöglicht. Aber auch andere weitere hilfreiche Optionen wurden wahrgenommen und ermöglicht das verbessern Marktpositionen am Finanzmarkt.
